Mit Fotografie Geld verdienen oder verlieren.

Heute morgen bin ich über eine Anzeige der DeutschePOP bei Facebook gestolpert

POP1

Vollmundig wird von einem Gratis Starter-Set gesprochen.  Wie man erfolgreich sein Fotobusiness mit 10 Erfolgsfaktoren aufbaut. Das machte mich sehr neugierig. Nicht das ich jetzt Profifotograf werden möchte. Aber so einen kleinen Nebenerwerb möchte man schon haben. Um sich das ganze schöne aber teure Fotozubehör leisten zu können.

Das man dabei sich weiterbilden muß ist ja eine Pflichtaufgabe, also schnell mal auf die Anzeige geklickt.

pop2

Auf der Page wird direkt mit den zwei Büchern geworben. Wer jetzt denkt das man mit einem leichtem Klick auf den schönen großen grauen Pfeil zu den Büchern kommt der wird maßlos enttäuscht.

Stattdessen ploppt ein Fenster auf wo man Name und Emailadresse hinterlassen soll. Ich ahne schon das schlimmste. Adressensammeln für die Kundendatenindustrie.

pop3

Und ich sollte leider Recht behalten, wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein. Das eine Firma wirklich das liefert was sie vollmundig bewirbt.

pop4

Im nächsten Schritt wird man dann aufgefordert seine Interessen und Daten zu hinterlassen. Ich hab es gemacht, den ich wollte ja die zwei Gratisprospekte haben. Da ich mich vor einiger Zeit schon mit der DeutschePOP beschäftigt hatte. Als ich die Idee hatte Fotografie zu studieren. Waren meine Daten ja schon vorhanden. Also kein Problem diese noch einmal einzutragen.

Was man allerdings bekommt, ist ein nettes PDF-Prospekt mit den ganzen Studiengängen die man bei der DeutschePOP anbietet.

Eine Email  bekommt man auch.  Klickt man allerdings auf den enthaltenen Link.pop5

Gibt es wieder nur die Online Broschüre. Keine Onlineausgabe der beworbenen Bücher. Werder als Print noch als PDF Version. Für mich hat es den Anschein das man von Seiten der DeutschePop nur Adressen sammeln will und damit über diverse Adressagenturen zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Man hat zunehmend den Eindruck, das es zum Sport der verschiedenen Firmen geworden ist. Hobbyfotografen das Geld mit Workshops, Businesscamps oder anderen Veranstaltungen aus der Tasche zu ziehen.