Ende

Viele werden beim Anblick dieses Titels Gedanken im Kopf haben. Die vielleicht richtig sind. Jedoch nicht heute und auch nicht morgen sind diese Gedanken richtig.  Denn machen wir uns nichts vor. Als wir auf die Welt kamen, wurde das Ende zu 100 % sicher. Was dieses Ende kommt, darüber können wir uns zwar den Kopf zerbrechen, Einfluss darauf haben wir jedoch nicht. Und das ist gut so. Wer möchte den schon bei Geburt wissen was es zu Ende ist? Es würde das ganze Mittelstück, welches sich Leben nennt, massiv beeinflussen. Wahrscheinlich nicht zum besten.  Würde ich in dem Blog weiterarbeiten wenn ich genau wissen würde wie lange ich die Welt noch mit meinen geistigen Ergüssen quälen darf. Oder legt man seine ganze Kraft in das eine Projekt, um doch noch als Star die Weltbühne zu verlassen. Auch könnte man Kriege beginnen, wenn man genau weiß das man dieses eh nicht überlebt.  Frei dem Motto „Nach mir die Sintflut“. Zum Glück kennt keiner seinen letzten Tag. Wenn die letzte Stunde geschlagen hat, merkt man erst wenn diese bereits angebrochen ist.

Es gibt Menschen die meinen zu Wissen wann sie ableben möchten oder gar müssen. Zwar können sie den genauen Zeitpunkt nicht direkt vorher sagen. Wissen aber das es nicht mehr lange dauert, bis das Ende naht. Diese Menschen sind leider krank. Wobei man krank jetzt nicht negativ verstehen darf, auch wenn einen Krankheit selten positiv ist. Es steht mir nicht zu, mich über diese kranken Menschen auszulassen. Dazu kenn ich die Gründe nicht oder zu wenig. Mir stellt sich da eher die Frage, ob diese kranken Menschen nicht nur die Spitze des Eisberges der kranken Gesellschaft sind. In der Leistungsdruck, Likes, das Streben nach Macht mehr Wert haben als Geborgenheit, Freundschaft und Liebe.  Und wir die sich „normal“ nennen. Nicht einfach nur Dummköpfe sind. Welche sich den Leistungsdruck beugen und falschen Idealen hinterherhecheln. Wie der Hund hinter der Fleischwurst. Die übrigens noch ganz Tier sind und wenig bedarf an veganer Ernährung haben. Demzufolge sind wir Normalos nur zu unterteilen in Masochisten und Sadisten. Dominat und Demut. Herrscher und Sklaven. Was uns jetzt zu dem Ergebnisse bringt. Die Sklaverei war nie vorbei, ist nie vorbei. Man nennt sie nur anders. In der freien Marktwirtschaft sind die Konsumenten die Sklaven der Zeit. Neid, Missgunst und das dauerhafte Streben nach Luxus die Fesseln an Armen und Beinen. Und dabei hat ein jeder den Strick der Lebenserhaltung um den Hals. Schöne Welt könnte man sagen.

Doch wenden wir uns ab von den trübsinnigen Worten der schmerzenden Wahrheit. Gibt es doch von meiner Seite auch zu verkünden das auch das Ende meiner Tätigkeit als PhotoArtist ist noch nicht eingeläutet. Es gibt noch viele Projekte die umgesetzt werden… wollen/sollen/müssen. Auch wenn diese Projekte immer wieder und wieder verschoben werden. Es war aber auch blöd von mir Ende Oktober eine Landschaftsserie zu starten. Oder den Versuch zu unternehmen. Dieses konnte wettertechnisch nur scheitern. Um es an der Stelle nicht zu weit abdriften zu lassen. Ich mach weiter Bilder, ja auch NudeArt zu deutsch künstlerische Aktbilder von Frauen und Männer. Der Spaß an dieser Arbeit ist nahezu ungebrochen.

Auch das Schreiben wird nicht beendet. Selbst wenn der Vertrieb, jener vollkommen übertriebenen Vorstellung meinerseits, von meinem Erstlingswerk „PausenMord“ sehr gering war und noch ist. Eher macht mir der stillstand bei den neuen Projekten mehr zu schaffen. Massenhafte Notizen zu den einzelnen Projekten bringt keines zu Ende. Mal fehlen Ortskenntnisse, mal hängt es an geschichtlichen Daten, welche die Projekte ins Stocken gebracht haben. Oder es ist schlicht und ergreifend ein Zuviel an Ideen welche ich gerne machen möchte. Fotografieren, schreiben, lesen, Krimis anschauen, Modellbau und der ganz alltägliche Wahnsinn in der Tretmühle Job. Viele Sachen die irgendwie mal gut zusammen gehen. Doch sich oft gegenseitig ausbremsen.

Selbst der Blog ist nicht am Ende angekommen. Er will und ich will es auch. Für Unterhaltung, zum Nachdenken, zum Lachen und zum Lernen will er für die Leserschaft da sein. Und dabei möchte er so gerne mehr Kommentare und Leserbriefe, die er als Futter versteht. Das Futter was er so gerne mag. Das was den Blog auch lebendig erscheinen lässt. Ihn leben lässt in seiner virtuellen Form.

Am Ende ist allerdings im Moment die Bilderserie „Two“. Es wurde fast alles gesagt, was es über die Zusammenarbeit mit den Models zu sagen gab. Auch über den Ablauf des Sharring, hab ich mich genug ausgelassen.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.