Ei

Ich liebe Eier. Jene wunderbare Nahrung die mir kein Veganer je streitig machen wird. Ich mag Eier in fast jeder Form. Gekocht, geschlagen, in die Pfanne gehauen, in Kochsalzlösung eingelegt, als Salat. Mit und ohne Senf, dafür mit ein wenig Salz und oft ein kleine mit Remoulade überzogen.

Manchmal gesellen sich Speck und Zwiebeln fein gewürfelt zu den Ei in der Pfanne. Ein nahrhaftes und preiswertes Futter für meine geschundene Seele.

Doch als Pazifist ist es nicht leicht für mich, in den Genuss des Eies zu kommen. Martialisch ist doch der erste Schritt für die Zubereitung eines mundendes Eies.

So ein Ei zu köpfen ist doch ein Verstoß gegen die Genfer Konventionen. Mit hartem Schlag und scharfer Klinge. Es ist viel zu brutal das Ei so zu halbieren. Es fühlt sich an als würde man Friedrich Merz ein Balken vor den Kopf schlagen. Um ihn zu vermitteln, dass wir nicht noch einen wirtschaftsfreundlichen volksverachtenen Politschwätzer brauchen.

Auch mag ich es nicht wenn ich das Eies mit einem harten Gegenstand so lange malträtiere muss bis die Schale bricht. Erinnert mich diese Vorgehen doch immer daran. Die Journalisten in diesem Land so lange zu quälen bis ihre Aufgaben wieder wahrnehmen. Ein wahrlich unmögliches Unterfangen.

Mir sagt jemand mal „Du kannst mit Prügel nicht alles korrigieren. Was in der Politik und dem Medien falsch läuft“. Dieser Mensch hat leider recht. Zwar gäbe es eine Lösung, doch diese wäre noch endgültiger. Doch bevor wir uns jetzt in nie endende Diskussionen begeben. Um die Frage zu beantworten. „Darf man Politiker und Journalisten körperliche Gewalt zukommen lassen?“

Sollten wir uns eher Gedanken machen, was wir tun können. Damit man uns nicht permanent wie Eier in die Pfanne haut. Und es auch nicht hilft das ganze mit Salz und Pfeffer schmackhaft zu machen.

Liebe Leser, Freunde, Abonnenten, Sponsoren, Bürger des Landes und Römer. Okay letztere kommen erst später an die Reihe. Steht auf und habt wieder Eier in der Hose oder Rock. Um uns gegen die Mischpoke von Wirtschaftsgiganten, Politiker und Systemjournalisten aufzulehnen.

Lasst uns mit Eiern in der Hose um die Freiheit kämpfen. Mit Kohl hat es in Erfurt angefangen. Doch jetzt ist es an der Zeit weiterzumachen.

Doch bitte bedenkt eines. Worte müssen unsere Waffe sein. Den Prügel ist nie Mittel zum Zweck, auch wenn dieses die Grenzdebilen aus der Linken Ecke niemals lernen werden.


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