Nach der Tour in die Vogesen und dem Elsass sind wir auf dem Weg zu unseren Freunden einmal durch den Kaiserstuhl gefahren. Ich hatte immer gedacht, der Kaiserstuhl wäre nur ein Berg. Doch es ist ein kleines Gebirge in Baden zwischen Vogesen und Schwarzwald.

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Der Kaiserstuhl im Kaiserstuhl. Keine Werbung für eine Möbelhauskette.

Bei ersten Besuch war das Wetter nicht so schön. Tiefe Wolken, kalter Wind doch der Kaiserstuhl zeigte sich von einer seiner schönen Seiten.

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Blick in die Ferne über Dörfer und endlose Weinberge

Mit einer fantastischen Aussicht ging der Tag dem Ende entgegen. Am nächsten Wochen echtes Kaiserwetter. Fast wolkenloser Himmel und Sonnenschein. Wir mußten noch einmal an die Stelle fahren wo wir am Tag vorher schon ein paar Bilder gemacht hatten.

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Kaiserstuhl im Licht der Abendsonne

Eigentlich ist die Region um den Kaiserstuhl die wärmste im ganzen Land. Wir hatten leider kein Glück mit dem Wetter. Und doch konnten wir die Schönheit dieses Landstriches erkennen.

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Kaiserstuhl im Schein der Morgensonne.

Hier lässt sich gut wandern, gut essen und den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen. Eine wunderbare Ecke um den Stress des Alltages an einem Wochenende oder für ein längeres Wochenende zu entfliehen um Kraft für den Alltag zu tanken.

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Noch fehlt der Natur ein wenig Grün, doch schon jetzt ist es wunderschön hier.

Überhaupt ist der Einfluss von Frankreich zu spüren. Die Menschen hier essen gerne und genießen das Leben ein wenig anders als zum Beispiel in NRW.

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Terassenfelder des Weinanbaus.

Ostern ist vorbei und wir fahren Freunde besuchen in Baden. Genauer in Freiburg. Eigentlich der wärmste Landstrich in Deutschland. Doch wir haben Pech. Auf unserem Tagesausflug in die Vogesen und den Elsass erleben wir fast alles was das Wetter einen nur bieten kann.

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Alles außer Wärme, dafür Schneefall, Regen, Sonnenschein und ständigen Wind. Bei Temperaturen um die Null Grad.

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Doch das läßt wir uns nicht von der Schönheit der Landschaft ablenken. Am Lac Blanc machen wir eine Pause mit Vesper und heisen Getränken. Bis der Schnee und der Wind zurück kommt.

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Und so fahren wir nach Riquewihr. Einfach sehenswert der kleine Ort mit seiner Befestigungsanlage. Da nimmt man auch die Parkgebühren von mindestens 3 Euro für 2 Stunden in Kauf.

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Malerisch ist die kleine Altstadt

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Und schnell sind 2 Stunden vorbei. In denen wir unsere Nasen in die verschiedenen Lebensmittelgeschäfte stecken._MG_1148-Bearbeitet

Dann fahren wir noch nach Ribeauville. Die Stadt ist etwas größer aber nicht weniger reizvoll.

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Und wir erleben, Gastfreundlichkeit auf Elsässer Art. Als wir vor dem Parkscheinautomaten standen und verzweifelt Kleingeld suchten, wurde uns ein noch gültiges Ticket von einem netten Franzosen geschenkt.

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Da dieses beim Verlassen des Ortes immer noch gültig war, haben wir es an einen anderen Franzosen verschenkt. Das ist gelebtes Europa 🙂

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Und so ging ein wunderschöner Tag bei mässig schönem Wetter zu Ende. Auf der Rückfahrt nach Bötzingen haben wir uns noch den Kaiserstuhl angesehen.  Einen Dank an unsere Gastgeber, Reiseleiter und Freunde Familie Kenk. Danke ihr 4 für 2 wunderschöne Tage.

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Eines der Wohnhäuser, nicht groß aber irgendwie gemütlich.

Am zweiten Tag unserer Reise besuchten wir ein verlassenen Kinderferienlager. Nachdem wir den Minibus verlassen hatten und den kurzen Weg durch den Wald gelaufen sind. Erkenne ich wo wir sind, ab dem Moment geht es mir gar nicht mehr gut.

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4 – 6 kleine Menschen hatten bestimmt gut Platz drin.

Ich weiß sehr wohl, das die Art und Weise der Kinderferienlager in der UdSSR (Russland/Ukraine noch vereint) ganz anders war. Das es viel mehr Drill auf Sozialismus und Armee vorhanden war. Das es strenger war, mehr Struktur hatte.

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Limonade, Schokolade und alles was Kinder gerne hätte. Der Lagerladen.

Doch genau wie wir im etwas freieren Osten Deutschland, genauso hatten die Kinder in der Sowjetunion Abenteuer und wilde Freiheit in ihrem Ferienlager.

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Eine Kinderstadt im Wald am See.

Und so laufe ich wie betäubt durch das Gelände, erkenne die Struktur, den Aufbau. Sehe wo Spiel und Spaß stattfanden und wo es fast militärisch war.

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Kinderlos, sinnlos

Ich kann das lachen der Kinder zwischen den Bäumen fast hören, seh sie vor meinem inneren Auge.

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Heute kommen nur ein paar Erwachsene

Nur schwer kann ich es fassen, das es nie mehr Kinder an dieser Stelle geben wird. Die wild durch den Wald rennen. Den Betreuern aus der strafen Hand gleiten um einfach Kinder zu sein.

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Wenn sie nur erzählen könnten.

Das Kinderlachen ist für immer verschwunden. Nur der Wind streift durch die Bäume.

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Spielzeug für jung und alt, heute nur ein stummer Zeuge.

Ich weiß nicht ob die anderen Reiseteilnehmer so empfinden können wie ich und offen ist es mir auch sehr egal. Jeder Blick durch die Kamera wird dabei zu persönlichen Qual.

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Am Anfang hatte jeder Heimweh, da waren liebe Worte von Mama und Papa tröstlich.

Zu gerne möchte ich mich einfach auf den Boden setzen und meinen Gedanken nachlaufen, den eigenen Erinnerungen folgen. Doch ich darf es nicht, so stand es in den Hinweisen und Richtlinien.

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Radioaktivität ist eine Sache die man nicht sieht, nicht hört nicht schmeckt. Und trotz dem Laub der letzten 30 Jahren kann man nicht erkennen ob und wo Strahlung vorhanden ist.

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Suchscheinwerfer für die kleinen nächtlichen Ausreißer.

Je mehr ich mich umsehe, umso mehr zieht sich der Knoten in meinem Hals zusammen. Ich will nur noch weg. Will nicht das jemand meine Tränen sieht, will nicht das jemand erkennt wie es mir geht. Bis zu dem Zeitpunkt war es Abenteuer, jetzt fängt es an, das die Gedanken sich ändern.

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Verbindungslos. Es ruft eh keiner mehr an.

Kinderlachen geopfert für ein militärisches Experiment, mit einer Technik die man nicht wirklich unter Kontrolle hat. Jedenfalls damals noch weniger als heute. Einer Technik die nur zum Vernichten gedacht war. Einer Technik die für die zivile Nutzung nie bis zum Ende durchdacht war und nie zu Ende entwickelt wird. Nicht in Russland, nicht in Europa und auch nicht in Amerika. Tausende Kinder können nicht in den Wäldern toben, streiten, lachen und glücklich sein. Danke ihr Militärs weltweit.

Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 1

Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 2

Schloss Pillnitz gehörte früher einmal zum Dorf Pillnitz was nur ein paar Flußkilometer stromaufwärts kurz vor Dresden lag. Heute ist es ein Stadtteil von Dresden und ein Anziehungsmagnet für zahlreiche Touristen aus aller Welt. In Kindertagen war es für uns wenig erfreulich wenn ein Schulwandertag mal wieder nach Pillnitz ging, schliesslich konnten wir selber mit dem Fahrrad in 30 Minuten hinfahren. Heute sieht man das ganze mit anderen Augen. Kann Stundenlang durch den Schlosspark schlendern, sich dabei fremde Pflanzen ansehen, die zahlreichen Eichhörnchen beobachten und sich am Ende bei einem guten Essen in der Schlossschänke über einen gelungenen Tag erfreuen.

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Schloss Pillnitz an einem verregneten Tag im April 2017

Am ersten Tag meines Besuches gab sich Schloss Pillnitz bedeckt. Schwere Wolken hingen in den Weinbergen hinter Pillnitz.

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5 Minuten Belichtungszeit reichten bei nachlassendem Licht nicht mehr aus.

Und dann ging mir auch noch das Licht aus. Pillnitz wollte sich an diesem Tag nicht von seiner besten Seite zeigen. Oder das Schloss kannte meine eigene Gefühlslage, den es war kein geplanter Besuch in meiner Heimat.

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Pillnitz in der Abendsonne im April

Zwei Tage später. Tolles Wetter, schönes warmes weiches Licht strömte durch das Elbtal. Pillnitz zeigte sich farbenfroh und fröhlich.

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Ansicht von der Autofähre

Und so beschloss ich nach ein paar Aufnahmen von der Kleinschachwitzer Elbseite. Mit der Autofähre überzusetzen um noch ein paar Aufnahmen vom Innenhof zu machen.

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Eingang in den Schlosspark

Da es schon recht spät am Tag war, waren keine Parkplatzgebühren mehr zu entrichten. Um diese Zeit sind die meisten Touristen schon wieder in der Stadt und nur noch ein paar Fotografen und Einheimische verteilen sich auf dem Gelände.

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Hinterseite des Wasserpalais im Gegenlicht

Beste Voraussetzung für Fotos ohne Graufilter und ohne störende Personen.

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Bergpalais im Schein der Abendsonne

Das Licht war fantastisch warm. Im April muß man sich aber beeilen, weil es auch schnell weg ist.

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Auf die Sonnenuhr ist meist mehr Verlass / Neues Palais

Zeit ist knapp.. dieser alte Spruch wird da schnell zur Gewissheit.

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Rückseite das neuen Palais

Knapp 40 Minuten gab die Sonne mir Zeit, dann zogen langsam der Abendnebel auf.

 

Und mit den letzten Sonnenstrahlen zeigte sich die Elbe noch einmal in frühlingshafter Schönheit.

Mehr Informationen zum Schloss und Schlosspark Pillnitz findest du unter den Eintrag bei Wikipedia „Schloss Pillnitz„.

 

April 2016. 8 Uhr morgens ist das Treffen, mit dem Veranstalter am Hauptbahnhof in Kiew. Wir sind seit kurz nach 6 Uhr unterwegs. Bepackt mit Wechselwäsche, Waschzeug für 2 Tage und der Fotoausrüstung. Die Anreise von Hotel zum Treffpunkt war doch schneller als erwartet, so gibt es noch reichlich Zeit für ein Frühstück im Bahnhof. Für Kiewer Verhältnisse unverschämt teuer aber sehr schmackhaft. 15 Minuten vor 8 Uhr sind wir am TreffpIMG_0688unkt und langsam gesellt sich die Reisegruppe ein. Deutsche, Schweizer, Österreicher, Finnen, Briten und noch ein paar andere Nationen sind in der 20 Köpfigen Reisegruppe. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, in Kiew wird Bargeld bevorzugt, werden die 20 Leute auf zwei Minibusse aufgeteilt. Wenig Platz für Gepäck aber es ist okay.  Kurz vor 9 Uhr geht es dann los. 3 Stunden lang, mit einer 30 Minütigen Pause, in Richtung Sperrzone. Zeit um sich das Land aus dem Bus anschauen zu können, jedenfalls das was man von einem Bus aus sieht. Fazit dabei, Kiew ist reich danach wird es arm. Irgendwann wird der Verkehr merklich weniger. Und dann ist er da, der erste Checkpoint, der Eingang in die Sperrzone. Alle müssen die Busse verlassen, Ausweise werden überprüft. Es ist fast so wie an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze. Zeit für eine Zigarette. Fotos macht keiner.

Dann geht es in den Busen weiter. Es dauert nicht lang bis zum ersten Stop. Uns wird ein altes Kulturhaus aus sowjetischen Zeiten gezeigt. VerlasIMG_0685sen, verfallen, ausgeplündert. Und doch erkennt man den Glanz und den Stolz aus diesen alten Tagen. Einen Zeitraum wo man streiten kann ob es den Menschen damals nicht besser ging.  Sie hatten Arbeit, hatten ein Einkommen, hatten Wärme, Nahrung und eine Zukunft. Heute haben sie eine vermeintliche Freiheit und oft nichts mehr. Sie sind im Mahlwerk des großen Kapitals und der Machtspiele von wenigen Reichen und Ultrareichen. Doch bevor ich mich hier an dieser Stelle noch mehr über das für und wieder in unserer vermeintlichen „besten“ Lebensart auslassen werde, zeig ich euch lieber ein paar Bilder. Wie auch schon beim ersten Teil ohne Kommentare, ohne persönliche Wertung.

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Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 1

Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 3

Im April 2016 war es soweit, eine Fototour, in eine absolut unwirkliche Welt. Eine Welt die viele Fragen aufwirft, eine Welt die mehr und mehr die eigenen Gedanken beschäftigt. Eine Welt die unwirklich und doch so real ist. Es ist die Welt in der Sperrzone von Tschernobyl. Die Reise hat mich am Ende viel mehr beschäftigt, als man es sich im Vorfeld selber zugestanden hätte.

Alle folgende Bilder sind unbearbeitet, unretuschiert und nur wenige sind in schwarz-weiß umgewandelt. Ich werde auch kaum Bilder beschreiben, da ich der Meinung bin, daß diese Bilder wirken ohne viele Worte.

Ankunft in der Sperrzone nur wenige Kilometer vor Tschernobyl selber. Verfall und sehr viele Plünderungen werden wir in den nächsten Stunden und Tagen zusehen bekommen.

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Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 2

Der Besuch eines abstrakten Ortes Teil 3

Samstag Abend es stand eine Fototour an. Zusammen mit Freunden, Bekannten und neuen Bekannten zusammen auf Tour gehen. Um Fotos zu machen. Normalerweise bin ich kein Freund von solchen Veranstaltungen, doch ab und zu sind sie wichtig um neuen Input zubekommen. Neue Leute kennen zulernen und einfach einen schönen Abend zu erleben. Bei solchen Touren sind mir dann die Gespräche wichtiger als die Bilder. Dieses Mal war es ein wenig anders, wirklich anders. Gespräche gab es auch, jedoch hab ich mehr Bilder gemacht, hab mich mehr auf Motive und Kameraeinstellung konzentriert.

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Güterbahnhof Godorf

Erwartet hatte ich einen Güterbahnhof wie in Hagen-Vorhalle. Doch es kam dann doch etwas anders. Der Güterbahnhof in Godorf ist Teil eines Chemiewerkes. Dementsprechend war es alles ein wenig kleiner und mit viel weniger Bewegung.

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Heller Punkt in dunkler Nacht

Die Straßenbahnhaltestelle daneben war auch wenige frequentiert. Es war ruhiger als auf den anderen Touren auf U-Bahnhöfen und sonstigen Verkehrswegen. Der große Vorteil in Godorf ist der Spot auf der Fußgängerbrücke. Güterbahnhof, Straßenbahn und eine Straße alles keine 100 Meter auseinander.

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Nighttraffic

Und so konnte man in Ruhe verschiedene Arten von Langzeitbelichtung machen. Anschließend sind wir alle Richtung Hafen Godorf gewandert. Ist nicht ganz legal, wenn man ehrlich ist. Man bewegt sich scheinbar auf einem Firmengelände. Zu unserer Gewissenserleichterung, wir sind gute Fotografen, haben nicht mitgebracht, nichts angefasst und nichts kaputt gemacht.

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Lautsprecheranlage

Dafür gab es jede Menge interessante Motive.

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Schüttguthafen

Auch wenn ich die ganze Zeit ein ungutes Gefühl hatte, waren wir doch auf einem privaten Gelände. Es gab so viele Motive die abgelichtet werden wollten.

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Hafenbecken Godorf

Zum Abschluß der Tour ging es dann noch in das Restaurant „Zur gelben Möve“

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Um diese Uhrzeit kam man sich in der „Gelben Möve“ allerdings vor als wäre man auf einem Kindergeburtstag 🙂 Man wird alt und merkt es nicht:)

Kiew eine Stadt der Gegensätze.

Ein Jahr ist es jetzt her das ich zusammen mit ein paar Fotografen Kiew besucht habe. Die Stadt war eigentlich nur ein Zwischenstop auf dem Weg nach Tschernobyl. Doch es war eine Stadt die mich persönlich reicher gemacht hat. Reicher an Erfahrungen und reicher an der Erkenntnis das es einem doch verdammt gut geht.

Kiew ist groß, Kiew ist sauber und zerfallen zugleich. Kiew ist alt und modern. Kiew ist arm und reich. Kiew ist für mich die Stadt der absolut Gegensätze, so wie ich es vorher noch nie auf der Welt gesehen habe. Als Beispiel nehme ich immer die Straße wo wir wohnten. Gegenüber alte Mietskasernen, zerfallen schlecht gepflegt, hinter den Hotel eine Einfamilienhaussiedlung die es so nicht einmal im reichen Deutschland gibt.

Man muß in Kiew aufpassen, das man nicht überheblich wird. Die Fahrt mit Bus, Trollybus, Metro ect.pp sind so billig das sich das umrechnen in Euro kaum lohnt. Zigaretten, Bier, Softdrinks  sind für unsere Verhältnisse geradezu spottbillig. Doch die Menschen in Kiew, also die normalen Verdiener, für die ist es weniger billig. Für sie ist es teuer. Und wenn der Tourist in Kiew, weil es für ihn so unglaublich billig ist, mit dem Geld umher schmeißt, wird irgendein Mensch der wenig Geld hat und wenig Skrupel, sehr schnell auf diesen Touristen aufmerksam. Es gibt ähnliche Situationen nicht nur in der Ukraine, damit man mich nicht falsch versteht, ich will die Menschen nicht schlecht machen, sondern das gibt es überall auf der Welt.

Ansonsten sind die Menschen freundlich aber distanziert.

Der Besuch in Kiew hat mich persönlich wieder bodenständiger gemacht. Nicht das ich abgehoben war, nein es gab nur einen Blickrichtungswechsel bei mir. Mehr auf das Leben an sich, statt der ständigen Jagt nach Luxus und Geld.

Bildstrecke mit ca 269 Bilder. ungeschönt unbearbeitet.