Nackt

Wer kennt es nicht? Handy auf dem heimischen Schreibtisch vergessen. Zur Umkehr, viel zu weit weg. Man fühlt sich irgendwie nackt. Abgeschnitten von der Umwelt. Nicht erreichbar für den Notfall, der doch nie eintritt. Und wenn dann zu ganz anderen Zeiten.

Gut, ich hab das Handy nicht vergessen. Liegt immer in greifbarer Nähe. Obwohl es dann doch oft unbenutzt ist. Wird mitgeschleppt, mitgetragen, wohin der Weg auch geht. Wobei es bei meiner Person auch die berühmten Ausnahmen gibt. So hab ich es nie verstanden, was man auf dem Klo mit seinem Handy machen soll. JA ja im Zeitalter der medialen Selbstdarsteller ist dieses wahrscheinlich auch notwendig. Seinen Follower den Erfolg im Porzellan zu übermitteln. Ob es Follower gibt, die wissen müssen, wann, wie und wo ihre Idole Stuhlgang haben? Und ob sich der von „Normalos“ unterscheidet? Glitzert er, ist er ganz soft… Fragen, die der, durch die mediale oberflächlichen Sensationsmedien, verblödete Follower nun einmal hat. Der Verlust des geistvollen Abendland, der Dichter und Denker ist schon weit vorangekommen. Na egal, bevor ich mich noch weiter in der Thematik verliere, um am Ende über völlige ergebnislose Bildungspolitik zu debattieren.

Ja, die Geister, welche man nicht rief, wird man heute nicht mehr los. Die FundiÖks der 1980 Jahren. Die mit Krawall gegen eine Volkszählung waren, sind die geilen Datensammler von heute. Keine beschi… APP, ohne dass sich der Nutzer nackt machen muss. Nackter digitaler durchsichtiger Mopp.

Jahrelang haben sie, die links ökologischen Weltverbesserer und ihre nackten Brüste und Ärsche in jede Kamera gehalten. Um den uneheliche Nachwuchs zu stillen, oder gar gegen echte Pelze zu  schreien. Und heute verpönen sie alles, was dem ungeratenen Blagg an Nacktheit vor die Augen kommen könnte.

Zu gerne möchte ich sehen, wie diese christlich, sozial, links grünen Politversager von damals mit den heutigen sudienabgebrochen , trampolinhüpfenden, umweltteroristischen machtgeilen Politvolk. Nackt durch die Straßen des ganzen Landes getrieben werden.

Doch wie komme ich überhaupt auf das Thema. Nun, irgendwie sieht das Regal neben mir nackt aus. Das  Arbeitsgerät ist weg. Das neue noch nicht da. Es fehlt was, obwohl Ersatz bestellt ist. Doch bis zum Eintreffen fehlt was. Lässt mich nackt vorkommen. Nackt in Vorfreude. In der Hoffnung, das Richtige getan zu haben.

In nur 4-6 Monaten wird sich dieser Zustand ändern. Eine lange oder je nach Lebensalter kurze Zeit.


n dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.