Art

Einen schönen Start in eine neue Woche voller Überraschungen möchte ich Euch allen wünschen.

Lassen wir uns überraschen welche geistigen Ergüsse uns die Medien liefern werden. Lassen wir uns überraschen wie oft uns der Lauterbach Karl vor irgendwas warnt, nur nicht vor sich selbst.

Lassen wir uns überraschen, ob wir beim Missachten der nächtlichen Ausgangssperre vom örtlichen Ordnungsamt geschnappt werden. Um dann wie ein Schwerstkrimineller verhaftet zu werden.

Lassen wir uns überraschen welcher kleine Laden im Städtchen den aussichtslosen Kampf gegen Amazon verloren hat. Da letztere bekanntlich nicht geschlossen haben müssen.

Lassen wir uns überraschen ob der Auslieferungsfahrer von Hermes, DHL, Amazon, DPD und GLS unsere Klingel findet. Oder die Pakete einfach vor der Türe ablegt.

Lassen wir uns überraschen, wie die Natur zu immer schönerer Blüte heran reift. Immer mehr zartes Grün an den Bäumen und Sträuchern zutage tritt.

Lassen wir uns überraschen wie wenig Inhalt die Bündnis Grünen in ihrem Wahlprogramm noch veröffentlichen.

Lassen wir uns überraschen, wie kreativ wir selbst sind. Was wir selbst an Kunst in Wort und Bild in die Welt tragen werden.

Ich hab mit der Kunst schon einmal angefangen, da die Politik doch nur Kopfschmerzen macht. Und ich Euch ein wenig schonen möchte. Satire muss ja nicht immer und ständig sein.

Schon seit längerem plante ich eine kleine Art Serie. Altsprachlich auch Kunstreihe genannt. Bilder von etwas weiter oben zu schießen. Eine etwas andere Sichtweise. Ohne dabei den Boden der Tatsachen verlassen zu müssen.

Man stelle sich an dieser Stelle einmal vor. Der von mir geschätzte Dirk Bach würde an einem Strommast herumklettern nur, um ein paar Bilder zu machen. So sähe es aus wenn ich diese Vorhaben angehen würde.

Daher habe ich mich ganz offiziell und doch halb illegal unter der Drohnenflieger begeben. Nur so konnte ich diese Bilderreihe erstellen, ohne den dicken Bauch in luftige Höhe zu treiben.

Technik kann auch von Vorteil sein, wenn man sie richtig nutzt. Und dabei keinen auf den Nerv geht. Und wenn man mit Ruhe und Geduld an die Sache heran tritt.

Wochenlang musste ich auf das richtige Licht und das richtige Wetter warten. Musste darauf warten, dass die Diplomlandwirte den Lohnbetrieb auf die Felder schicken. Und dann war es zu windig.

Gestern hatte ich endlich Glück. Sonnig, etwas frisch allerdings. Nicht zu viel Wind. Und wenig Hundebesitzer und Läufer unterwegs.

Allerdings war es auch an Rande der Legalität. Den offiziell gibt es verdammt wenig Zonen wo man noch mit der Drohne fliegen darf.  Ich hab es als Künstler dann doch gemacht. Ohne Tier und Mensch zu stören.

Und mit diesen Worten entlasse ich Euch alle in eine hoffentlich wunderschöne, gesunde und ganz wichtig friedliche Woche. Bleibt mir ein wenig treu. 🙂


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