Kiew eine Stadt der Gegensätze.

Ein Jahr ist es jetzt her das ich zusammen mit ein paar Fotografen Kiew besucht habe. Die Stadt war eigentlich nur ein Zwischenstop auf dem Weg nach Tschernobyl. Doch es war eine Stadt die mich persönlich reicher gemacht hat. Reicher an Erfahrungen und reicher an der Erkenntnis das es einem doch verdammt gut geht.

Kiew ist groß, Kiew ist sauber und zerfallen zugleich. Kiew ist alt und modern. Kiew ist arm und reich. Kiew ist für mich die Stadt der absolut Gegensätze, so wie ich es vorher noch nie auf der Welt gesehen habe. Als Beispiel nehme ich immer die Straße wo wir wohnten. Gegenüber alte Mietskasernen, zerfallen schlecht gepflegt, hinter den Hotel eine Einfamilienhaussiedlung die es so nicht einmal im reichen Deutschland gibt.

Man muß in Kiew aufpassen, das man nicht überheblich wird. Die Fahrt mit Bus, Trollybus, Metro ect.pp sind so billig das sich das umrechnen in Euro kaum lohnt. Zigaretten, Bier, Softdrinks  sind für unsere Verhältnisse geradezu spottbillig. Doch die Menschen in Kiew, also die normalen Verdiener, für die ist es weniger billig. Für sie ist es teuer. Und wenn der Tourist in Kiew, weil es für ihn so unglaublich billig ist, mit dem Geld umher schmeißt, wird irgendein Mensch der wenig Geld hat und wenig Skrupel, sehr schnell auf diesen Touristen aufmerksam. Es gibt ähnliche Situationen nicht nur in der Ukraine, damit man mich nicht falsch versteht, ich will die Menschen nicht schlecht machen, sondern das gibt es überall auf der Welt.

Ansonsten sind die Menschen freundlich aber distanziert.

Der Besuch in Kiew hat mich persönlich wieder bodenständiger gemacht. Nicht das ich abgehoben war, nein es gab nur einen Blickrichtungswechsel bei mir. Mehr auf das Leben an sich, statt der ständigen Jagt nach Luxus und Geld.

Bildstrecke mit ca 269 Bilder. ungeschönt unbearbeitet.

Was dem Kölner sein Dom, daß ist dem Dresdner seine Frauenkirche.  Sie ist der stille Star unter einem Ensemble von beeindruckenden Bauten in der Stadt. Und lange mußten die Dresdner auf diesen Star warten. _MG_0704

Mächtig und doch elegant steht sie da. Lässt ihre steinerne Kuppel in der Nacht wie am Tag leuchten.

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Sie prägt das Stadtbild, egal von wo man auf die Stadt blickt.

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Und wie jeder Star, zieht sie die Blicke auf sich.

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Es gäbe noch viel zu sagen, zu Ihr. Doch können keine Worte beschreiben was der Dresdner, sowie Besucher der Stadt bei Ihrem Anblick empfinden. Danke George Bähr für diesen wunderschönen Star. Der doch so bescheiden ist.

Eigentlich wollte ich nach der ersten Tour ein Bildband über die U-Bahnenstationen in NRW erstellen. Doch irgendwann kann die Erkenntnis, wer will das eigentlich am Ende kaufen. Gibt es doch schon Fotobücher aller Art und es werden jeden Monat mehr.

Wenn man ganz ehrlich ist. Jeder Fortgeschrittener Hobbyfotograf kommt irgendwann auf die Idee ein Bildband zuerstellen. Und über deren Sinn oder Unsinn kann man vorzüglich streiten.

Und doch ist dann eine Bilderstrecke davon entstanden.

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Gelsenkirchen

Mit einer U-Bahnstation fing es an. Bei uns war es Gelsenkirchen. Eiegentlich ist die Ganze Geschichte mit den U-Bahnstationen aud der Not heraus geboren. Naja die Not war eher schlechtes Wetter.

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Treppenaufgang
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Abends ist es da sehr ruhig. Nur wenige Fahrgäste sind unterwegs.

Nach Gelsenkirchen ging es die nächste Woche nach Essen

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Lichtwand im Bahnhof Essen
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Die Lichtwand wechselt die Farben. Man braucht Gedult um sie Menschenleer zu erwischen.
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Hauptbahnhof Essen. Das blaue Licht ist damit Junkis ihre Venen nicht finden.

Die erste Tour in Essen haben wir in nördliche Richtung gestartet.

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Überwiegend sind die Stationen mit zwei Bahnsteigen mit Zwischenwand ausgebaut.

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Richtung Norden Essen Karlsplatz
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Richtung Zentrum Essen Karlsplatz

Die Stationen sind alt, was man am Baustill gut erkennen kann. Jedoch sehr gut renoviert.

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Essen Kaiser-Wilhelm-Platz
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Weiterfahrt der Bahn
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Erinnert ein wenig an Raumschiff Enterprise

So schön wie die Stationen so trist sah es an der Oberfläche aus. Jedenfalls bei Dunkelheit

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Essen Altenessen in südlicher Richtung
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Essen Altenessen in nördlicher Richtung
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Für mich die schönste Station, wenn auch inzwischen verdreckt an den Wänden

Von dieser Tour waren wir mehr als begeistert. Und so wurde beschlossen in der nächsten Woche in südliche Richtung die U-Bahnstationen zu besuchen.

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Allerdings sind wir mit der falschen Bahn zu weitgefahren. Und so mußten wir zurück. 15 min Zeitverlust waren verschmerzbar.

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Weniger Schön und oft sehr runtergekommen.

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Dabei gibt es ein paar schöne Wandbilder.

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Essen Messe Gruga

Wenn ich als Messegast hier aussteigen müßte. Ich käme ins Grübeln.

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Wenn die Straßenbahn zur U-Bahn wird.

In NRW gibt es nach meinem Wissenstand keine reine U-Bahn. Da die Straßenbahn zur U-Bahn wird spricht man dann von Stadtbahn.

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Danke für 100 Likes die Ihr alle hier auf diesen Blog hinterlassen habt.

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Klar, es könnten mehr sein. Aber 100 Likes in so kurzer Zeit ist schon gut. Es zeigt doch das ich mit meinen kleinen Beiträgen nicht ganz so falsch liegen kann 🙂

Ich werde weiterhin Beträge aus dem Bereich Fotografie, Fototricks und Fototips für euch schreiben.

Neu hinzu kommen wird, einige haben es schon gesehen, kleine Geschichten. Kurzgeschichten und Kurzkrimis. Also Einblicke in meine dunkle Seite.

Wenn Euch die Beiträge gefallen, dann spart nicht micht den Likes. Denn sind wir mal ehrlich. Likes sind das was uns alle antreibt. Das Barometer, was uns zeigt, das die Menschen die Beiträge lesen. Ohne Likes könnten wir auch Tagebuch schreiben und dieses vor unseren Mitmenschen verstecken. Ohne Likes könnten wir die ganzen Bilder nur für uns aufheben.

Doch Fotomacher und Schreiberlinge wollen ihre Werke zeigen, wollen das andere sie sehen und lesen. Möchten Kritik und Lob, Hinweise und Fingerzeige bekommen um besser zu werden.

Wer jetzt nur denkt, “ Jajajaja die wollen nur Kohle.“ der irrt gewaltig. Wenn möchten die Foto.- und Buchstabenkünstler nur einen kleine Obolus um die Kosten für Shootings oder Recherche ect.pp ein wenig einzudämmen.

In dem Sinne noch einmal Danke für 100 Likes .. Euer Lars

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Hier erkennt man gut, wie sich das Schaufelrad und der Oberbau drehen

Tagebaubagger. Gigantische Maschinen die faszinieren. Bei Tag und noch mehr bei Nacht. Mit ihren Scheinwerfern sehen sie einfach gigantisch aus. Doch gut fotografieren lassen sie sich leider nicht. Denn wie so üblich gibt es viele Dinge die man nicht planen kann.

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Bei diesem Bild war ich ca 30 sec zu spät. Als ich den Auslöser drückte, setzte dich der Bagger in Bewegung.

Es sind Arbeitsmaschinen. Die in 3 Schichten 24h 7 Tage die Woche arbeiten. Ständig bewegen sie sich. Weniger auf den Fahrwerken, jedoch um so mehr im oberen Bereich. Bei Tagesaufnahmen stört es kaum. Da man die Belichtungszeit recht kurz halten kann. Doch bei schlechten Licht oder Dunkelheit wird das ganze zu einem echten Problem. Da ist viel Geduld und noch mehr Glück von Nöten.

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Er stand für eine kurze Pause, nicht auf dem Bild ist das Verlademodul.

Ab und zu bleiben die Bagger allerdings kurz stehen. Das kann durchaus 5 min dauern. Dann hat man natürlich genug Zeit für ein scharfes Bild. Und dann kommt es darauf an was für eine Linse man an der Kamera hat. Mit einem Weitwinkel ist zu weit. Beim Tele fehlt ein Stück von dem Bagger.

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Absetzer im Tagebau Inden. Mit einem Tele über das frei Feld.

Auch bei den Absetzter hat man das gleiche Problem, wenn auch ein wenig geringer. Diese bewegen sich langsamer. Dafür sehen sie nicht so spektakulär wie die Bagger aus.

Überhaupt ist es ein schwieriges Unterfangen diese gigantischen Maschinen gut abzulichten. Wen es vom Wetter trocken ist und wenig Wind vorherrscht. Dann ist sehr viel Staub in der Luft. Was den ganzen Tagebau in einen Nebel aus Sand einhüllt.  Bei Regen macht es auch keinen wirklichen Sinn. Gut sind klare Wintertage, nach einem Regenschauer (ja im Rheinland unterscheidet man Winter und Sommer nur durch die Wärme des Regens).

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Altes Analogfoto als ein Bagger von einem Tagebau zu einem anderen versetzt wurde.

Ist das Licht gut, hat man wenig Staub in der Luft. Hat man Zeit um Bilder zu machen. Kommt noch ein kleines weites Problem auf einen zu. Bis jetzt kann ich nie genau sagen wo die Bagger an welchem Tag stehen. Sie drehen ja nicht nur den Oberbau und das Schaufelrad. Nein dummerweise fahren sie auch noch hin und her. Schon oft hab ich erlebt das der Bagger morgens sehr nah war. Nachmittags als ich Feierabend hatte, war er jedoch weit weg. Zu weit.

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Analogfoto , Als ein Bagger wegen Reparaturen auf einem Feld tagelang stand.

Tagebaubagger und Absetzer gut zu fotografieren ist also fast so schwierig wie Aufnahmen vom Meer zu machen. Da müssen, Licht, Gezeiten und wenn möglich der Wellengang auch zusammen passen.

Richtig selten erwischt man bei den Baggern den Moment, wo er sehr nah ist. Es ist eine wirklich klare Nacht. Es ist kein Staub in der Luft. Und er steht wirklich still. Das sind die Fotos die fast einen Seltenheitscharakter haben.

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Alles passte in dieser Nacht zusammen. Und auch der Werksschutz hatte nichts dagegen.

Wenn du es trotzdem versuchen willst. Dann wünsche ich dir viel Erfolg.

Noch ein paar wichtige Worte am Ende. Sicherheit ist das oberste Gebot. Es gibt keinen Zaun oder ähnliches um das Gelände. Und im Dunkeln ist es schnell passiert das man die Abbruchkante übersieht. Die größeren Bagger haben eine Arbeitshöhe von 90 Meter. Sprich 45m nach oben und 45m nach unten. Meist arbeiten sie nach oben. Doch ich möchte nicht 45m runterfallen. Weil der Boden unter mir plötzlich nachgibt. Es gibt bei jeden Tagebau 1 oder 2 Aussichtsplattformen. Benutzt diese zu eurer Sicherheit. Und seit nicht so schlau die Erdwälle am Rand zum klettern zu verwenden.

Ihr befindet Euch bei der ganzen Sache auf einem Werksgelände. Und seit ein paar Umweltaktivisten den Betrieb empfindlich gestört haben. Ist mit dem Werkschutz nicht gut Kirschen essen. Die Jungs machen auch nur Ihren Job und wollen das ihr gesund heimfahren könnt.

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Canon 70D  + 24 -105 USM 1:4 L IS ISO100 24mm f6,3 13sec

Eigentlich waren Stefan und ich auf der U-Bahn Tour. Wir wollten bei schlechten Wetter wieder U-Bahnstationen in Essen fotografieren. Leider hatten wir auf dieser Tour ein wenig Pech. Die schönen Stationen hatten wir vorher schon abgelichtet. Was wir am Dienstag gesehen haben, war dann schon sehr ernüchternd. Doch was macht man in dem Moment. Man benutzt das Parkhaus als Standort für schöne Nachtaufnahmen der Essener City.

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Canon 70D  +  24-105 USM 1:4 L IS ISO100 24mm f10 8sec

Schön war der Standort auch, weil man das Treiben am Taxistand wunderbar betrachten konnte. Absolut lustig war allerdings das Schild was im Parkhauseingang hing. „Fotografieren im Parkhaus und auf dem Freideck verboten“.  Im Parkhaus lohnt es sich nicht Fotos zu machen. Außer man steht auf Urbex was noch nicht ganz verlassen worden ist. Eigentlich sollten die Nutzer des Parkhaus nicht mit Geld bezahlen, sondern mit Ziegelsteine oder Putz.  Das Freideck lässt sich übrigens nicht aufsuchen. Zugang zu Fuss oder über die Rampen sind zugeschweisst oder vergittert.

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Canon 70D + 24-105 USM 1:4 L IS ISO100 24mm f10 15sec

Trotz des Verbotes haben wir dann doch Bilder gemacht. Außer Hausverbot kann einem ja nichts passieren und noch einmal werden wir nicht das Parkhaus aufsuchen.  Nette Geschichte am Rande. Wenn du keine Treppen steigen kannst, dann hast du Pech gehabt. Ab 22 Uhr sind die Aufzüge abgestellt. 🙂