Sonntagsbild

Sonntag – Wahltag. Zumindest in NRW. Seit nun fast einer Stunde schau ich mir die Ergebnisse online an. Was ganz spannend ist. Muss ich offen zugeben. Im TV hab ich nur selten die Wahlen verfolgt. Vielleicht weil mir da die Gespräche zwischendurch so richtig auf den Sack gegangen sind.

Aber so online. Nur die nackten Zahlen. Das lässt sich gut machen. Und wo wir gerade bei Nackt sind. Hat eigentlich jemand in meinem Leserkreis. Erfahrungen mit Naturisten Camping? Ich finde das Thema ganz spannend. FKK auf dem Campingplatz. Jeder so wie er von Mutter Natur geschaffen wurde. Mal mehr mehr weniger. Was mich dabei immer wieder beschäftigt. Wann muss man sich ausziehen? Oder darf man sich ausziehen? Wenn man am Eingang steht? Oder erst wenn man an seinem Stellplatz angekommen ist?

Liebe Leute, bitte versteht diesen Text nicht falsch. Ich habe nichts gegen die Naturisten. Im Gegenteil. Für mich sind es ganz mutige Leute. Welche die Elemente der Natur auf der Haut spüren möchten. Denen Nacktheit nicht peinlich ist. Die wahrscheinlich nicht erbost reagieren, wenn viel nackte Haut zu sehen ist. Ich glaube Naturisten/Nudisten/FKK Camper sind die toleranten Menschen. Nicht nur in der Frage nach Nacktheit, sondern in der allgemeinen Lebenseinstellung.

Warum ich die FKK Strandbesucher oben nicht erwähnt habe? Nun das ist eine ganz einfache Sache. Viele dieser FKK Badenden machen das nur fernab der Heimat. Dort wo man sie nicht kennt, wo sie sich sicher fühlen. Vor den Blicken von Nachbarn und Kollegen. Was auch nicht immer zuverlässig vorher gesagt werden kann. Jedoch haben die FKK badenden dann zu Hause in der heimatlichen Umgebung massive Probleme mit der Nacktheit. Mir kommen diese Leute sehr konservativ Kreuz katholisch vor.  Zu Hause fromm, unterwegs alles andere als fromm. Doch dafür kann man ja zur Beichte gehen. Und gegen 3 kleine Ave-Maria und 5 Vater unser ist alles wieder gut.

FKK, noch bin ich dafür ein wenig zu feige. Obwohl es in der Jugend mit 13 14 15 Jahren überhaupt kein Problem war. Da war nackt schwimmen kein Kopfproblem. Das hat sich erst mit 18 19 Jahren eingestellt. Und heute beweg ich mich wieder zurück. Langsam aber stetig. Dieses Jahr hab ich es gemerkt, das ich immer weniger Kleidung trug. Und es gab auch ein paar Tage, wo ich sehr spärlich bekleidet morgens im Garten meinen Kaffee genossen habe. Nacktheit ist die natürlichste Kleidung des Menschen. Finde ich. Und Nacktheit ist auch auf den Bild etwas Wunderbares.

Wenn nur das Licht von ein paar wenigen Lichtquellen den Körper sanft umschmeichelt. Rundungen formuliert. Schatten wirft. Den Menschen dabei in seiner schönsten natürlichsten Form zeigt.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.