Stillstand

Seit Wochen hab ich zu nichts Lust. Aber auch zu gar nicht. Lustlosigkeit auf breiter Front. Die Kamera liegt meist nur auf ihrem Platz. Die Finger bewegen sich kaum über die Tastatur. Zwar sind Ideen vorhanden. Doch umsetzten will ich sie gerade nicht.

Stundenlang kann ich mir Krimis anschauen oder Dokumentationen und mich dabei fragen. Was Menschen bewegt auf die größten Berge der Erde zu kraxeln. Selbst auf die Gefahr das sie niemals mehr ins Tal gelangen. Stundenlang kann ich dazu Hintergrundinformationen bei Wiki lesen. Um das Wissen nach 2 Tagen wieder zu vergessen. Stundenlang kann Artikel von Online Zeitschriften lesen. Nur um zu erkennen das Journalisten der Moderne. Keine Ahnung von Satzbau oder Inhalt haben.

Stundenlang kann ich DIY Videos schauen. Wo Menschen allerlei Sachen basteln. Meist absolut sinnfrei. Stundenlang meine Lebenszeit einfach verplempern. Um dabei die eine oder andere Idee für eigene Projekte zu finden. Deren Umsetzung allerdings wieder in Lustlosigkeit enden.

Man spricht von einem Teufelskreis. Indem ich mich befinde. Klar ist dabei, dass es mir dabei nicht schlecht ergeht. Bin ich doch gesund und bei voller geistigen Klarheit. Es ist nur die Lustlosigkeit, die in mir vorhanden ist. Und eine Art von Melancholie. Oder wie lässt sich erklären das mein Gefühlszustand im Moment so extrem nah am Fluss des Lebens steht. Warum ich im Moment keinen Antrieb finde. Wieder Freundschaften richtig gut zu pflegen. Oder hab ich auf falsche Freundschaften gesetzt? Oder erkenne ich den Zeitgeist einfach nicht?

Wie es auch ist. Die Lustlosigkeit geht irgendwann dahin. Und es brennt wieder das Feuer der Leidenschaft. Das zumindest hoffe ich. Und solang ich selbst noch Hoffnung hab ist nichts verloren. Könnte man sagen. Kann ich sagen. Möchte ich sagen. Bis dahin versuche ich in kleinen Schritten, als Satiriker ein paar Texte zu verfassen. Wobei sich immer die Frage stellt. Was ist Satire und was ist Galgenhumor? Gut beide gehen oft ineinander und sind trotzdem unterschiedlicher Natur.

„Der Lockdown wird zum Shutdown und ist doch ein Lockdown. Auch wenn des den Anschein hat der Modelleisenbahner wirft seine Loks mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden. Also Down. So ist das nicht der Hintergrund des Wortgebildes. Auch bedeutet es nicht wie die Deutsche Bahn AG immer mehr Loks ins Down stellt. Da sie aufs falsche Eisenross gesetzt hat. Mit immer weniger Strecke kann man nun einmal kein gutes Angebot erstellen. Eine Samenbank wird auch mit einem Spender kaum überleben können. Auch wenn dieses Beispiel am guten Geschmack vorbeigeht. ….“

Doch wenden wir uns ab von der Satire hin zu erfreulichen Dingen des Lebens. Auch wenn diese im Moment des Einkommensverlust fast jeden einzelnen zugunsten derer die alle illegalen Mittel zu Steuerhinterziehung nutzen, etwas gekürzt werden müsse. Nicht die Steuern meine ich, eher vielmehr die erfreulichen Dinge sind erwähnenswert. Schieben wir die Subventionen zur Seite, mit dem die Steuerhinterzieher den Arsch gepuddert bekommen. Damit das gemeine Volk, ohhh verzeiht den Ausdruck, Bewohner des Landes die Zeche zahlen darf. Um politisch korrekt die Fresse halten darf. Wir haben ja schließlich eine Demokratie mit der besten Meinungsfreiheit auf der ganzen Welt. Zwar nur solange wie wir alle der gleichen, verlangten Meinung sind. Anders denkenden machen wir per Internet schon den Garaus. Nicht? Doch das geht ganz schnell. Den es findet sich immer ein Experte der uns analysiert. Der sehr schnell feststellt wie wenig wir pro amerikanisch, pro israelisch, pro marktwirtschaftlich, pro ökologisch wir in unserem Tun sind. Selbst wenn sich diese Experten nicht finden lassen. Auf den sozialen Meinungsmacherportalen finden sich die halb gescheiten Kommentatoren in ungezählter Anzahl. Die ihren dümmlichen Unsinn zum Steigern ihrer noch dümmeren Follower zum Besten geben müssen. Oder und das wäre allerdings erschreckend. Sie sind wirklich so dämlich.

Ungefähr so wie mancher Anhänger des Fussballverein Schalke 04. Der einerseits lautstark über die Menschen in Sachsen und Thüringen negativ herzieht. Und genauso lautstark vor jeden Heimspiel seiner Mannschaft singend das „Steigerlied“ entgegen schmettert.  Wobei es keine Mannschaft im eigentlichen Sinne ist, sondern mehr eine Ansammlung von überbezahlten Balltretern mit bescheidenem Ehrgeiz den Gehalt nur annähernd gerecht zu werden. Welches ihnen vom Ihrem hoch verschuldeten Arbeitgeber bezahlt wird. Im übrigen so hoch verschuldet, das andere kommerzielle Vereine schon lange zwangsabgestiegen wären. Der Schalker Deppenfan redet also lautstark negativ über der Bürger der „neuen“ Bundesländer und singt dabei das Steiger Lied. Welches seinen Ursprung im Erzgebirge hatte. Zu einer Zeit als Bergbau dort schon vorhanden war und in Gelsenkirchen der Pflug noch über trostlose Äcker gezogen wurde. Aber so ist er der Ruhrpöttler. Meist sehr lautstark mit dem Hang zu Selbstüberschätzung jedoch ohne fundierten Hintergrundwissen.

Wobei dieses nicht nur ein Phänomen des Ruhrpott ist. Im Gegenteil es breitet sich im ganzen Land aus. Schwaben und Bayern schauten und schauen mit verächtlichem Blick nach Osten. Ohne nur die geringste Ahnung davon zu haben, woher ihr Arbeitgeber gekommen war. Oder wo ihre preiswerten Konsumgüter geschaffen wurden. Frau Direktorin, geehelichtes Weib eines hinterwäldlichen Gymnasialdirektor irgendwo auf der schwäbischen Alp. Stopfte ihre unrasierten Bergstampfer Beine nur zu gerne in schöne schicke billig Strumpfhosen deren Ursprung und Herstellung genauso im Osten lagen. Wie das Sofa oder gar die Schreibmaschine das Gatten. Um dann mit einem Golf ins nächste Hinterland Kaff zu fahren. Wobei der Golf von Volkswagen als die Sensation in deutschen Automobilbau zu verstehen ist. Ein Fahrzeug der moderne aus Wolfsburg. Deren Konstruktion nun leider, das jedenfalls ist heute hinlänglich bekannt, in Zwickau das Licht der Welt erblickte.

Doch wenden wir uns ab. Es könnte sonst noch zu der Meinung kommen. Ich würde an den alt bundesdeutschen Mitmenschen kein gutes Blatt lassen. Jenen Schöpfern der echten Demokratie auf deutschem Erdreich. Muss man ihnen doch zugutehalten. Sie konnte nicht wissen wie sehr sie manipuliert worden sind. Glaubten sie doch jahrzehntelang man hätte eine Demokratie mit Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. Bis heute haben sie es nicht begriffen, das was die ungebildete Zonler, schon lange wusste. Die Worte der Zeitungen sind das Papier nicht Wert, auf dem sie gedruckt sind.

War das nun alles schon Satire? Oder gar nur die bitter reale Aufstellung der Wirklichkeit? Und wann wird der Schreiberling dieser Zeilen als Neofaschist, als Nazi bezeichnet? Ein Nazisatiriker mit dunkeldeutscher Vergangenheit. Der nicht die gute bundesrepublikanische Bildung bekommen hat. In der sich die Schüler die Themen im Unterricht selbst aussuchen durften. Damit auch der Schüler mit Migrationshintergrund mit mangelhaften Kenntnissen der Staatssprache einen guten Abschluss bekommen kann. In dem Zusammenhang sollte man sich die Waldorfschulen dann doch genauer betrachten. Ist es doch schon ein bildungstechnischer Fortschritt. Wenn die Schüler schon einmal ihren Namen singen und tanzen können. Als wenn sie gar nichts lernen.

Am Ende dieses Artikel muss ich zugeben. Es gibt auch Altbundesländer Deutsche mit ohne Migrationshintergrund. An den das bundesrepubliksche pro blossnichthinterfragen Bildungssystem keinen großen Schaden angerichtet hat. Jene Menschen können denken und auch ihre Meinung vertreten. Ohne das sie dabei Ultra recht oder Ultra links politisch eingestellt sind.

Danke an alle. Die bis zu diesen  Worten durchgehalten haben. Euch wünsche ich ein gutes Jahr 2021.


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