Freitag

Es ist Freitag. Eigentlich einer der besten Tage in der Woche, außer man hat Urlaub. An so einem Freitag steh das Wochenende vor der Tür. Zwei Tage in dem man sich mehr um sich kümmern kann. Als es der Rest der Arbeitswoche zulässt.

Dieser Freitag ist jedoch etwas anders. Es ist der Zeitpunkt, der richtige Zeitpunkt wird es nie sein. Anzumerken, dass die letzten Tage, welche hier beschrieben wurden. Reine Fiktion waren. Geschichten, frei erfunden. Gemischt mit Träumen und der Realität.  Aber auch die Möglichkeit. Durch diese Geschichten ein wenig von Alltag abzuschalten. Den ganzen Unrat der Gedanken irgendwie zu sortieren. Zu verarbeiten.

Viel von meinen eigenen Ich sind in die Texte geflossen. Geben mehr preis als sie verbergen. Doch es hat gut getan. Sehr gut sogar. Es war nicht immer leicht aus der Fiktion wieder in die Realität zu wechseln. Ja es gab Moment, in der ich lieber in der Geschichte geblieben wäre.

Am Ende des Freitags war ich verschlossener, in mich gekehrter. Doch in freudiger Erwartung auf den Samstag. Über dessen Verlauf ich mich nicht auslassen werde. Jetzt noch nicht, vielleicht später. Das wird die Zeit ergeben.

Mein Ziel, eine Woche lang. Jeden Tag einen Text über jeden Tag. Sieben Tage, sieben Texte. Habe ich nicht erreicht. Und werde ich nicht erreichen. Doch es ist gut so. Hat es mir doch gezeigt. Das gute Texte gute Zeit brauchen. Viel Zeit. Und diese ist im Moment nicht so vorhanden wie es die Texte verlangen würden.

Sicherlich könnte man diese Texte über Wochen schreiben, um sie dann jeden Tag pünktlich zu präsentieren. Das war allerdings nicht mein Ziel. Nein ich bin vor der Ziellinie stehen geblieben. Um die Qualität zu erreichen. Die ich mich vorgestellt hatte. Und die ich, so meine Sichtweise, erreicht habe.

Ich hätte mich am Samstagnachmittag und Abend an die Vorendung dieser Wochentagesartikel setzten können. Ich hab mich jedoch in ein Kölner Brauhaus gesetzt. Um einen sehr netten Menschen zu Treffen. Einem Menschen den ich nicht mehr in meinem Leben missen möchte. Auch wenn die Treffen ewig geplant werden und noch öfters verschoben. Doch nun war es zum Glück so weit. Ich durfte einen wunderbaren Nachmittag und Abend verleben.

Sitzen zwei Männer im Brauhaus. Kommt ein dritter völlig Fremder dazu. Und schon ist der Abend kurzweilig und amüsant. Das Leben ist voller Überraschungen und schöner Momente.

Das es kein alkoholfreies Radler gab, war auch nicht schlimm. Schön kaltes alkoholfreies Weizen schmeckt auch.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.




 


 

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Brauhaus Bilder. Zwischen Bier und Gedanken.