Ruhezeit

Es ist geschafft. Eine Woche ohne den tagtäglichen Trott liegt vor mir. Eine Woche die so schnell vergehen wird. Als wäre es nur ein einziger Tag. Eine Woche, die durch den Umstand im Lande nicht so verlebt werden kann. Wie sie ursprünglich geplant war.

Die schon lange nötige Reisen in den Nordosten oder Südosten mussten wieder verschoben werden. Wer Schuld daran ist, soll heute nicht Inhalt dieses Beitrags werden.

Karl Lauterbach warnte vor der Reise. Also nicht persönlich mir gegenüber. Doch Karl möchte mal wieder alle einsperren. So waren seine Worte Anfang der Woche im Frühstück TV der öffentlichen Medienmacher. Warum ich mir den Mist so nebenbei angesehen habe. Ich versteh es selbst nicht.

Wahrscheinlich daran, das ich nach über einen Jahr im Heimatbüro. Das Gefühl habe, ab und zu braucht es es wenig Hintergrundgeräusche. Die auch nach Bedarf abgeschaltet werden können. Und so kam ich unvorbereitet in den Genuss des  Karlchen von der Antisozialdiktaturischen  Partei Deutschland. Wobei es sehr viel länger dauerte den Kaffee und das Wurstbrot vom Boden aufzuwischen, als die einsperrende Worte des Warnlauterbach.

Am Ende der vergangenen Woche stand auf alle Fälle fest. Familienbesuch ist verboten. Staatlich verboten. Oder doch nicht?  Ganz ehrlich ich blick da nicht mehr durch. Was man wo wie machen darf oder nicht. Hat mich auch bis jetzt auch nicht sonderlich berührt. Ist mein Aktionsradius seit Monaten auf unter 10km eingeschränkt. Nicht das man mir es verboten hätte. Nein es war die Tatsache das ich nirgends so richtig hinwollte.

Gut ein paar wenige Ausnahmen gab es. Ich bin dann doch ein Schwerverbrecher? Ich hab mich 80km vom Wohnort entfernt, um Bilder von Friedhöfen zu machen und von gefrorenem Wasser. Ob jetzt in den nächsten Stunden der Staatsanwalt mit Haftbefehl vor der Türe auftauchen wird? Na ich glaube nicht das jemand vom Ordnungsamt oder der Polizei unter meinen Lesern ist.

Wenn doch? Ja dann zeig ich euch vorher noch ein kleines hübsches Bildchen. Was das zeigt, was ich nächste Wochen zu tun gedenke. Relaxen und lesen. Und  den einen oder anderen Artikel schreiben. Ich könnte auch die begonnenen Romane und Krimis weiterschreiben oder gar beenden. Könnte im Garten buddeln oder an der Moba basteln. Könnte durch die nächtlichen Straßen schleichen, um Bilder zu machen.

Könnte durch die Nachbarstadt laufen, um ein wenig noch nicht verbotene Straßenaufnahmen zu erstellen. Ich könnte mich mit Kaffee bewaffnet in den Garten setzen und den Bienen und Hummeln zusehen. Ich könnte so vieles machen. Und am Ende werd ich zu nichts kommen. Oder zu wenig. Und so nehmen ich mir erst gar nichts vor.

Man könnte mir jetzt eine Art Faulheit vorwerfen. Das möchte ich nicht widerlegen. Urlaub soll ja zur Erholung sein und nicht um liegengebliebenes abzuarbeiten. Ich glaub das muss ich mal meiner Holden vermitteln.

So das war es in Kürze. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.