Ernüchterung

Plötzlich steht man fast am Ende eines Jahres. Ein Jahr in dem man soviel machen wollte. In dem man so viele Projekte anfangen oder gar beenden wollte. Und dann…. sind es nur noch 2 Monate in dem das Jahr schon wieder Geschichte ist.

Fast kommt es einem vor als würde die Zeit wie Sand durch die Finger rinnen. Unaufhaltsam unwiederruflich verloren.

Und man stellt fest das man mit einem Projekt jetzt schon 2 Jahre hinter der Zeitplan zurück hängt. Und lebt in der Hoffnung es im nächsten Jahr dann in Angriff nehmen zu können. Hofft das man selbst und der Partner, mit dem man dieses Vorhaben umsetzen will. Noch bei bester Gesundheit ist.

Mit beschämten Blick senk ich dabei mein Haupt. Das ich es nicht geschaft habe. Wie so viele Sachen in diesem Jahr. Den mit Entsetzen hab ich feststellen müssen wie wenig ich die Kamera in diesem Jahr wirklich in der Hand hatte.

In den wenigen Momenten sind gute Bilder entstanden. Nur es sind verdammt wenig. Es hatte den Anschein als würde ich dieses schöne Hobby an den Nagel hängen wollen. Doch dem ist nicht so, das kann ich versprechen.

Ich werde einfach ein paar Projekte mit in das Jahr 2020 nehmen. Dazu ein paar streichen. Leben ist halt Veränderung auf die man reagiert. Reagieren muß.

Ernüchternd war auch die Einsicht, das soziale Medien kaum noch einen persönlichen Nutzen hatten. Was man da noch an Kontakten hat, kann man an anderer Stelle besser und persönlichen ausleben.

Erst war Facebook auf den Prüfstand und ist durchgefallen. Jetzt hat es auch Instagram und Snapchat erwischt. The End of sozial Medien.  Auch ein Grund war die steigenden Anzahl an Werbebeiträgen. Ich will kein neues Auto kaufen, brauch kein Festnetzgedönse und auch keine Jacken oder Hosen.

Ich freu mich lieber über die Besucher hier auf dem Blog. Die sich die Bildeer anschauen, die Texte durchlesen. Auf Likes und Follower bei Facebook oder Instgram kann ich gut verzichten.

Einen schönen Moment gab es in diesem Jahr allerdings. Als eine angeordnete Dienstreise die Möglichkeit zu guten Bildern brachte. Ungeplant aber Balsam für die Seele.