Wochenende

Endlich ist Wochenende. Keine Anrufe, keine E-Mails in den man immer und immer wieder zu noch mehr Leistung angetrieben wird. Endlich das Ende einer merkwürdigen und anstrengenden Woche.

Wobei auch ein guter Lerneffekt eingetreten ist. Man liest Mail einfach nicht mehr wo der Betreff schon einen klaren Hinweis auf den Inhalt gibt. Schiebt sie einfach in den Papierkorb. Zwar nicht die feine Art, aber es belastet nicht mehr.

Wobei es schon recht lustig anzuschauen war. Wie sich Fristen in Laufe einer Woche zeitlich ändern können. War es Anfang der Woche noch 17 Uhr, verschob es sich in der Wochenmitte auf 15 Uhr um am Ende bei 12 Uhr zu landen. Es erinnerte dann doch schon ein wenig an den Wachstumswahnsinn der Wirtschaft.

Seit ein paar Wochen ist es wieder Pflicht, wenigstens einmal in der Woche bzw 25% der Arbeitszeit im Büro anwesend zu sein. Um die sozialen Kontakte innerhalb der Firma aufrechtzuerhalten. Blöd ist nur das ich mit dieser Regelung gar nicht mehr zurechtkomme. Klar ist es mal nett die Kollegen real zu sehen. Doch der Lärm eines Großraumbüros fördert nicht die Arbeitsleistung. Wie man sich doch sehr schnell an ein Homeoffice gewöhnen kann. Im Übrigen ist es nicht mehr mein Empfinden, sondern auch das der Kollegen die auch über ein Jahr Homeoffice gemacht haben und noch machen.

Seit dieser Woche ist die beste aller Ehefrauen schon zur Mittagszeit zu Hause. Was den ganzen Ablauf des Tages ein wenig durcheinander bringt. Die Rehaklinik, welche sie im Moment besucht, ist auch nach meinem Anruf nicht bereit die Behandlung meiner Frau bis in den Nachmittag zu verlängern. Na ja da muss ich jetzt durch, sind ja nur 5 Wochen. Man sollte jetzt bitte nicht der Meinung sein, ich wollte die beste aller Ehefrauen loswerden. Nein auf keinen Fall, doch sie bringt alles ein wenig durcheinander.

Seit Mittwoch ist ein Teil der Kreativität wieder zurück. Das Projekt ist jedoch so umfangreich. Es bedarf sehr viel Planung.- und Vorarbeit. Da mindestens 2 Personen noch benötigt werden. Und ein Studio. Und ein paar Möbel. Und…. sehr viel mehr. Mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. Es könnte ein paar Menschen verstören.

Eigentlich wollte ich an einen Projekt teilnehmen. Doch irgendwie ist mir die Zeit abhandengekommen. Ob ich es noch schaffe, in einer Woche 6 Bilder zu einem Thema zu produzieren ist fraglich. Doch ich werde es probieren. Man sagte mir, und da hatte man durchaus Recht, der Weg ist das Ziel.

Bild technisch hab ich wenig in der Woche gemacht, dafür hab ich mich ein wenig mit meinen Schreibwerken beschäftigt. Mit der Gewissheit, das ich eine Menge umschreiben muss. Da ich in den Texten zwischen den Zeitformen und der Sicht gesprungen bin. Ist aber auch nicht ganz so einfach immer aus einer Sicht der Dinge zu schreiben. Oder ob es aus der Sicht eines neutralen Erzählers ist, oder die Hauptfigur selbst erzählt. Schwierig das ganze.

Dafür ist das Script der Story fertig. Was schon ein großer Fortschritt ist. Jetzt muss noch Arbeit und Zeit in die Recherche gesteckt werden. Damit das Ganze in die Zeitgeschichte passt. Viel Arbeit wird das. Aber darauf freue ich mich schon sehr.

Ein kleines Bildchen hab ich trotzdem gemacht. Knipsen gegen die Unkreativität. Habe ich es genannt.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Radlerpende. Die Energielieferant bei schönen warmen Sommerwetter. Per Paypal einen Euro für ein Radler.