Meinungsfreiheit

Oh ja ich bin für die Meinungsfreiheit. Man sollte es mir schon glauben. Ich hab mich frei von der eigenen Meinung gemacht.

Ja wozu soll ich noch eine eigene Meinung haben. Das ist vollkommen überflüssig. Im Job sagt mir der Chef was ich tun soll. Die eigene Meinung wird am Werkstor abgebenden. Das, was der Konzern vorgibt ist richtig, nur das nicht anderes. Und sollte ich mir mal aus Unvernunft oder spätpubertären Revoluzertum erlauben eine eigene Meinung zu haben. Werd ich freundlich in die Personalabteilung eingeladen.

Zu Hause hab ich auch keine eigene Meinung mehr. Im familiären Umfeld sagt mir meine Frau wo es lang geht. Unmissverständlich demokratisch diktatorisch ungleichberechtiger Zusammenhalt. Ist doch in jeder guten Ehe so, man muss nur dazu stehen. Wenn ich dann einmal den lebensgefährlichen Fehler einer eigenen Meinung mache. Hat das recht weitreichende Konsequenzen. Da bleibt die Schlafzimmertüre geschlossen und die Küche kalt. Wie das Schlafzimmer von innen aussieht, kann ich leider nicht mehr sagen.

Auch im Verein hab ich keine eigene Meinung mehr. Die Vereinsführung gibt uns besser mir vor wie ich mich im Vereinsleben verhalten muss und soll. Und worüber ich nachdenken sollte. Einmal hab ich es nicht gemacht, hab meine Meinung , meine ganz persönliche Meinung geäußert. Danach war ich 5 Jahre lang der Schriftführer des Verein.

Jetzt wo ich keine eigene freie Meinung mehr sagen will. Leb ich doch um ein vielfaches freier. Der Staat sagt mir über die Medien was ich für eine Meinung haben soll. Völlig kostenlos dazu, wenn man von den GEZ Gebühren einmal absieht. Die Tageszeitung druckt mir meine Meinung schwarz auf weiß. Ich muss keine eigene Meinung mehr haben.

Ich hab mich frei von meiner eigenen Meinung gemacht. Meinungsfreiheit ist was Wunderbares. Ihr müsst Euch mal daran versuchen. Es befreit Euch. Ihr werdet nicht als Querdenker abgestempelt. Nicht als Rechte oder Faschisten. Ihr könnt sein wie Ihr wollt. Nur Meinungs frei. Es ist so wunderbar in Reih und Glied mit den anderen zu laufen. Befreit von der eigenen Meinung wie die Lemminge. Sorgt Euch nicht um den Abgrund vor uns.


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Hier liegt die Meinungsfreiheit begraben, gleich hinter der Demokratie. Und das schon lange.

14 Kommentare

  1. Nicht umsonst ist dass Wort „frei“ dort eingebaut. 😉 Ist doch schön, so völlig frei. Warum mir das nicht schon vorher aufgefallen ist.
    Und ich Dussel plage mich ständig mit meiner Meinung ab und kann mein Mund nicht halten. Nee, wie blöd von mir. 🙄😂

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      • Jetzt vergender doch nicht den Satz Lars. 🙄
        Huch, wieder eine Meinung von mir entfleucht.
        Wo kann man sie bitteschön entsorgen die eigene Meinung? Womöglich muss sie in den Sondermüll und extra bezahlt werden. Ja nachdem wie sperrig sie ist. 🤔😉

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      • Oh da wollte ich meinungsfrei und politisch korrekt den Satz schreiben und hab es versemmelt. Aber liebe Nati ich gelobe mich zu bessern. Schieben wir die gendergerechte Schreibweise auf den Sondermüll und erfreuen uns der verständlichen Sprache. 🙂 😉

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      • Das wäre sehr liebenswürdig von dir. 😉
        Ich bin und bleibe ein Bürger, egal ob mit * oder in oder …..
        Das schnippelt ja keiner an meinen Körper oder klebt was dran. 🙊😂

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      • Liebe Nati. Du überforderst mich gerade gewaltig. Hab ich mir zu dem Thema Geschlechtsfreiheit im Zuge der Meinungsfreiheit mit Verbindung des Genderwahnsinn noch gar keine tiefgreifenden Gedanken gemacht. Du siehst in bin völlig sprachlos aber nichts geschlechtslos. 🙂

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      • Hahaha…
        Nun ja, manche Feministin besteht dermassen auf diesen Genderwahnsinn, vielleicht befürchten sie dass es körperliche Auswirkung hat wenn sie mit Bürger oder Leser angesprochen wird.

        Darf ich zum Ende der Woche deinen Beitrag auf meinen Zweitblog verlinken? Er ist wie so oft genial und ich amüsiere mich gerade köstlich.

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  2. „Es ist so wunderbar in Reih und Glied“ – Treffend!
    Im Gleichschritt und so zu sein wie viele, das ist der Schlüssel.
    Biste anders und denkst anders, erntest du den Titel „Stinkstiefel“,
    auch wieder eine Geschichte.
    Viele Grüße
    Günter

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