Licht und Schatten

Man nehme. Ein Model was ein wenig Gedult hat und Lust an der Bildidee hat. Einen Fotografen der Muse hat. Einen Studioblitz mit verschiedenen Lichtformern. Dazu einen Galgen, nicht dieses Teil womit man unliebsame Menschen in die Zwischenwelt befördern kann. Eher mehr ein sehr großes Lichtstativ. Damit das Licht von Oben auf das Objekt fallen kann. Eine Kamera. Ohne gehts ja nich. Und die fanatische Hingabe aller Beteiligten, fast selbst aufopfernde Leidenschaft. Dieses eine Bild auf den Sensor zu brennen.

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Das dieses nicht immer gelingt, ist leider die Ironie der ganzen Sache. Den lieber Fotograf merke dir eines sehr gut. Was auf dem Display der Kamera noch gut ist, entpuppt sich auf dem heimischen Monitor als Mist.

Diese Erfahrung haben wahrscheinlich schon viele Fotografen gemacht. Auf dem Display ist alles gut. Später dann kommt die Ernüchterung. Lange Zeit hab ich selbst die Fotografen belächelt. Die beim Shooting die Kamera per ultra langem USB Kabel mit dem Pc verbunden haben.

Heute weiss ich es besser. Für ganz spezielle Bilder. Die in der Lichtsetzung sehr speziell sein. Wo Schattenverläufe und Lichter extrem wichtig sind. Lohnt es sich den MacBook oder Windowslaptop an die Kamera zu koppeln.

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Ob man das mit Wlan oder USB Kabel macht, bleibt jedem selbst überlassen. Die meisten Vorteile hat das Modell mit dem Wlan. Stört kein zusätzliches Kabel die Bewegungsfreiheit des Fotografen. Wie funktionssicher das ganze ist. Darüber kann ich nichts sagen. Den ich benutze die preiswerte Alternative . KABEL. Sehr häufig hab ich das bei den Tabel / Still Life Aufnahmen  eingesetzt. Spart es doch am Ende das stundenlange nachbearbeiten am Mac.

Und ich bin, offen gesagt, von Natur aus faul. Was ich direkt am Set richtig machen kann. Mach ich, brauch ich das nicht mühsam im Photoshop erledigen.

An dieser Stelle ein Danke an Nicole D. Für die tolle Zusammenarbeit. Auch wenn der Beginn des Shootings ein wenig merkwürdig war. Dafür kann die liebe Nicole nur nichts.