Pause

Ich wollte eigentlich eine kreative Pause machen. Eine Pause die man mir empfohlen hatte. Eine Pause, die ich nach langen anstrengenden Überlegen, einlegen will um zurück zu alter Frische und Kreativität zu finden.

Doch irgendwie ist dann etwas dazwischen gekommen. Spontan stand ein Shooting vor der Türe. So kurzfristig, dass ich mir nicht einmal Gedanken um ein mögliches Thema gemacht habe.

Vollkommen unvorbereitet stand ich im Set. Neues Studio, neue Technik, neues Model. Alles neu und so viele Unbekannte. Dazu keine wirkliche Idee.

Doch irgendwie reagierte der Kopf dann blitzschnell. So schnell, dass es mich schon selbst überraschte. Und mit einem Mal lief es ganz von alleine.

Lichtsetzung simpel gehalten. Ein Strip light mit Wabenvorsatz. Ganz so wie ich es mag um mit Licht und Schatten zu spielen. Leider fand ich in dem ganzen neuen Zeug kein Blitzvorsatz, um ein Spot auf die Haare zu setzen.

So musste ich dann einen Tod halt sterben. Es gibt schlimmeres.

Am Ende gab es ein oder ein paar wunderbaren Bilder. Bilder die ich so gerne mache. Scheinbar hab ich meine persönliche Handschrift in dieser Art der Fotografie gefunden.


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11 Kommentare

      • Entweder nennst du es Pause oder aufhören.
        Pause bedeutet nicht aufhören.
        Eine unklare Abgrenzung zwischen „Pause“ und „aufhören“ würde mich beim Wandern in Schwierigkeiten bringen. Das ist in der Fotografie genau so.

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      • Na da bin ich leicht andere Meinung. Gut beim Wandern ist Pause und aufhören klar definiert. In der Musik haben schon viele Bands eine Pause gemacht, aus der sie nie mehr heraus gekommen sind.

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      • Das ist gar nicht schlimm eine andere Meinung zu haben.
        Wenn ich Pause meine dann mache ich also weiter… Für mich ist die Fotografie fest verbunden mit dem Leben. Das Leben selbst jedoch lässt keine Pause zu. Ich kann mich ein wenig zurücknehmen und es langsamer angehen. Das Leben interessiert sich jedoch nicht, ob man Lust hat oder nicht, ob es gerade schwierig ist oder zuckersüß. Es macht einfach weiter. Wenn es dann wieder kribbelt, dann mach ich einfach mit und genieße den „Flow“. Herrlich befreiend und zwanglos. Vor allem wenn man es freiwillig tut. Denn ich habe mich von den Toxikern getrennt, die einen gerne zwingen und manipulieren doch am Ende die Rechnung prellen. 🤗
        Das Leben ist viel zu kurz, um sich über diese negativen Dinge den Kopf zu zerbrechen.

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