Startschuss

Jahrelang hab ich mich selbst aufs Korn genommen. Konnte mit der ganzheitlich versauten Figur relativ gut leben. Okay, es gab ein paar Einschränkungen. Gerade was das Bücken und ähnliches anbelangte. Nur irgendwie hatte ich Techniken gefunden. Um einiges geschickt zu umschiffen. Sprich alles war in grünen Bereich.

Und dann….. Gesundheitlicher gesamt Check beim Hausarzt. Ups. Blutwerte so weit noch in Rahmen. ABER. Beim Ultraschall. An der Stelle sein gesagt, dass ich nicht schwanger bin. Die Leber sieht nicht so richtig toll aus. Erster Hinweis vom Herrn Arzt. Keinen Alkohol mehr.

Ich musste lachen.  Was schnell verging. Dauerte es dann doch lange ihm, also dem Arzt, zu vermitteln. Das ich so gut wie kein Alkohol trinke. Wenn man mal von dem Glas Rotwein in Größe eines Schnapsglases am Abend absieht. Und selbst das ist nicht an jeden Abend auf dem Programm.

Schlussendlich stand am Ende fest. Ernährungsumstellung. Weg von Softtrinks, Energiedrinks. Tschüss Zucker und Wurst. Salute Nudeln am Abend. Kein Brot und Kartoffeln mehr. Und kein schönes Schnitzel

Willkommen, Obst und Gemüse. Wasser und ungesüßtem Kaffee. Reduzierung des Bauchumfang steht auf dem Plan. Quasi eine Geldvernichtung. Hab ich mir doch für viel Geld im Laufe der Jahre die Blautze angefressen. Muss diese nun weg. Der Gesundheit zu Liebe.

Wobei Ärzte schon ganz schöne Sadisten sind. „Du hast zwei Möglichkeiten, Leben oder Kiste.“ Die Kiste steht jetzt nicht direkt vor der Türe. Und irgendwann dann doch. Er meint, und da gehe ich mit ihm voll konform. Es hat noch viel Zeit mit der Kiste, wenn ich den jetzt anfange gesünder zu leben.

Ziel 1. Zuckerreduktion. Oh, was für eine Qual. An den ungesüßten Kaffee hab ich mich schnell gewöhnt. Softdrinks will ich auch nicht mehr. Doch der Körper schreit nach seinem Zucker. Qualvoll.

Wie ein alter, rastloser Wolf streife ich durch das Revier. Auf der Suche nach Zucker. Kaum gefunden, lass ich ihn links liegen. Lese neuerdings die Daten auf den Verpackungen. Und trinke Wasser mit ohne Geschmack. Und merke das Zucker ähnlich ist wie Nikotin. Suchtstoff. Ups, ich bin ein Junkie.

Da ich durchaus auch ein satirischer Mensch bin. Werde ich nun an der Reduzierung das Bauches arbeiten. Einfach aus dem Grunde. Meine Mitmenschen mit der längeren Anwesenheit meiner Person zu ärgern. Darüber freue ich mich dann am meisten.

Nur ob ich auf die 2 3 Gläschen Rotwein in der Woche verzichten will. Das ist noch nicht beschlossen. Ich glaube nicht.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Kaffeespende. Den Kaffee ist der Energiespender aller Künstler in jeder Jahreszeit. Besonders für die, die keinen Alkohol trinken. Per Paypal einen Euro für einen Kaffee.


2 Kommentare

  1. Zucker Junkie!
    Da sagst du was! Ohne wird es schwer.
    Ich bin abhängig. Zum Glück mag ich keine Energiedrinks und ehrlich,
    ich sauf weiter. Mit dem Zucker, ja das könnte man verhandeln. 😉
    Viele Grüße
    Günter

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  2. Willkommen in meinem Leben 😉 Rotwein ist nicht das Problem (verzichte ich auch an Fastentagen nicht drauf, da knallt schon ein Glas), sondern der dauernd hohe Blutzuckerspiegel. Ich faste jetzt jeden zweiten tag. Das geht bei mir besser, als dauernd Kalorien zu zählen. Dazwischen gesunde Ernährung. Kaffee schwarz ist gewöhnungsbedürftig für mich – und der Hunger, der sich angeblich aber recht bald einstellt (so hoffe ich). Gutes Gelingen!

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