Haben sie Wien schon bei Nacht gesehn,

haben sie das schon erlebt. Diese durchaus bekannte Song von Rainhard Fendrich, jagte mir textlich duch die Gehirnwindungen. Als ich diese Aufnahmen des nächtlichen Wien gemacht habe. Jedoch dieses Mal nicht aus Bodennähe. Nein diese Aufnahmen sind aus 150m Höhe erstellt worden. Keine Drohne kein Fluggerät waren nötig. Nur der einfache Besuch des Donauturm war nötig. Für schlanke 15 Euro geht es rassant in die Höhe.

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Mag für den einen oder anderen sehr teuer klingen. Für Wien ist es fast preiswert. Den das muss man einfach sagen. Billig ist diese Stadt auf keinen Fall. Bei vorletzten Besuch vor 4 Jahren im Sommer. Konnte ich das schon erfahren. Laut einer Studie der Rheinischen Post  belegt Wien Platz 10  in der Liste der teuersten Städte für Touristen in Europa. München landet als erste Bundesdeutsche Stadt auf Platz 14.  Doch das sein nur an Rand erwähnt.  Thema Sommer in Wien. Es kann sehr warm werden. SEHR warm. Eine Woche in der Stadt Wien bei 39 Grad Celsius am Tag und 33 in der Nacht. Ist wenig angenehm. Doch die Stadt entschädigt mit so vielen schönen Stellen. IMG_4003

Und damit meine ich nicht nur den Prater.

Doch zurück zum Donauturm und der Ansicht von Wien bei Nacht. Mein Besuch war dieses Mal im Winter. Temeraturtechnisch also nicht problematisch. Eher kalt als zu warm. Was man als Klimaschützer natürlich anders sehen kann.

Ansichten bei Nacht hatte ich schon 2015 gemacht. Nicht viele, aber ein paar ganz gute. Wobei ich 2015 recht wenig zur Kamera gegriffen habe. Lag wahrscheinlich an den Temperaturen.

Bei den neuerlichen Besuch sollte es aber in die Höhe gehen. Eintritt und Beförderung zur Aussichtsplattform kostet pro Person 15,00 Euro. Bei schönem Wetter gibt es ein wunderschöne Aussicht über die Stadt. Und bei kaltem trockenem Winterwetter ist es nahezu perfekt.

Wenig perfekt war allerdings der Wind. Bei Temeraturen um 2 – 5 Grad Celcius ist auch mässiger Wind eiskalt. Mütze und Handschuh waren zur im Gepäck. Aber kein Schal. Schwerer Fehler. Passiert mir auch nicht noch einmal.

Auf der Plattform gibt es zwei Stellen , wo es kleine Podeste gibt. Ideal für den Aufbau der Kamera. Wenn man allein darauf steht, geht es recht gut. Ansonste sind diese „Kisten“ anfällig für Schwingungen. Grundsätzlich sollte man die ISO Werte an der Kamera recht hoch wählen. Um die Belichtungszeit kurz zu halten. Hohe Türme neigen zu Bewegungen in der Höhe.  Auch bei schwachen Wind. Diese Schwingungen sind ganz normal und müssen sein.

Die Alternative Blende auf. Würde ich nicht empfehlen. Mir werden die Bilder sonst zu matschig.

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Leider hat es nur zu zwei Bildern gereicht. Es war für mich lausig kalt. Um nicht zu sagen schweinekalt. Nach 2 Motiven und insgesamt 4 Bilder. Bei den ersten hatte ich den falschen Weissabgleich noch drin. Bin ich zurück ins warme geflüchtet. Ein paar Treppenstufen höher gibt es das Turmcafe.

Im warmen sitzen mit 360° Umsicht. Sich nett mit Freunden unterhalten, ein kühles Blondes trinken und sich dabei mit dem Cafe langsam im Kreis drehen. Man kann den Abend auch sehr viel schlechter verbringen. Mir hat es gefallen.