Licht

Licht ist bekanntlich eines der elementarsten Sachen in der Fotografie. Ohne Licht geht nichts, gar nichts. Da erzähle ich nichts neues. Auch nicht neu ist, das Licht unterschiedlich sein kann. Hell, Grell, diffus, hart, sanft und in Millionen Farben.

Licht ist toll und kann doch so ein Arschloch sein.

Oft wird in der Fotografie von Personen weiches Licht eingesetzt. Weiches, schönes diffuses Licht, um die Haut zu einer Mixtur von Raufaser und Altersfreiheit zu bekommen. Wenn das dann nicht hilft wird mit Software nachgeholfen.

Und an der Stelle hab ich mal was anderes gemacht. Während die Fotografen mit doppelten Diffusors und Wabengitter, vor dem Blitz gearbeitet haben. Habe ich das fast alles aus dem Lichtformer entfernt. Alles bis auf das Wabengitter.

Resultat. Hartes Licht auf des Models Haut. Und was soll ich sagen? Geil. Mir gefällt es und ist wieder ein wenig anders.


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3 Kommentare

  1. hmmm…. das kann und will ich so nicht stehen lassen… auch bei Dir nicht, Günter. Das erste Licht was wir erleben wenn wir das erste Mal fotografieren ist das Licht der Sonne, zumindest in der Überzahl der Fotografen. Tageslicht. Dieses kann hart sein, so um die Mittagszeit… wo man eigentlich keine Porträts machen sollte… 🙂 aber auch weich, durch die Verschleierung mit Wolken. Schon besser die Angelegenheit. Am allerbesten, so mache ich das, wenn es das natürliche Licht zulässt, komplett ohne Sonne, sprich bei wolkigem Wetter. Das hat mehrere Gründe. Hautbild, keine zugekniffenen Augen, gleichmäßiges Licht, auch die Pupillengröße, was für mich von elementarer Bedeutung geworden ist, ist in einem schönen Durchmesser.
    All dies kann man auch im Studio realisieren. Wie schon von Euch angesprochen. Nur – und das ist jetzt entscheidend: Einfach weil es geil ist ein hartes Licht zu nutzen, oder aus den gleichen Gründen ein weiches? Das Elementare ist doch etwas völlig anderes: WAS will ich denn überhaupt ausdrücken mit dem Bild? Und da kann eine ausgeklügelte „Lichtführung“ sehr wohl eine entscheidende Rolle spielen. Thats my two Cent.

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  2. Ein bekannter Fotograf machte das Licht zu seinem Markenzeichen, weiches Licht…
    In der Fotowelt oft und gerne verwendet.
    Meine ersten Gehversuche waren ebenfalls mit absolutem harten Licht.
    Der Baustrahler musste ran und noch ein paar andere harte Lichtquellen.
    Meine Ergebnisse hatten was aber eben nur für mich.
    Für die „richtigen“ Fotografen ein geht gar nicht.
    Hier zeigst du gut das auch hartes Licht funktioniert.
    SW ist eine gute Basis dafür.
    Mir gefällts.
    Viele Grüße
    Günter

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