Warnung

Es wird gewarnt vor allem und jedem. Vor extremer Kälte im Winter. Diese fängt beim Wetterdienst auch schon bei -6°C an. Temperaturen die für einen Winter ganz normal sind.  Die schmierigen Käseblätter, oh Verzeihung Leitmedien verzichten auf die Warnmeldung. Passt diese doch so gar nicht in die Meinungsmache der Klimaerwärmung.

Im Sommer wird dann vor extremer Hitze gewarnt. 30 Grad ist auch viel zu warm. Fallen da bekanntlich die Klimaanlagen in den Zügen aus. Da muss man die Warnung schon einmal erst nehmen. 30 Grad im Sommer, in manchen Erdteilen würde man in diesem Moment von einer Kälteperiode sprechen.

Ich glaub aber eher daran, das diese extrem Wetterwarnungen nur von Missständen ablenken sollen. Im Winter von dem jedes Jahr auf neue versagenden Winterdienst. Im Sommer vor geschlossenen Freibädern. Beides ist aber auch so teuer. Der Staat muss sparen, nicht überall ist schon klar. Am besten spart der Staat aber an seinen schon länger hier lebenden Einwohnern. Um es mit den Worten eines sächsischen Satirikers zu sagen.

Eigentlich wollte ich sämtliche Wetterwarnapps und sonstige Wetterberichte aus meinem Leben verbannen. Doch dann bekomme ich nicht mehr mit. Wie diese im Herbst vor fallenden Blätter und im Frühjahr vor frischen satten Grün warnen. Und daher muss ich es noch länger ertragen, das man vor Sturm bei Windstärke 7 warnt. Zu Zeiten der zwei deutschen besetzten Staaten fing der Sturm erst bei Windstärke 10 an. Gut im Osten hatten wir ja nichts. Amerikanisch-britisch-französisch besetzten Sturm ab Windstärke 7 konnten wir uns nicht leisten.

Vielleicht lag es aber auch an der sowjetischen Besatzunggrundeinstellung, das 10  Grad unter null schon als Frühlingshafte Temperaturen ausgegeben wurden. Konnte man bei dieser Temperatur doch schon an eine Abstellung der Heizung nachdenken. Das Rad der Zeit drehte sich weiter und nach der feindlichen Übernahme der SBZ durch die amerikanische Besatzungsmacht. Kommt der Osten des Landes jetzt auch in den Genuss der sinnfreien Wetterwarnung.

Es wird gewarnt vor dem Rechtsruck in der Gesellschaft. Landauf landab wird davor gewarnt. Rechte wurden immer mehr Salonfähig werden. Antiamerikanisch, der Hass auf Juden, der Hass auf alles Fremde würde immer stärker im Lande der Mutti Angelika. Das stimmt. Daran gibt es keinen Zweifel. Nach Jahrzehnten in dem die politische Gesellschaft sich links neoliberal wirtschaftsfreundlich bewegt hat. Möchten nun die Bevölkerung der länger hier lebenden wieder ein Stück in die politische Mitte.

Der hier länger Lebende, auch der mit Immigrationshintergrund hat doch inzwischen gemerkt. Wie verlogen die neoliberalen Linken sein Schröder geworden sind. Geht es im Grunde doch nur billige Arbeitskräfte für den Turbokapitalismus. Nur um Kommerz und nicht um Hilfe am Menschen. Ein Konjunkturprogramm mit linksliberalen Wirtschaftsinteressen. In dem gescheiterte Soziologiestudenten mit einer durchwachsenen Karriere in der Antifa in Lohn und Brot gebracht wurden. Sind sie doch für den Straßenkampf einfach zu alt geworden.

Vor den Turbokapitalismus, die gnadenlose Ausbeutung von Mensch und Natur, dem medialen Maulkorb und Veganern hat man uns nicht gewarnt. Selbst vor den Linken hat man uns nicht gewarnt. Wie diese ihre Ideale dem Kapital unterwerfen.

Keiner hat uns gewarnt vor den geistigen Brechmitteln von Hofreiter, März, Laschet, Lindner und ähnlichen politischen Schwätzern. Die geschickt ihre Redenschreiber aus der US Wirtschaft verbergen. Um zeitgleich saftige Diäten vom einheimischen Volk zu kassieren. Dem Volk, welches dieses Politikerpack an die Wirtschaft verkauft hat.

Wir werden vor dem bösen Russland gewarnt. Der Iwan möchte uns böses antun. Hat er zwar noch nie gemacht. Auch wenn er nicht immer ein lupenreiner Demokrat war. Doch er ist gefährlich, der böse Russe. Ja das ist er wirklich. Nur nicht für uns. Eher für unsere amerikanischen Besetzter könnte er mehr als gefährlich werden. Nicht militärisch wie jetzt viele denken werden. Eher wirtschaftlich.

Man stelle sich doch nur vor. Der böse Russe holt die technische Entwicklung der letzten 50 Jahre in kurzer Zeit nach. Und da ist der Russe auf gutem Weg. Schließlich können russische Informatikstudenten eine ganze Wahl in Amerika manipulieren. Und das aus ungeheizten Garagen im fernen Sibirien.  Wo würde die Wirtschaft der amerikanischen Besatzer am Ende landen. Wenn der oh so böse Russe technologisch aufgeholt hat. Abgeschlagen hinter China, Russland, der EU, Japan und wahrscheinlich noch hinter Südkorea.

Da war es schon ein Wunder, das man uns vor dem TTIP gewarnt hat. Wobei diese Warnung die einzig echte und sinnvollste war. Dummerweise wollte ursprünglich nicht einmal Karl Lauterbach davor warnen. Liebe Leser Karl warnt uns eigentlich immer. Nur nicht vor dem was wichtig ist.

Haben sie liebe Leser*innen schon eine Warnung vor der negativen Umweltbelastung von amerikanischen Fracking Gas gehört? Nein? Komisch von der Abhängigkeit der Ostsee Gaspipeline Nordstream 2 dafür um so mehr.

Die US Wirtschaft gesteuerten Ökogrünen mit Lehramtsvergangenheit. Warnen uns doch davor. Der böse Russe könnte mit den Gewinnen der Gaslieferung nach Deutschland seine Rüstungsindustrie finanzieren. Amerikanisches Fracking Gas ist ja nur für die Finanzierung von Afrika gedacht. Damit dort eine ökologisch vereinbare Landwirtschaft entstehen kann. Den irgendwie muss der gemeine Amerikaner ja was zu fressen bekommen ,wenn die heimischen Böden mit Schwermetalle verseucht sind.

Wann werden wir endlich mal von den spionierenden Besatzern gewarnt. Und wann erkennt die SPD das ihr Dauerwarner Karlchen Lauterbach die Menschen nicht noch mehrere Monate zu Hause einsperren kann. Um ein kaputt gespartes Gesundheitssystem zu retten.

Eigentlich muss vor jeden Polittalk im deutschen Fernsehen gewarnt werden. Damit der Zuschauer gewarnt wird, das es sich nicht um eine Dauersatiresendung handelt. Das in jeder dieser Sendung Meinungslenkung betrieben wird. Es muss vor den Politmagazinen gewarnt werden. Da diese nicht die wirklich relevanten Themen behandelt. Es muss auf den Titelseiten der Tageszeitung eine Warnung gedruckt werden. Damit der Leser den Einfluss der Wirtschaftsmächte aus USA erkennen kann.

Vor jedem Interview des Natogeneralsekretär Stoltenberg muss die Warnung vor Kriegstreibern quer über den Artikel oder den Bildschirm erscheinen. Vor jeder Botschaft und Militärbasis der amerikanischen Besatzer müssen Schilder stehen. Die vor den Aggressor warnen.

Bei jedem Amazonkauf muss der Käufer davor gewarnt werden. Er unterstützt mit diesem Kauf die amerikanische Rüstungsindustrie.


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