Mittwoch

Werte Leserin, werte Leser, Freunde und Kritiker dieses Blogs. Die Redaktion möchte Ihnen mit größter Freude mitteilen. Das Herr D endlich den Artikel Mittwoch beendet hat. Die Redaktion weist ausdrücklich darauf hin. Das sie keinen Einfluss auf den Inhalt hatte. Gleichzeitig möchten wird darauf hinweisen. Das die im Artikel beschriebene Olga. Mit der auf dem Titelbild abgebildeten Person. Nicht übereinstimmt. Gleichzeitig freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können. Das es zum ersten Mal in der Geschichte dieses Blogs. Die Möglichkeit geschaffen wurde. Den Text als PDF zu laden. Um ihn später zu lesen. Bitte beachten Sie dabei das Auszüge aus dem Text, einer schriftlichen Genehmigung, seitens des Herrn D oder der Redaktion benötigen. Wenn diese oder der ganze Text an anderer Stelle zusätzlich veröffentlicht oder anderwärtig verwendet werden soll. Bei der Nutzung als Hygienepapier, wenn sie den Artikel ausgedruckt haben, benötigen sie keine Zustimmung von oben genannten Stellen. Online Leser haben die Möglichkeit den Text nach diesen einleitenden Worten direkt zu lesen. Wir Wünschen ihnen viel Spaß. Die Redaktion von Herrn D.

Mittwoch-PDF download Möglichkeit


Ich schlage meine Augen auf. Irgendwie ist alles anders. So unvertraut. So fremd. Doch ohne Brille sehe ich nicht was los ist. Ich greife nach Links, um das Nasenfahrrad zu angeln. Da wo sie immer liegt, im kleinen Regal neben meinem Bett. Doch meine Hand greift ins leere. Keine Brille, kein Regal. Ich bin verwundert. Langsam richte ich mich auf. Kneif die Augen zusammen. Schemenhaft kann ich fremde Farben und fremde Strukturen erkennen. Beim Blick zu rechten Seite, sehe ich ein kleinen Schrank auf dem meine Brille liegt.
Verdammt, wo kommt der Schrank her? Und wieso fehlt das Regal? Was ist gestern nur passiert? Das ich mich nicht erinnern kann, wo ich bin und wie ich den Abend verbracht habe. So einen Gedanken Blackout kenn nicht normalerweise nicht. Selbst wenn ich mal volltrunken war. Ich wusste immer noch, am nächsten Tag, wo und was ich so getan hatte. Oder auch nicht getan hatte. Doch just in diesem Moment fällt mir nichts mehr ein. Außer einer Gleichung mit 3 4 5 Unbekannten.
Ich schau mich langsam um, nachdem ich die Brille endlich auf der Nase hab. Der Raum ist fremd. Pastell Farben an der Wand, das kann kaum mein Zuhause sein. Da wäre alles leuchtend weiß. Tag wie Nacht.
Ein Bett, ein Stuhl, ein Tisch mit allerlei Kram darauf, noch ein Stuhl. Ein Schrank, in der Wand eingelassen. Neben den Schrank eine Tür auf der anderen Seite ein Fenster. An den Wänden hässliche Bilder. Pastell Bilder, so ohne Kontrast. Langweilig und hässlich zugleich. Das ist sicherlich niemals mein Heim. So üble Bilder mit so langweiligen Farben würde die beste aller Ehefrauen kaum verwenden. So richtig erinnern kann ich mich allerdings immer noch nicht.
Langsam schwinge ich die Beine aus dem Bett. Okay, meine Flipflops stehen davor. Die Welt ist noch nicht untergegangen. Ich bin nicht im Himmel auf Wolke 1. Und auch nicht in der Hölle. Dafür ist es dann doch ein wenig zu kühl und zu hell. Das sieht hier alles irgendwie nach einem Krankenhaus aus. Verdammt. Hatte ich einen Unfall? Kurzer Körpercheck. Nö alles in Ordnung. Nur dieses komische Flatterhemdchen ist mal sehr gewöhnungsbedürftig. Wer erfindet sowas? Man hat einen nackten Arsch und ist vorne züchtig bedenkt. Egal, das Hemdchen muss jetzt reichen. Ich brauch einen Kaffee und Kippen.
Schnell in die Flipflops geschlüpft und schon starte ich die Mission 2K. Mit vier schnellen Schritten bin ich an der Tür. Drück geschmeidig die Klinke herunter und zieh. NIX. Keinen Millimeter bewegt sich das Türblatt. Okay dann halt anders. Zweimal drücken, einmal runter und dazu vor. NIX. Eingesperrt? Haben die noch alle Latten im Gebälk?
Was soll das? Ich will meine Kaffee, und zwar sofort. Während ich an den Tür rüttle, entdecke ich eine zweite Tür. Wird wohl das Bad sein, schießt es mir durch den Kopf. Gut das geh ich erst auf den Thron. Ich reiß die Tür zum Bad auf und mich trifft fast der Schlag. Was ist das? So ein Krankenzimmer hab ich noch nie gesehen. WC, Bidet, Waschbecken, Dusche und mittendrin eine Badewanne. Alles in feinsten Steinzeug gefasst. Gut wieder diese hässlichen Pastelltöne. Aber sonst. Hallo.
Gut denk ich. So ein Flatterhemd hat jetzt durchaus Vorteile. Die Hose herunterlassen entfällt total.  Ich setzt mich erst Einmal genüsslich auf das WC. Gut fangen wir mal die Sache von hinten an. Flexibel war ich ja schon immer. Nach ein paar Minuten ist die geschäftliche Sitzung auch schon vorbei. Aus magischen Gründen zieht das Bidet mich in seine Aufmerksamkeit. Ein solches Wunderwerk der kreativen Badezimmerporzelanentwicklung hab ich noch nie benutzt. Ich kenn selbst mit meinen guten 50 Lebensjahren noch nicht einmal die sachgemäße Benutzung dieses Keramikteils. Doch dieses wird sich gleich ändern. Keiner ist da. Ich bin allein. Blamieren kann ich mich nicht. Ist das perfekte Timing. Schnell ist das Flatterhemd hoch gerafft, ruckzuck sitz ich rittlings auf den Bidet. Mit einer Hand halte ich das Hemd hoch, mit der anderen Hand dreh ich am Wasserhahn. So schnell wird kein heißes Wasser aus der Leitung kommen. Denk ich mir noch, als ein Strahl sehr warmes, wenn nicht sogar Ultra heißes Wasser mein Gemächt trifft. Ein Schrei entkommt meinen Munde. Und dazu verfluche ich alle Götter dieser Welt in einem langanhaltenden Ton der Entrüstung. Geistesgegenwärtig dreh ich dabei schnell den zweiten Hahn auf.
So müssen sich die Frühstückseier fühlen. Dieser Gedanke kommt mir als eiskaltes Wasser auf die männlichen Weichteile trifft.  Recht schnell hebe ich mein Körper hoch, um gleichzeitig das Wasser abzudrehen. Warum ich dabei mit dem warmen Wasser angefangen habe. Kann ich nun leider nicht mehr so genau sagen. Der Strahl des eiskalten Wasser sorgt nur dafür. Dass der meinige Anus nun schockgefroren ist.
Fängt ja toll an der Tag. Das Gebammel erst gekocht und dann abgeschreckt, der Arsch tiefgefroren. Das Badezimmer einen Seenlandschaft im Miniatur. Und ich immer noch keinen Kaffee. Zum Glück sind die Handtücher einigermaßen trocken geblieben. Um die gequälte Männlichkeit trocken zu legen.
Inzwischen vollkommen schlecht gelaunt, trab ich aus den Badezimmer heraus. Just in dem Moment summt es an der Türe. Bevor ich mich versehe. Befördert mich die auffliegende Tür auf den Fußboden mitten im Raum. Benommen rappel ich mich auf. Jetzt schmerzt nicht nur das Gebammel und der Anus. Auch die Schulter und die Knie melden das etwas nicht so richtig in Ordnung ist.
Mein Kopf dreht sich Richtung Tür. Und da steht sie. Weißer Kittel, rosa Hose, Gummilatschen in Schwarz an den Füßen. Und ein Tablet in der Hand. Ein prachtvolles Weibsbild. Und mit Sicherheit die aktuelle Weltmeisterin der gesamten Highland Games. Und ihr männlicher Gegner sah dabei bestimmt blass aus.
Und irgendwie bin ich froh nicht die volle Wucht der Türe abbekommen zu haben. Ich wäre an der Wand zerschellt, um dann als Sand an der Wand herab zu rieseln. Mit diesem Gedanken lassen sich die Schmerzen schlagartig gut aushalten.
„Fruhstuck. Hier schlafen nicht auf Booden.“, mit diesen Worten. Stellt sie das Tablet auf den Tisch. Wobei ich mich wunder, das dieser es schadlos übersteht. Krachend scheppert die Türe ins Schloss. Und ich lobe die Handwerkskunst der Zimmermänner oder Innenausbauer. Türen, die ich eingesetzt hätte, wären bei einer solchen Behandlung. Samt Zarge aus der Wand gefallen. Olga hat den Raum verlassen. Gut ihren richtigen Namen kenn ich nun leider nicht. Um uns einander bekannt zu machen, fehlte einfach die Zeit. Doch Olga passt zu diesem Weib irgendwie ganz gut. Und mich beschäftigt die Frage, was sie wohl vor ihrer Tätigkeit gemacht hat. Wäscherin? Holzfällerin? Köchin? Kellnerin auf dem Oktoberfest? Oder wurde sie als menschliche Abrissbirne eingesetzt?  Wie ihre zwischenmenschliche Zärtlichkeit aussehen könnte, mag ich mir nicht vorstellen. Egal. Ich wende mich erst einmal dem Frühstück zu. Das auf den ersten Blick gar nicht so übel ausschaut. Auch wenn die einzelnen Teile nicht mehr da liegen oder stehen, wo sie vor Olgas Betreuung sich befunden haben. Brötchen, Brot, Wurst, Marmelade, Honig und Kaffee sind am Start. Sogar ein Glas Orangensaft ist vorhanden.
Frühstück um diese Zeit, ist zwar nicht unbedingt meins. Außer ich hab Urlaub. Da bekomme ich morgens was essbares heruntergewürgt. In normalen Berufsalltag klappt das nicht richtig. Doch scheinbar ist das hier so eine Art Zwangsurlaub. Und so futtere ich mich munter durch das Frühstücksangebot. Welches recht gut schmeckt, selbst der Kaffee muss sich nicht verstecken. Dabei fällt mein Blick auf das andere Gerümpel auf dem Tisch. Und mir fällt das Brötchen aus der Hand. Natürlich voll aufs Gemächt. Ich rette schnell mein Brötchen, bevor es sich noch auf den weiten Weg Richtung Fußboden aufmachen will. Um dann zu erkennen. Das Gerümpel ist der Firmenlaptop inklusive Tastatur, Maus und Zusatzbildschirm. Vorsichtig klapp ich den Laptop auf und finde einen Zettel.
„Lieber Herr D. Wir bedauern Ihren Zustand sehr. Und wünschen Ihnen eine schnelle und gute Genesung. Damit sie keinen finanziellen Verlust während der Behandlungszeit haben. Und sich die vorzüglichen Luxus der Klinik leisten können. Dieses wäre mit Ihrer Krankenkasse nicht zu bewältigen. Haben wir Ihnen die technische Ausstattung vorbeigebracht. Damit sie hier in der Abgeschiedenheit und Ruhe Ihren beruflichen Pflichten gut nachgehen können. Gleichzeitig teilen wir Ihnen mit. Das sie von der Maximalarbeitszeit befreit sind und somit gerne weitaus länger Ihre berufliche Tätigkeit tagtäglich ausüben dürfen. Wir bitten sie ausdrücklich, dieses und Ihren momentanen Aufenthaltsort, sowie die Erkrankung gegenüber Ihren Kollegen nicht zu erwähnen. Besonders in den Videokonferenzen, geben Sie bitte keine Auskunft.  Andernfalls sind wir zu berufsrechtlichen Schritten Ihnen gegenüber gezwungen. Mit freundlichen Grüßen R.W. Geschäftsführer Deutschland.“
Ich war sprachlos. Etwas was recht selten, aber durchaus vorkommt. Man gibt mir einen Lösungsansatz für die Gleichung mit so vielen Unbekannten. An der ich die Tage, oder war es gar gestern, gescheitert bin. Ist es Fürsorge? Leistungsdruck? Bin ich Teil eines neuen Konzernfeldversuches? Meine Gedanken kreisten nun in rasantem Tempo. Gleichungen, Unbekannte, Chef, Firma, Kunden. Kann ich die Arbeit hier schaffen? Was wenn ich viel zu viel an Aufträgen bearbeite. Beziehen dann die Kollegen mögliche Räumlichkeiten in diesem Haus. Ohne das wir voneinander etwas wissen? Ist in der Matrix ein Bug? Kann das irgendwer beheben? Wo sind meine Kippen? Und warum hab ich diese doofe Flatterhemdchen noch an? Kann ich mit dem Laptop herausfinden, wo ich eigentlich bin? Ich schalte das Gerät ein und wende mich dem Schrank zu.
Zum zweiten Mal war ich sprachlos, als ich den Schrank öffnete. Fein säuberlich, lagen meine Klamotten im Schrank. Shirts und Unterhemden in den einem Fach. In einem anderen Unterhosen und Socken. Darunter lag ein Stapel Jogginghosen und kurze Hosen. Selbst die Hosenträger hatte man nicht vergessen. Ich liebe Hosenträger. Die sind viel besser als Gürtel. Schnüren den Bauch nicht ein. Das hochziehen der Hose entfällt mit Hosenträger auch. Wunderbare Erfindung. Ganz unten im hintersten Eck. Hinter einer Reihe von Schuhen. Findet sich noch eine Sporttasche. Da ich nun gar nicht neugierig bin, muß ich ein Blick herein werfen.
Recht hektisch zieh ich die Tasche heraus. Öffne den Reißverschluss und staune. Finde ich doch in der Tasche. Mein Handy samt Ladekabel. Dazu das MacBookAir inklusive des zugehörigen Netzteil. Und zu meiner größten Freude. Zwei ganze Stangen Sargnägel. Abgerundet mit einem USB Feuerzeug. Mein Herz hüpft Samba. Da liegt auch noch ein Zettel in der Tasche.
„Lass dich damit nicht erwischen. Gruß L.“
Ich grinse, angle leise und vorsichtig eine Packung Zigaretten heraus. Öffne die Schachtel und schieb mir eine Zigarette zwischen die Lippen. Zwei weitere nehme ich noch zusätzlich heraus. Dann verstau ich die Tasche wieder ganz hinten unten im Schrank. Es wäre auch zu doof, wenn man sie heute schon entdecken würde. Die zwei zusätzlichen Kippchen, verstau ich in dem Nachtschrank. Wenn sollen sie Häscher diese finden. Könnte ja eine stille Reserve sein.
Schrank zu. Ab zum Fenster. Zu meiner Freude kann man diese öffnen. Was in so viele Krankenhäusern nicht mehr üblich ist. Scheinbar haben die Ärzte Angst, das ihre Kunde lieber freiwillig in den Tot springen. Als die Behandlung zu ertragen. Oder sind es die Ängste der Krankenschwestern, das die Kunden abhauen. Und sich gutes Essen zu besorgen? Mir gerade vollkommen Wurscht. Meine Fenster lassen sich öffnen. Das Gitter davor ist zwar blöd. Doch dafür wird es schon eine Lösung geben.
Fenster auf, frische Luft rein. Schon ganz gut für dem Moment. Der Betriebsrechner ist inzwischen auch soweit. Das er mein Passwort annehmen möchte. Was schnell getan ist. Die weitere Anmeldung in das Konzernnetzwerk per VPN ist schnell erledigt. Erstmal Email checken. Mal sehen ob man was über mich schreibt. Knapp 90 Mails sind überschaubar. Das meiste kann sofort gelöscht werden. Ist es doch bei viele Kollegen zur Marotte geworden. Neben den Ansprechkontakt, noch weitere 10 bis 20 Leute mit in Kopie zunehmen. Ganz nach dem alten Zockermotto wer schreibt der bleibt. Werden Mail hin und her geschickt. Deren Inhalt die Profilneurose der Schreiberlinge abbildet. Sollen sie nur. Ich hab wichtigeres zu tun. Ich brauch endlich die Formel für meine Gleichung mit den ganzen Unbekannten.
Was mich auf eine Idee bringt. Ich muss mal nach der buckligen Verwandtschaft googeln. Einer in der Verwandtschaftlichen ist doch studierter Mathematiker. Wie man eine Nebenwissenschaft studieren kann, ich mir mehr als befremdlich. Aber jetzt benötige ich einen Mathematiker, der sich zwar selbst nicht die Schuhe binden kann, mir dafür bei meiner Gleichung helfen kann. Und so starte ich den Browser um eine Runde zu googeln. Doch was ist das. Alle Versuche auf einer Suchmaschine zu landen, führen mich auf die Webseiten der Firma. Diese Schw…. zartrosa Borstentiere. Das werdet ihr noch büsen. Mit mir mich, nicht mit mir. RACHE. Kippe.
Die Tür fliegt krachend auf. Ich bin zum Glück weit weg. Als die Klinke in die Wand hinter der Türe einschlägt. Ohne meinen Blick von den Bildschirm abzuwenden. Ahne ich schon das Olga kommt. Aus den Augenwinkeln kann ich gut ihre Figur erkennen. Unterarme, die so mancher Hipster nicht aus Oberschenkel hat. Hüften die jeden teuren Desginerstuhl zu Kapitulation zwingen. Und das in Sekunden. Eine Oberweite, die an Beifahrerairbags erinnern. Und bevor ich auch nur einen flüchtigen Blick auf ihr Gesicht erhaschen kann. Verdecken mir ihre riesigen Brüste die Sicht. Olga steht direkt neben mir.
„Mußt du gut arbeiten. Hart arbeiten. Damit gesund wirst.“, sagt sie. Wobei ihre Stimme so gar nicht zu der Figur passen will. So lieblich und fein schwingen ihre Stimmbänder.
„Hol dich spater ab. Gehst du zu Chef. Der reden will mit du.“ Nach diesen Worten, wird die Befestigung der Türzarge im Mauerwerk. Wieder auf die maximale Belastungsgrenze getestet. Olga ist weg. Okay. Wie war das doch gleich mit der Kippe.
So stell ich mich ans Fenster. Zünde mir meine erste Kippe des Tages an. Und erfreu mich an den Gesängen der Vögel im Baum vor meinem Fenster. Herrlich. Der Geschmack der großen Freiheit, auch wenn ich die Marke gar nicht rauche. Die frische Luft. Der Lärm der Vögel. Es lässt sich aushalten. Fast wie zu Hause. Nur da könnte ich mich ein wenig freier bewegen. Ob Olga was dagegen hätte, wenn ich mich nur in Unterhosen an den Schreibtisch setzen würde? Und wenn es schön warm ist. Könnte ich mich ja ganz nackt machen. So wie die Lage gerade ist. Bin ich ja in der Klapse. Verrückte Sachen werden da kaum auffallen. Natürlich stellt sich nun die Frage. Ob nackt vorm Rechner zu sitzen und zu arbeiten . Hier in dem Haus als Verrückt angesehen wird . Und wenn ja welche Maßnahmen dagegen getroffen würden?
In diese medizinischen Jacken. Die zum Zweck des Selbstschutz und Schutz der anderen verwendet werden. Wir man mich kaum stecken. Damit könnte ich ja nicht arbeiten. Und sie wollen ja das ich arbeite. Wäre doch ein Teilsieg für mich. Oder? Weiter komm ich nicht mit meinen Gedanken. Da die Türe in gewohnter Weise sich geöffnet hat. Und Olga den freiliegenden Türausschnitt in Fülle verdenkt. Oh Man. Noch nicht einmal die Hälfte meiner Zigarette hab ich geschafft. Und nun erwischt mich dieses Prachtweib. Ehe ich mir weiter Gedanken machen kann, Knallt die Türe zu. Und ich gegen das Gitter vorm Fenster. Panisch Streck ich die Hand mit der Kippe aus dem Fenster. Jeder Zug in diesen Hause, wird schwer erarbeite werden. Olga versucht die Kippe zu bekommen. Sie stöhnt vor Anstrengung. Ich würde es auch gerne tun. Nur ich kann nicht. Mein Kopf wird von Ihren Busen, nein es ist eher eine der Brüste, der Busen liegt ja bekanntlich zwischen den Brüsten, ihr Halbbiologen ihr versauten, gegen die Gitterstäbe gedrückt. Ich bekomme kaum noch Luft. Sehe schon vor meinem inneren Auge den Erstickungstot auf mich zukommen. Doch was ist das. Auf meinen Lippen spüre ich nackte Haut. Der Duft eines lieblichzarten Deos treibt mir in die Nase. Nicht aufdringlich, sondern zartschmeichelt.
Bei den kurzen Sprint den Olga auf mich gestartet hatte. Müssen die obersten Knöpfe ihrer Schwesterntracht. Ihre Aufgabe verweigert haben. Und sich unter den Druck der bebenden Brüste, aus dem Staub gemacht haben. Das ist meine Chance um lebend aus der Situation heraus zu kommen. Ich muss Ihr nur in die Brust beisen. Das ist zwar nicht nett. Doch me Gott, auch ich will leben. Auge um Auge, Zahn gehen Brust. Mögen die Spiele beginnen. Im Zweifelsfall sterb ich den Heldentot, zwischen diesen gigantischen Brüsten. Gibt es eine schönere Art aus dem Leben zu scheiden? Unter Aufbringung meiner letzten Kraftreserven, öffne ich leicht den Mund. Ohh, denke ich. Als sich der pralle Nippel ihrer Brüste, den Weg zwischen meine Lippen bahnt. Mein Gehirn setzt dabei ganz männlich aus. Den statt den ursprünglich bösen gemeinen Plan umzusetzen. Beginnt meine Zunge ein gefühlvolles Spiel mit den urplötzlich erschienen Nippel zu spielen. Erst leicht kreisend, dann zart leckend. Wird der Nippel liebkost. Urplötzlich läst der Druck ihres Körpers auf meinen nach. Das kämpferische Stöhnen verwandelt sich in ein zarterotisches. Mit einmal ist der Nippel aus meinem Mund verschwunden. Bin ich jetzt Tot?
Vorsichtig linse ich zu Olga. Die steht einen halben Schritt von mir entfernt. Die Harre wild, die Augen feurigfunkelnd. Augen in einem dunklen Braun, in die man sich sofort verliebt. Eine Brust verdeckt, die andere frei gelegt. Der Kittel oben zum zerplatzen gespannt. Olga rafft den Kittel mit beiden Händen zusammen, bedeckt damit ihre Brüste. Ihr Augen funkeln verführerisch.
„Lass du mich noch einmal erwischen.“ , sagt sie und verlässt in gewohnter Weise den Raum. Langsam sammelt sich ein kleiner Haufen Putz an der Wand hinter der Tür. Ich schau mach meine Kippe. Noch ein paar keine Züge hab ich zur Verfügung. Die zu nutzen, fällt mir ein wenig schwer. Angesichts der körperlichen Anstrengung der letzten Minute. Mir gehen dabei Olgas Worte allerdings nicht aus dem Kopf. Will sie mich nun noch einmal erwischen, oder nicht? Es ist aber manchmal nicht einfach, die nicht deutschmuttersprachlichen zu verstehen. Wobei die Biodeutschen sich selbst nicht verstehen. Wenn man mal an die Schwaben oder Bayrischen denkt. Doch halt. Hier hab ich einen Denkfehler. Bayern sprechen kein Deutsch, es ist mehr eine deutschähnliche Sprache. Dieses Bayrisch. Überhaupt sind die deutschen Dialekte oft merkwürdig. Tief im Süden des Landes. Da wo Freiburg im Breisgau liegt. Sprechen Sie alemanischbadisch, sagen die Eingeborenen von sich. Die Gäste aus den anderen Landesteilen, empfinden es als schwäbisch in der Urform. Bitte liebe Leser, die bis hier , höchste Anerkennung dafür, durchgehalten haben, sagt den Badischen niemals. Sie würden schwäbisch sprechen. Eure Kauleiste wird es euch danken. Außer ihr habt einen sehr guten Zahnklemptner im Bekanntenkreis. Und ich bin immer noch nicht weiter in der Frage, will Olga mich nun erwischen oder nicht? Und wie ist diese verdammt Gleichung. Und was wollte Olga eigentlich noch einmal hier bei mir?
Ich nehme einen letzten Zug von meiner Zigarette. Mein Blick dabei durch das Zimmer wandert. Bis ich den Grund für Olgas Besuch entdecken kann. Hat sie mir doch tatsächlich eine ganze Kanne Kaffee vorbei gebracht. Es sollte Kaffee sein, da sich auf dem Tablet noch ein Kännchen mit Milch und ein Schüsselchen mit Zucker befinden. Und Kekse. Wau. Hier denkt man ja an fast alles.
Mit diesen grundsätzlichen Erkenntnissen setze ich mich an den Tisch. Um endlich zu arbeiten. Zeigt die Uhr am Bildschirm schon 9Uhr an. Telefonieren kann ich nur per Skype. Den ein Handy hat man mir nicht überlassen, dafür ein wirklich gutes Headset. Dessen Kabel so lang ist. Um öfters mal, heimlich aus den Fenster zu rauchen. Olga kommt allerdings nicht mehr in meinen Raum. So bleibt die Frage. Nach dem erwischen oder nicht erwischen bis zum Mittag unbeantwortet. Dafür leg ich ein Arbeitstempo an den Tag. Welches mich selbst erblassen lässt. Hab ich die ganzen Jahre nicht gemacht? Oder liegt es an der Umgebung, die keine Ablenkung bietet. Chef ich kann vermelden. Arbeiten in der Abgeschiedenheit dieser Klinik. Ich glaube das es einen Klinik ist, sicher bin ich da allerdings nicht. In dieser Abgeschiedenheit ist die Steigerung der Produktivität um Faktor x hoch 10. Durchaus möglich. Wie lange das allerdings anhält, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht eruiert werden. Bis zum Mittag hab ich zu 80% den sonstigen Tagesumfang an Aufträgen plus 8 Zusatzaufgaben erledigt. Ich lehne mich zurück und bin recht zufrieden mit mir. Wobei? Schnell schreib ich eine Mail an den Deutschländergeschäftsführer. Und biete recht unverfroren um einen ergonomischen Bürostuhl mit zusätzlicher Fußstütze sowie einen Raumlüfter in Ausführung Ventilator. Da frische Luft und ein gutes Sitzmöbel, die Leistungsbreitschaft über einen langen Tageszeitraum. Dauerhaft hoch halten würden. Kaum ist die Mail abgesendet. Kracht auch schon die Türe auf. Olga das zarte Braunaugenrehlein, welches ein wenig zu gut im Futter gestanden hat. Serviert mir mein Mittagessen. Delikat. Seeteufel mit zarten Gemüse der Saison an fruchtiger Knoblauchsauce mit erntefrischen Kartoffeln. Dazu hausgemachte Bayrische, schon wieder Bayern, Creme mit einen alkoholfreien Weisswein. Kann man nicht meckern, wobei mir ne Currywurst mit Fritten auch gereicht hätte. „Danke.“, sagt ich freundlich zu Olga. Und ihre Augen funkeln mich an. Ob dieses positiv oder negativ ist, bleibt dabei Ihr Geheimnis. Sie hätte es mir auch sagen können. Bin ich doch als sehr verschwiegen bekannt. Außer ich kann dieses kleine Geheimnis irgendwie in meinem Blog verarbeiten. Aber sonst bin ich sehr verschwiegen. Wirklich.
Das Mittagsmahl verspeise ich dann recht schnell aber durchaus mit höchstem Genuss. Jetzt wäre ein Zigrettchen als Abschluss ideal. Doch ich entscheide mich dagegen. Mag ich im Moment nicht austesten. Wie Olgas Worte nun gemeint waren. Mit vollem Bauch lässt es sich im Fall der Fälle. Sehr schlecht um das bescheidene Leben kämpfen. Also wende ich ich der Arbeit wieder zu. Und finde zu meiner Überraschung die Antwort vom Deutschländergeschäftsführer. „Lieferung per DHL 9 Uhr Express.“ Ich antworte schnell mit einem „Vielen lieben Dank.“ Gut es ist etwas übertrieben. Also das lieben. Man ist, in den Fall ja ich, aber gerne höflich. Auch wenn durch aus ein wenig, wenn nicht gar mehr. Ironie mitschwingt. Grinsend wende ich mich wieder der Arbeit zu.
Olga steht plötzlich neben mir. Ich bin total erschrocken, hab ich mich schon so schnell. An ihre robuste Art der Türöffnung und Schliessung gewöhnt? Oder hat sie tatsächlich eine Art Feinmotorik in den Gliedmassen?
„Essen haben fertig du?“, fragt sie mich. Da ich gerade mit einem Techniker an reden bin, antworte ich nur mit einen kurzen. „Ja, war gut.“. Worauf sie mich fragt, „Wollen du haben neuen Kaffee?“. „Sehr gerne.“, antworte ich kurz wie freundlich. Man kann ja im höchsten Stress auch freundlich bleiben. Ehe ich noch etwas sagen kann ist sie auch schon weg. Und das leise. Ich bin verwundert und telefoniere einfach weiter.
Zwei oder waren es gar drei Telefongespräche später. Ist das Verlangen, die Sucht dann doch so groß. Ich geh zu Schrank und krame nach den Zigaretten. Die recht schnell gefunden sind. Räume die Tasche wieder weg und schliess den Schrank. Mit ein paar Schritten bin ich am Fenster. Genussvoll zünde ich mir meine Friedenspfeife an. Bin ich doch im Frieden zu mir selbst. Und das ist bekanntlich das wichtigste im Leben. Der erste Zug an dem Glimmstängel ist der schönste. Fällt doch die Sucht in sich zusammen.
Rauchend steh ich am Fenster schau nach draußen und höre gespannt den Vögeln zu. Eine tiefe Ruhe durchströmt meinen Körper. Grinsen muß ich bei dem Gedanken, das ich immer noch das Flatterhemdchen trage. Wenn jetzt jemand zu Türe herein kommen würde. Mein Anblick wäre wahrscheinlich zu köstlich. Würde er doch meinen nackten Arsch zu Gesicht bekommen. Aber wer sollte auch rein kommen. Außer Olga. OLGA.
Mit einen Ruck dreht mich wer um. Und noch schneller als ich nur OH sagen kann, Wird mir feste, warme weiche Haut ins Gesicht gedrückt. Ich will mich beschweren. Keine Chance, ein fester steifer beringter Nippel. Drückt sich durch meine Lippen. Die niederen männlichen Reflexe schlagen sofort in meinem Hirn Alarm. Und obwohl ich es nicht will, liebkose ich den Nippel. Wie im Traum bildet sich eine Frage in meinem Kopf. Wer mir wohl diese Arbeit abverlangt. Doch da kitzelt ein nun schon bekannten Geruch meine Schnuppernerven. Olga. Es ist Olga. Und plötzlich versteh ich ihre Worte.
Nun habe ich zwei Möglichkeiten. Weigere ich mich, die angegangen Liebkosung ihres Nippels Fortzusetzen. Wird sie mich unweigerlich bei der Anstaltsleitung verpfeifen. Man wird meinen Vorrat an Nikotin und die private Überlebenstechnik finden. Beides wäre für die Dauer meines Aufenthaltes verloren. Ob und wie ich Nachschub bekommen würde. Steht in den Sternen.
Die zweite Alternative, wäre zwar die im Moment anstrengendere: Jedoch hätte ich keinen Verlust, wenn man von dem Schweiss absieht, der mir über die Glatze läuft, zu beklagen. Wobei noch nicht abzusehen ist. Wohin diese Reisen gehen wird.
Da ich in einigen Dingen etwas zurückhaltend bin. Endscheide ich mich für Variante zwei. Ohne Kippen und private, wenn auch heimliche, Elektronik. Kann ich hier nur Verrückt werden. Dies muss mit der Opferung des eigenen Körpers vermieden werden.
Olga schien die Gedanken in meinen Kopf lesen zu können. Spürte ich doch just in diesem Moment, Ihre Hand man meiner Männlichkeit. Dabei staunte ich nicht schlecht, mit welcher Weichheit, gar Zärtlichkeit. Diese wirklich großen Hände zu Werke gehen können. Es wurde hart in meinem Lederbereich. Sehr hart. Hätte man mich vor Stunden gefragt, ob dieses nach den Koch und Abschreckvorgang im Badezimmer noch heute möglich währe. Ich hätte diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet.
Olgas Behandlung meiner männlichen Geschlechtsmerkmale zeigten langsam Wirkung. Ich klammerte mich mit einer Hand an den Fenstergitter fest.
„Genug geraucht hast du.“ Mit diesen Worten nahm sie mir meine Zigarette ab. Zog selbst einmal daran. Bevor sie den Stummel aus dem Fenster warf. Für mich selbst war es der richtige Zeitpunkt. Um auch die zweite Hand zur körperlichen Stabilisierung einzusetzen. Den ehe ich mich versah, wurde mir der Nippel entzogen. Olgas Reicht tauchte vor meinen Augen auf. Mit einem Funkeln in den Augen, der nichts gutes versprach. Schnell schloss ich meine Augen um mich den Schicksal zu ergeben.
Vater unser in den Lenden. Befreie uns von dem Druck. Wie auch wir anderen gut tunen wollen. Und erlöse uns von den tierischen Trieben. Und gibt uns erquickende, leidenschaftliche Sexualität. Egal ob hetero oder homo unsere Leidenschaft beflügelt.
Ich hatte mein kleines, nur leicht abgewandeltes Gebet kaum zu ende gesprochen. Da stülpten sich Olga Lippen über mein Glied. Sofort hörte ich die Englein singen und musizieren. Die himmlischen Trompeten spielen eine Melodie der Ekstase. Und die Flöten den Takt. Ohne auch nur die kleinste Chance der Verweigerung zu haben. Entlud ich mich. Was Olga nicht dazu brachte, ihr Tun in irgendeiner Weise zu ändern. Ich war einfach am Ende. Ich konnte mich nicht mehr halten und rutschte langsam auf den Boden.
„Mhh, muss er noch ruhen aus. Er schmackt gut. Morgen bekommen er Ring in den Penis. Damit FickiFicki gut für mich.“ Spricht Olga, wischt sich über die Lippen und verlässt augenblicklich den Raum.
Es dauert gute zehn Minuten, bevor ich die Kraft habe um zurück an die Arbeit zu gehen. Dabei grübel ich noch ein wenig über Olgas Worte. Verstanden hab ich nicht. Nur werde ich versuchen ihr irgendwie aus dem Weg zu gehen. Schliesslich bin ich ja ein verheirateter Mann.
Arbeiten, arbeiten. Das lenkt mich jetzt ab. Und so steigere ich mein Tempo. Trinke dabei Unmengen an Kaffee. Der zwischendurch entsorgt werden muss. Doch selbst bei diesem Akt unterbreche ich die Arbeit nicht. Arbeit schütz vor Olga. Glaub ich zumindest.
Inzwischen ist es kurz vor 20 Uhr. Als mich ein ein klopfen an der Tür, in meiner Arbeitswut unterbricht.
„Ja .“ Rufe ich zögerlich. Panik das Olga erscheinen wird macht sich breit. Ich zittere kaum sichtbar am ganzen Körper. Die Tür schwingt sanft auf. Und ein völlig anderes weibliches Wesen erscheint. Gertenschlank, gut geformt und von großer Figur. Betritt einen Raum, mein Arbeitsgefängnis.
„Hallo, Ich bin Tanja. Ich bringe Ihnen das Abendessen. Heute gibt es ein Allergie vom Wildlachs. Auf frischen Brot. Ich hoffe Sie mögen Fisch. Dazu eine Flasche lieblichen Rotwein.“ Sie lächelt mich an. Und ich bin hin und weg. Meine Augen hängen an ihren Lippen. Die so wunderbar geformt sind. Sich perfekt in Ihre Geschichte schmiegen. Ich sollte sie unbedingt fragen, wenn ich wieder hier raus kommen. Ob Sie für mich Model stehen würde.
„Lassen sie es sich schmecken. Und vor allem lassen sie sich Zeit damit. Das Geschirr hol ich irgendwann in der Nacht ab. Damit sie ihre verdiente Ruhe bekommen.“, sagt sie. Stellt das Tablett auf den Tisch und verschwindet mit wiegendem Schritt. Ich schaue nur nach und betrachte dabei den wunderbaren Runden Schwung ihrer wohlgeformten Hüften.
Während ich noch ein paar unwichtige Emails in den Rechner hacke. Genehmige ich mir zwei drei Gläser von dem Wein. Welcher dann auch seine Wirkung zeigt. Und so beende ich alle Programme, doch bevor ich den Rechner ausschalte. Teste ich noch ob YouTube möglich ist. OH MEIN GOTT. Das geht. Ich bin völlig aus dem Häuschen. Der Abend ist in der Hinsicht gerettet.
Schnell ist ein Film gefunden. Und während dieser für geistige Umnachtung bei mir sorgt. Mumpel ich mir das Abendbrot in die Hamsterbacken.
Der Film ist aus, der Wein leer, die letzten Krümel sind verspeist. Und ich bin todmüde. Den Laptop klapp ich einfach zu. Bevor ich ins Bad schleiche, oder besser schwanke. Der Wein hat seine volle Wirkung erreicht. Bei mir besonders schnell. Bin ich doch den alkoholischen Getränken abgeneigt. Immer, naja meistens. Verachtend schau ich zu dem Bidet. Du wirst mich nicht mehr quälen. Du nicht. Ich säubere mich gründlich, verlasse das Bad. Schnurstracks bewege ich mich zum Bett.
Bette mein Haupt auf den Kissen, zieh die Decke über die Schultern. Gute Nacht verrückte Welt,


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.




_MG_3398