Portrait – Familienuntauglich

Bei jeden Shooting, welches ich mit den Models abarbeite. Wobei das Wort abarbeiten doch etwas doof klingt. Gibt es immer wieder klassische Portraitaufnahmen. Es gehört in meinen Augen einfach zu einem Shooting dazu. Oft hatte ich in der Vergangenheit am Ende Bilder. Die im ersten Moment gut waren, doch es fehlte irgendwie die Brillanz. Das gewisse etwas. Der Punkt auf dem j. Ich hatte keine Ahnung warum das so war. Das Licht war immer gut. Das Model war gut. Bildschnitt und Schärfe passten auch. Aber es fehlte etwas.

Und dann kam mir quassi die Erleuchtung. Durch meinen Still die Bilder immer ein wenig Dunkler zu machen. Mehr im Schwarzweiss Bereich unterwegs zu sein. Bin ich bis jetzt nicht auf das nahliegendeste gekommen. MEHR Licht. Lichtquelle weiter weg und mehr Licht. Dieses mehr an Licht muß aber dabei sanft auf das Model treffen.

Ich hab es dann im Studio mit dem Model sofort probiert. Und war beim Kontrollblick auf das Kameradisplay schon begeistert. Nun haben diese kleinen Displays einen üblen Nachteil. Sie zeigen oft Bilder an, welche am heimischen PC weniger gut aussehen. Auf dem großen Monitor zu Hause, sieht man plötzlich den falschen Schärfepunkt. Oder die schlechte Belichtung.

Dieses Mal hab ich dann fast alles in Griff gehabt. Persönlicher Lernerfolg kann man das nennen. Und ich hab mich nicht von dem Display verleiten lassen, die Bilder im Vorfeld schon mit gut zu bewerten.

Warum aber der Titelzusatz Familien untauglich? Ja da muß ich zugeben, das dies dann doch ein Seitenhieb auf die Richtlinien der US-Werbepartner von WordPress ist. Den schliesslich kann man auf diesem Portrait fast eine nackte weibliche Brust erkennen. Fast. Ja und das mögen die Sittenwächter über den großen Teich gar nicht.

Mir fällt gerade ein. Hat einer meiner treuen Leser zufällig eine MP zu Hause rumstehen. Die er mir als Deko für ein Fotoshootingset leihen kann?

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