Greta wir haben ein Problem..

Nicht das jetzt alle meine ich hätte ein Problem mit der weltbekannten Schwedin. Nein überhaupt nicht. Sie ist halt nur die Person, welche mit Ihrer Bekanntheit. Den passenden Titel für den folgenden Beitrag liefern kann.

Um es gleich zu sagen. Umweltschutz ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Das wie ist die entscheidende Frage dieser Zeit. Radikal oder sozialverträglich. Beides hat dabei seine Berechtigung. Es muss sich radikal schnell was ändern. Die Ottonormalbrüger der Erde dürfen dabei allerdings nicht auf der Strecke bleiben.

Dafür sollte man den Großkopferten mal mehr auf die Finger klopfen. Was wieder eine Tätigkeit der Jounalie wäre. Wenn diese mal wieder den Mut hätte, die Mißstände im Lande aufzuzeigen. Ohne speichelleckend ihren Verlegern nach dem Maul zu reden.

Es muß sich also viel bewegen in diesem Land, diesen Kontient auf dieser Welt. Und jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Ja jeder auch ich.

Und hier fängt nun mein Problem an. Wie die meisten von Euch wissen. Leben der erfolglose Bildkünster, die hochbegabte Musikerin und die Chefin samt 2 Fellnasen auf dem platten Land. Das ist so platt hier, das man behaupten kann. Der höchste Geländeunterschied sind die Tagebaulöcher von Garzweiler und Co.

Plattes Land hat dummerweise wenig ÖPNV, zu deutsch. Öffentlichen-Personen-Nahverkehr. Das bei gleichtzeitigen größeren Entfernungen. Um diese Strecken zu überwinden, könnte man verschiedene Lösungen in Betracht ziehen.

  • Laufen – fällt aus da es extrem zeitintensiv ist
  • Radfahren – möglich, allerdings nur mit wenig Gepäck. Wenn es ganz blöd wird darf man zurück laufen. Und das Gefährt schieben.
  • ÖPNV – wäre die beste Alternative. Um von Dorf A nach Dorf B zugelangen muß man über Stadt C fahren. Besser transportiert werden. Was nicht nur Kostenintensiv sondern auch sehr Zeitintensiv ist. Fahren die Busse doch in einem freundlichen 30 Minuten Takt. Der Leser wird es schon ahnen. Die Abstimmung der Anschlussbusse bedeutet eine Umstiegszeit von guten 20 – 25 Minuten.
  • PKW – teuer in der Anschaffung, schlechte Ökobilanz, teuer im Unterhalt.

Wie man es dreht und wendet. Der PKW ist hier auf dem Land die bessere Alternative. Soweit so gut. Doch das ist nur ein Summant des ganzen Problems.

Seit 2 Tagen ist die hochbegabte Musikerin in Besitz einer staatlichen Fahrerlaubnis. Mit der Auflage, der erfolglose Bildermacher und oder die Chefin müssen mit im Fahrzeg sitzen. Begleitetes Fahren nennt sich der Spaß. Bis hierhin ist das noch kein großes Problem.

Doch mit was soll sie fahren ? Der überteuerte Kombi, den der erfolglose Bildermacher von seinem Arbeitgeber zur Verfügung hat. Fällt leider raus. Nutzung von Fahranfängern unter 25 Lebensjahren strengstens untersagt. Der noch teuere Familien Mini Van, schliesslich wollen die zwei Fellnasen auch mal transportiert werden. Da es sich bei den Fellnasen nicht um Fußhupen handelt. Sondern um zwei mal 30kg Lebendgewicht. Ist der Mini-Van der Chefin ein wenig größer ausgefallen. Damit fällt diese aus den möglichen Fahrzeugen heraus. Womit wir dann endlich nach vielen Worten der Erklärung bei dem eigentlichen Problem angekommen wären.

Was für ein Fahrzeug darf man den Kinde kaufen um die Familienökobilanz nicht in ein ökologische Waterloo zu schicken?

Das es ein Kleinwagen sein wird ist ein fester Faktor in diesem Rechenspiel. Und auch das es sich um einen Gebrauchten handeln wird. Doch welche Antriebart muß es sein um den Kostenfaktor nicht aus den Ruder laufen zu lassen?

Hybrit Fahrzeuge sind nur ein Alibikonzept. Nix halbes nix ganzes und meist nur als SUV zu bekommen. Für einen Fahranfänger ungeeignet. Dazu ist das System auch wenig ökologisch.

E-Autos sprengen das Familienkonto. Dazu ist die Ökobilanz sehr viel weniger gut. Als uns die Politik, die Medien und allerlei Umweltverbände glauben manchen wollen. Bei den so hochgelobten E-Kisten. Hab ich am Ende auch ein gigantisches Entsorgungsproblem. Wohin mit den Akkus? Den als Energiespeicher einer Photovoltaikanlage fehlt mir halt diese Anlage auf dem Dach.

Mit Brennzellen oder mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge nicht vorhanden oder schlichtweg unbezahlbar.

Verbrenner als Benzin, Diesel oder Gasversionen sind da kostengünstiger. Aber die Umweltbilanz sieht dabei gar nicht gut aus. Wobei die Rindviehcher der Bauern deutlich mehr C02 produzieren als ein kleines Auto. Welches eh mehr steht als fährt.  Dazu den Boden nicht mit Nitrat oder Antibiotikum verseucht.

Was soll der Familienclan nun tun ? Ratlosigkeit macht sich breit. Und Greta kann mir keine Antwort geben. Sie und ihrer Ökologischen Begleiter geben mir keine Lösung für dieses Problem. In meiner Not werde ich mal den BUND anfragen wie ich mich verhalten soll. Und ob es die Möglichkeit eines Sponsoring von Seiten des BUND gibt. Damit wir ein ökoloisch sauberes Fahrzeug für das Kind und damit auch für die Familienökobilanz, vor die Tür stellen können.

So steh oder sitze ich hier mit meinem Ökoproblem. Dabei kann mir keiner Vorwerfen wir würden nichts an der persönlichen Ökobilanz verbessern wollen. Seit Jahren verwenden wir keine Plastiktragetaschen. Der 20 Jahre alte Klappkorb ist da viel praktischer. Licht wird im Haus da angeschaltet wo die Personen sich befinden. Und vieles ist auf LED umgestellt. Die Ladegeräte der Handys hängen an einer einzeln abschaltbaren Steckerleiste. Getränke kommen aus Mehrwegflaschen oder aus der Wasserleitung. Dreimal in Plastik verpackter Fertigsalat to Go wird nicht gekauft.  Der Fotorucksack wurde auch nicht ausgetauscht, obwohl sich der Kauf als Fehlkauf herausstellte.

Gut der Familienclan ist keine 100% Ökofamilie, doch wir achten schon auf unsere Ökobilanz.

Das Tietelbild ist zu einer Zeit entstanden. Als Motorsportler noch keine Ökoverbrecher, Umweltsünder, faschitische Weltvernichter waren.

 

 

4 Kommentare

  1. Hallo Lars,
    du hast wirklich einiges an Themen auf deiner Seite.
    Ich als Freund und Fan des Motorsports werde in der Tat oft hinterfragt.
    Ebenso meine Zuneigung zur rauchenden Technik, unglaublich…..
    Aber das ist ok, sind schließlich Menschen die oft fliegen und mit kleinen Schiffchen durch die Gegend schippern.
    Ich betreibe meinen Beitrag zur Umwelt indem ich mit Fahrrad und Bahn zur Arbeit pendele,
    Schon ein Anfang und seit langer Zeit mache ich dies.
    Natürlich muss was getan werden. Alle sind gefragt.
    Meine Meinung dazu, so lange der Mensch und die Natur nur zweitrangig sind, wird sich nie was ändern. Geld und Macht ist immer noch stark angesagt und anscheinend können und wollen die Menschen nicht eigenverantwortlich leben, so kommt es mir jedenfalls vor.
    Jetzt ist Nachhaltigkeit ein großes Thema in der Gesellschaft und ehrlich, mir geht das ganze Getue und Gehabe tierisch auf den Sack. Jeder hat es in der Hand seinen Beitrag zu leisten.
    Endeffekt bei uns, wieder eine Steuer um Klimaschutz zu betreiben, natürlich.
    Die Lobbyisten reiben sich schon die Hände.
    Ich bin vielleicht dazu auch nicht der richtige Ansprechpartner, lasse mich aber immer wieder gerne überzeugen.
    Grüße
    Günter

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  2. ich habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen ! Das Wort Klimaschutz ist in aller Munde und wir verhalten uns mal wieder typisch „Deutsch“ ! Sofort muss alles verändert werden, Dinge die die letzten 30 Jahre niemand interessiert haben müssen sofort und am besten morgen geändert werden. Tausende von deutschen Urlauben fliegen in den wohlverdienten Urlaub. Die Ziele immer weiter weg, das ist das Thema, kann mir das auch leisten ! Bald kommt man sich vor aus Aussenseiter wenn man sich nur innerhalb Europa bewegt ! Nein Amerika, Trauminseln, Karibik oder Asien sind angesagt !!!!
    Solange Topmanager sich mit dem Helikopter zum Mittagessen fliegen lassen oder selbst unsere Politiker mit Jets hintereinander herfliegen frage ich mich schon was ich dazu beitragen kann. Mitglieder einer Klimakonferenz in Italien reisten mit Superjachten an usw !!!!
    Die Automobilindustrie produziert weiter SUV immer protziger, größer und schneller, obwohl unsere Verkehrsstruktur in Deutschland völlig veraltet und als nicht mehr ausreichend bezeichnet wird ! Käufer für diese Autos gibt es aber immer mehr und nicht weniger !!!
    Ich bin der Meinung, dass jeder etwas dazu beitragen sollte aber in einem vernüftigen Rahmen !
    PS: Autorennfahrer sind keine Ökoverbrecher und diese Sportart hat genauso ihre Berechtigung wie jeder andere auch ! Die werden durch Verzicht die Welt sicherlich nicht retten können !!!

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    • Hallo Manni. Nach deinem Kommentar hab ich erkennen müssen. Das einige Passagen in meinen Artikeln doch etwas mehr Sakasmus enthalten müßten. Ist mir leider nicht gelungen. Klimaschutz geht uns alle etwas an. Doch solange die Wirtschaft nicht mit besten Bespiel vorran geht. Wird sich nie was änder. Wenn ich mir den Konzern ansehe wo ich mein tägliches Brot erarbeite. Ganze Abteilungen könnten ihren Job im Homeoffice erledigen. 200 Leute die nicht mehr pendeln müssten. Büros die nicht beleuchtet und beheizt werden müssen. Eine Klimaanlage die im Sommer abgestellt werden könnte. Aber nein dem Konzern ist es wichtiger die Leute zu kontrollieren. Wichtiger ob Arbeitszeiten , Pausenzeiten und Raucherpausen im Minutentakt erfasst werden. So lange in den Köpfen der Konzerleitungen kein Umdenken stattfindet. Können wir Angestellten nur wenig Klimaschutz betreiben.

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      • du hast es doch genau hier auf den Punkt gebracht !!!
        Ich habe ich keiner Weise geschrieben dass ich ein Gegener vom Klimaschutz bin oder diesen nicht befürworte !
        Klar brauchen wir den und mich störte es ein wenig nur dass dies jetzt in allen Köpfen ist und das sofort mit allen Mitteln umgesetzt werden muss ! Ein Touristikunternehmen Namens Thomas Cook ist Pleite gegangen und in meinem Bekannntenkreis wird sofort diskutiert mit welchem Unternehmen ich wohl nächstes Jahr in Urlaub fliegen werde. Ich habe bisher noch niemand gehört der gesagt hätte, OK dann fliege ich nächstes Jahr eben nicht sondern suche mir eine andere Alternative vielleicht auch der Umwelt zuliebe ! Keinen einzigen !!!
        Das mit dem Home Office kann ich nur bestätigen. Ich könnte meinen Job auch locker von zuhause machen und müsste mich nicht morgens durch den Berufsverkehr quälen !
        Klimaschutz ja aber in Schritten die der Mensch versteht und auch nachvollziehen kann und nicht in einem Maße wo bei vielen nur Frust aufkommt. Das ganze geht mir schon wieder in eine Richtung wo Geld eine große Rolle spielt ! Der der es sich leisten kann bezahlt für die Verschmutzung ( also macht alles wie bisher) und der wo der Geldbeutel knapper wird ist der Dumme !!!!!
        Im Grundsatz verstehen wir uns aber schon !!

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