Fazit

Von vielem zu wenig, von allem zu viel. So könnte man mit wenigen Worten das vergangene Wochenende zusammen fassen. Und doch bereut man keine Sekunde. Auch wenn man so viele anderes bereut. Liebe Menschen nicht besucht, da einfach die Zeit fehlte. Die man genau diesen Mensch geben möchte.

Vorhaben zugunsten anderer nicht umgesetzt. Der Tag hat halt keine 36 Stunden. Geeilt mit Weile. Genossen und gefühlt. Eingetaucht und abgetaucht in Erinnerungen und Aktuelles.

Verwundert betrachte, erfreut erlebt. Zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort. Am richtigen Ort zur falschen Zeit. Sichtbar und verborgen bewegt.

Fotomacher sind, wenn man mich betrachtet, ein komisches Volk. Gerne unter Menschen und dann dennoch alleine auf der Pirsch. Um zu sehen, zu erkennen und um abzulichten. Für sich selbst, für die Welt. Oftmals für das eigene Ego.

Bin geschlendert über alte Straßen und neue Wege. Tief die Mütze ins Gesicht geschoben. Wollte alleine sein, den Flair der bekannten Gegend atmen. In Gedanken versunken dem geselligen Abend entgegen. Stand vor Hauseingängen, schaute auf Klingelbretter, suchte Namen und fand auch bekannte. Drücke jedoch nicht darauf, weil der Weg das Ziel war.

Erfreut altbekannte Menschen zu treffen. Traurig das ich andere nicht besucht habe. So nah und doch fern. Geliebte einsame Geselligkeit. Was geopfert und wofür? Gewissenslos Gewissensbisse.

Am Ende war es wieder die Flucht. Die Reise zu den liebsten. Zum tagtäglichen Trott, dem eigenen Bett. Abschied fällt schwer. Unendlich schwer. Auch wenn die Sehnsucht wieder erwacht. Die Hoffnung es beim nächsten Mal besser zu machen.


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