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Nicht das ich heute ein Bild mit Euch teile, was es nicht in das kleinen Fotobüchlein geschafft hat. Nein heute teile ich auch die Woche. Ab jetzt wird es Stunde um Stunde besser, bevor am Freitagnachmittag der Höhepunkt erreicht wird.

Ja ich bin inzwischen in einem Alter, wo ich zwei Wochenenden in der Woche brauche. Körper und Geist sind nicht mehr so richtig geeignet 40 Arbeitsstunden auf 100 % Betriebstemperatur zu laufen.  Es gibt Leute die sagen ich würde stark in die Woche starten und am Ende stark nachlassen.

Ich sage, sie haben meinen Sinn des Lebens nicht verstanden. Der so gebe ich unumwunden zu, nicht darin besteht, zu leben um zu arbeiten. Mag früher anders gewesen sein, doch heute ist das so.

Es gibt Kollegen die kümmern sich auch im Urlaub um die beruflichen Belange. Scheinbar haben die kein wirkliches Hobby. Oder die sind schlicht und ergreifend ein wenig dümmlich. Manche nennen es ehrgeizig oder strebsam.

Menschen wie ich es bin, machen sich ab der Mitte der Woche immer mehr Gedanken. Wie und was man in seinem Hobby umsetzen kann. Vielleicht kennt es auch jemand. Das man ab Mittwochabend so langsam schaut, wo man hingehen kann, um schöne Bilder zu machen. Welches Model am Wochenende Zeit hat, was man für ein Shooting in Sektor Fine-Art noch benötigt.

Zur Zeit bastel ich an Ideen um die Dosengeschichte doch weiterzuführen.  Mehr abstrakter, mehr verrückter, einfach anders. Dazu bedarf es allerdings ein paar Vorbereitungen. Und die kann man schlecht an einen Freitagnachmittag erledigen.

Für mich ist der Homeofficeunterbrechungstag Mittwoch auch gleichzeitig der Tag, an dem ich mich langsam auf mögliche Aktivitäten vorbereite.

Sollte unerwarteterweise ein Vorgesetzter von mir hier mitlesen. Dem sei versichert, dass ich im Job meine Leitung erbringe. Nur nicht mehr weit über den Feierabend hinaus. Schließlich arbeite ich, um mein Hobby zu finanzieren. Ich brauch die Kohle. Damit sie sich an meinen Werken erfreuen können.

Den die Spendenbereitschaft zur Erhaltung des Blog lässt zu Wünschen übrig. 🙂 Und keiner meiner Vorgesetzten hat sich jemals erdreiste ein Bildband bei mir käuflich zu erwerben. Wahrscheinlich sind es Menschen, die leben um zu arbeiten. Jeder hat halt andere Hobbys. 🙂

Wie sie auch sind. Wir teilen die Woche. Ich teile ein Bild mit Euch. Und mit vielen Teile ich die Freude an der Fotografie und dem Schreiben. Auf geht es mit Vollgas Richtung Wochenende. Den das haben wir uns verdient.


An dieser Stelle freue ich mich gerne über eine kleine Radlerpende. Die Energielieferant bei schönen warmen Sommerwetter. Per Paypal einen Euro für ein Radler.


Ein Kommentar

  1. Dienst ist Dienst und Urlaub ist Urlaub, ein klares Nein zu Arbeit im Urlaub!
    Einen Burnout nieder zu kämpfen ist harte Arbeit!
    Mega harte Arbeit die ich keinem wünsche.
    2 Jahre hat es bei mir gedauert alles abzuschütteln und die, ja sorry jetzt, leck ens am Arsch Einstellung zu bekommen und zu erlernen.
    Allerdings hat diese Einstellung auch ihre Konsequenzen, weniger Geld, weniger erleben usw…..
    Dafür lebe ich frei und danke meines Chefs, langes Wochenende!
    Freiheit, Freiheit…..nach nem bekannten Text.
    Viele Grüße
    Günter

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