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DSGVO.. nicht er auch noch…

..doch auch ich muß mich mit diesem Thema einmal beschäftigen.

Liebe Leserinnen und Leser, sorry mir fällt gerade die richtige Bezeichnung für die Genderproblematik nicht nein. Ihr dürft gerne diesen Blog weiter folgen.  Und natürlich auch Kommentare zu den einzelnen Artikel oder den gesamten Blog hinterlassen.

Sicherlich hinterlasst ihr dabei digitale Spuren, in Form von IP Nummer, Namen oder gar Emailadresse. Das ist halt in dem einen oder anderen Fall nicht anders umsetzbar.

Mir persönlich sind diese Daten zu 99% vollkommen egal. So egal das ich nicht auf den Gedanken kommen würde diese zu speichern oder gar weiter zu verarbeiten. Es ist mir wurscht, ob ihr aus Hamburg, Berlin, Dresden oder vom Arsch der Welt auf diesen Blog zugreift. Wo ihr euren Lebensmittelpunkt habt ist für mich so interessant, wie der berühmte Sack mit dem Lebensmittel in Fernost.  Mich interessiert nur eines, wie man Euch im allgemeinen anspricht. Und da bevorzuge ich die holländische Art. Vorname reicht.

Ob ihr bei Zalando, Amazon, EIS oder dem superbillig Shop Chinashopping Kunden seit. Interessiert mich so viel wie die Wasserstandsmeldung des Ganges. Das müßt ihr nur mit Eurem Bankkonto in Einklang bringen.

Wann, wie, wie lange und womit ihr diesen Blog besucht. Das müßt ihr mit Eurem Internetanbieter verhandeln. Denn auch daran hab ich wenig Interesse. Blöd ist da nur wenn ihr das Endgerät nicht vernünftig bedienen könnt. Dann solltet ihr euch ein anderes kaufen. Wo ist mir dann auch egal. Und selbst mit welchem OS ihr so digital unterwegs seit, ist mir vollkommen Latte.

Schlussendlich sind mir Eure persönlichen Daten auf Deutsch gesagt „scheissegal“ Mir ist nur eure Meinung zu den Beiträgen und Bildern auf diesen Blog wichtig. Und genau aus diesen Gründen bleibt auf diesem Blog alles so wie es ist.

Das schöne an der Sache ist, das ich mich nicht am Rande der Illegalität bewege. Alles war und ist in bester Ordnung. Mit den Models gibt es Verträge, die alles hübsch regeln. Streetaufnahmen regelt das Kunsturhebergesetz. Da dieser Blog rein privat ist braucht es nicht einmal ein Impressum. Und selbst wenn jemand meint, durch die Werbeeinblendungen wäre es kommerziell. Der kann sich in Ruhe mal das Gesetzt für Kleinunternehmen nach §19a zur Nachtlektüre machen. Und mir die Daumen drücken, das ich irgendwann einmal mit den Blog auf Einnahmen von 17.000 Euro im Jahr komme. Bevor das allerdings eintritt, hab ich den 90 Millionen Euro Jackpot im Eurolotto schon 3 mal alleine gewonnen. Und da ist die Chance bei 1:96000000.

Sollte nun ein findiger Anwalt meinen, mich doch mit Unterlassungsklagen oder Abmahnklagen überschütten zu müssen. Dem sei im Vorfeld der Tip gegeben. Die Zinsen sind sehr gering. Alles was ich täglich nutze gehört mir gar nicht. Oder ist so alt, das jeder Gerichtsvollzieher die Sachen aus Nächstenliebe gegen neuere ersetzt. Ein Lob auch an die strikte Gütertrennung mit der besten aller Ehefrauen.

Überhaupt die das ganze Thema DSGVO in den letzten Wochen sehr hoch gekocht wurden. Ganz am Anfang hab auch ich ein wenig nervös reagiert. Doch mein Fotofreund Günter hat mich ganz schnell beruhigt. Dafür danke. Verfolgt hab ich das ganze dann doch.

Und  das mit der richtigen Info zur richtigen Zeit. Konnte ich das auch alles sehr locker sehen. Und mich über die Halbwahrheiten, Panikmache und gezielte Falschinformation köstlich amüsieren.

Doch immer öfter schlug mein Kopf vor Entsetzen auf dem Schreibtisch auf. Gerade die Youtube Stars der Fotografie kamen mit Thesen und Halbwissen um die Ecke. Das den denkenden Leser und Betrachter schlecht wurde. Noch schlimmer waren dann allerdings die Beiträge der Follower dieser Youtube Stars. Wie die Lemminge verbreiteten sie die Meinungen , die Ängste und Gerüchte. Ohne einfach nur einmal selbst nach zu denken.

Können die Menschen nicht mehr selbst denken?

Gerade in der Model oder Peoplefotografie wurden die Fotografen nervös und reagierten teilweise hektisch. Und vollkommen überzogen. Da wurden Webseiten gelöscht, Blogs entfernt. Ganze Profile verschwanden in der Nacht. Aber warum? Arbeiten diese Fotografen ohne Model-Fotografen-Vertrag?  In dem genau steht wer was wann wie mit den Bildern machen darf ? Also einen Vertrag der schon vor dem 25.5.2018 wichtig war.

Dann war ein Thema, das analoge Bilder von den ganze DSGVO ausgenohmen sind. Da man keine Zusatzinformationen in den Bildern hätte. Hier würde den meisten Lemmingen ein Bild in die Bedienungsanleitung der verwendeten Kamera helfen. GPS Funktion abschalten kann hilfreich sein.

Wenn man als Fotograf nach einem längeren Zeitraum nichts mehr sagen kann wo das Bild entstanden ist. Dann sollte man dieses Bild doch besser der Ablage P zuführen. Schau ich mir die über 20 Jahre alten Bilder aus den analog Zeiten an. Dann kann ich noch sehr gut sagen wo diese Bilder entstanden sind. Bei machen nicht mehr den exakten Ort. Doch das Land, die Region oder gar die nächstgrößere Stadt fallen mir immer noch ein.

Ich möchte behaupten das 90% der Landschaftsfotografen keine GPS Funktion in der Kamera haben. Einfach weil sie nicht möchten das hunderte andere Fotografen am gleichen Ort mit den gleichen Einstellungen ihre Bilder kopieren. Weil die meisten Landschaftfotografen die Natur als solches lieben und sie nicht zerstören wollen.

Exif Daten sind auch ein nettes Unterthema in dieser ganzen DSGVO Diskussion. Diese Daten lassen sich mit ein paar kleinen Klicks dauerhaft auf den Bild entfernen. Man muß sich nur die Mühe dazu machen. Kein Mensch braucht diese Daten wirklich. Schau ich mir ein Bild an dann kann ich die Exif Daten des Kollegen der diese Bild gemacht hat vergessen. Was nützen mir Blendenzahl, Belichtungszeit und ISO Wert. Wenn der Kollege ein ganz anderes Kamerasystem verwendet hat. Wenn ich das Licht, die Lichtquelle den eingestellten Weissabgleich nicht dazu hab. Nützen mir diese ganzen Exif Daten nichts. Aber mal überhaupt nichts. Exif Daten löschen kann wieder helfen.

Analog ist alles weiterhin erlaubt, digital allerdings nicht. Wer kann beim Betrachten eines Bildes im Internet zu 100% fehlerfrei sagen was analog oder digital fotografiert wurde?  Kein Mensch. Selbst Compossings können analog fotografiert werden und dann digital zusammen gefügt werden. Wäre ja nach der Meinung dieser ganzen Panikmachern immer noch analog und somit erlaubt. Was für ein Unfug.

Wenn man jetzt die Sache mit dem Bloggern betrachtet. Kommt man sehr schnell zu ähnlichen Richtigstellungen. Der kleine private Blogger hat gar nicht die Möglichkeiten umfangreiche Datensätze seiner Leser zu speichern. Wozu auch. Ich persönlich kann nicht erkennen wer wann wie und wie oft auf diesen kleinen meinen Blog zugreift. Es interessiert auch nicht. Und wie der Anbieter der Blogsoftware und Hardware die Daten auswertet. Darüber hab ich keinen Einfluss und keine Zugangskontrolle. Vielleicht bietet der Anbieter diese Möglichkeiten an. Doch ich nutze sie nicht und werde sie auch nicht nutzen.

Sollte jetzt so ein windiger Abnahmanwalt mich,  trotz der schon weiter oben genannten Gründe, verklagen oder gar abmahnen wollen. Weil er der Meinung ist. Ich hätte ja die Möglichkeit diese Daten zu nutzen. Dann wird er von mir Verklagt, wegen sexueller Belästigung und versuchter Vergewaltigung. Hat er zwar nicht, aber er hat das Gerät und die Möglichkeit dazu.

Ihr Fotografen und Blogger bleibt mal ein wenig entspannt. Als private Person seit ihr nicht verpflichtet Nachweise über den Verbleib eurer Bilder zu führen. Wie soll das auch gehen? Ist die Festplatte kaputt, sind die Daten/Bilder weg. Glücklich kann dann sein der eine Datensicherung hat. Am besten extern. Ich muß als private Person keinen Nachweis führen wo ich die Datensicherung hab. Und selbst meine Steuerunterlagen, darf ich nach 10Jahren entsorgen ohne einen Nachweis darüber führen zu müssen.

Ob eine Homepage oder ein Blog mit der Domain .com, .org oder .de endet. Ist auch kein Hinweis darauf. Ob es sich um einen privaten oder kommerziellen Internetauftritt handelt.

Leute sperrt eure treuen Leser nicht mit irgendwelchen Passwortzugängen ect.pp aus. Der Aufwand lohnt sich nicht. Und ist auch vollkommen übertrieben. Den am Ende geht ihr nur windigen Anwälten auf dem Leim.  Die den Millionen von Fotografen und Bloggern europaweit mit kostenpflichtigen Beratungsgesprächen das Geld aus der Tasche ziehen. Und dabei den neuen SUV Porsche für die heimliche Geliebte schon bar bezahlt haben.

P.S. Wer absoluten Sicherheit über seine Daten haben will. Wer nicht möchte das man nur eine Sekunde seines Lebens nachverfolgen kann. Der sollte als Einsiedler ohne technische Hilfe in der Wüste leben. Was dann auch besser ist, da er ja was zu verheimlichen hat.

Jede Kundenkarte, Kreditkarte, jedes Telefongespräch, jedes moderne elektronische Gerät. Macht euch schon seit Jahren gläsern. Im Moment geht es nur um die Verteilung dieser gigantischen Datensätze der einzelenen Menschen. Von den man sich Macht und Reichtum erhoft. Seit wachsam mit euren Daten, doch verfallt nun nicht noch mehr in Panik oder blinden Aktionismus. Dazu ist es schon viel zu spät.

P.P.S. Hat sich eigentlich noch keiner darüber Gedanke gemacht. Warum man neuerdings sein Handy mit den Auto koppeln soll ? Nur um Radio bei der Fahrt zu hören.

Allen denn die bis hierher durchgehalten haben. Möchte ich noch ein Bild von meinem Ausflug an das Wattenmeer zeigen.

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Am Strand von Schillig am frühen Morgen zum Sonnenaufgang. Nur drei Fotografen zogen durch die Dünen und am Strand entlang. Einer davon war ich 🙂

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11 Kommentare zu „DSGVO.. nicht er auch noch…

Gib deinen ab

  1. Nachtrag… ein guter Freund meinte .. es ist wichtig ein Impressum zu haben. Da mag er Recht haben. Doch bange machen ist nicht.

  2. Entschuldigung Lars, ich hätte noch was für mannisfotobude der aus lauter Schreck die Kommentarfunktion dicht gemacht hat : er fragt was passiert wenn ein Blogger rückwirkend sein Kommentar gelöscht haben will : Klare Antwort meines Anwaltes : Im Gegensatz zu Bildern von Einem ohne vorher erteilte Erlaubnis ist der Kommentar selbstverantwortlich gemacht und es besteht daher keine Möglichkeit ein Recht auf nachträgliche Löschung geltend zu machen , eine einmal gemachte Meinungsäusserung kann nur in gegenseitigem Einvernehmen nach bestem Wissen gelöscht werden…ohne Garantie.
    Hoffe ich durfte das hier noch schreiben..Vielen Dank !!

  3. Hallo Lars,
    sehr schön geschrieben…wenn auch in einem falsch…den Lottogewinn kannst du gar nicht bekommen weil ich schon gewonnen habe 🙂 Aber ich gebe dir von den 96Mille gern etwas ab…soviel macht mich nur nervös weil ich selten mehr als dreistellige Beträge auf der Bank habe…wir kaufen dann einfach diese blöde Dingsdaverordnung und schreiben sie in normaldeutsch und nachvollziehbar neu …und da wir mit unseren Blogs nichts verdienen kann auch kein Anwalt uns komisch kommen…4% von Nichts sind…moment, muss meinen Sohn fragen, der ist in Mathe ein Ass…..
    LG Jürgen

  4. Ich kann dem allem was du schreibst nur zustimmen, die Frage ist nur ob dies Anwälte auch so sehen ? Eine Datenschutzbehörde wird sich mit Sicherheit nicht um deinen oder meinen Blog interessieren, da sind wir für die zu kleine „Lichtlein“ ! Anwälte vielleicht schon, weil man unter Umständen gerade mit uns „Geld“ verdienen kann. Große Firmen werden sich auf Prozesse einlassen aber können wir uns das leisten ? Selbst wenn ich in meinem Blog datenschutzrechtliche Fehler habe, wie hoch wird den überhaupt ein Bußgeld sein ? Ich habe nichts darüber gefunden ! Ferner ist ein Bußgeld überhaupt rechtmäßig oder muss zuerst abgemahnt werden. Wenn ich heute falsch parke weiß ich dass dies Geld kostet und ich kann einschätzen wieviel . Wenn ich heute eine Geschwindigkeitsvorschrift mißachte ebenfalls ! Aber ein Verstoß zur DSGVO ? Alle reden von bis zu 20 Millionen oder 4 % vom Jahresumsatz. Wieviel Umsatz mache ich mit meinem Blog ? Gar keinen !!!!! Also was kann mich das schlimmstenfalls kosten ? Dann kann ich mich entscheiden das Risiko einzugehen oder nicht ! Schauen wir mal !

  5. Ich werf mich weg!!!!!!!
    Der Lars, zugeschlagen in Wort und Wahrheit!!!!
    Aber auch hier triffst du das Nägelchen so richtig aufs Köpfchen!
    Ich hab ne Nacht schlecht geschlafen, hab gedacht, das Ende meines Hobbys naht!
    Da darf ich bald gar nix mehr, Gängelei am Ring, Gängelei bei Fotos, Gängelei im Leben, zum kotzen.
    Aber zum Glück hat man Freunde die im Thema (Berufsmäßig) drinne sind und mir die Freude und das Leben in mein Hobby Fotografie zurückgegeben haben!
    Ich hab die letzten Tage viel gelesen und auch der allzeit beliebte WDR brachte den ein oder anderen „qualifizierte“ Bericht. Zum WDR, da wurde von sogenannten Experten ordentlich Wind gemacht, hätte, hätte Fahrradkette…..
    Hab nach dem Bericht gedacht, Mist, alles wieder auf Anfang. Aber es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, also Ruhe und Entspannung!
    Ein wenig enttäuscht bin ich, wie so oft, von unserem Staat. Ich vermisse einfach mal eine eindeutige Aussage zum Thema aber die meisten Gesetze sind „schwammig“ ausgelegt und es braucht immer Zeit bis alles konkret wird.
    Aber im Prinzip ist der Datenschutz eine wichtige Sache aber jeder von uns macht sich nackig auf der Suche nach Anerkennung und Zuneigung im WWW. Und davon leben viele, viele Menschen……Wer soll das alles im Auge behalten????
    In diesem Sinne, hab Spaß und Freude!
    Nur das zählt!!!!!
    Grüße
    Günter

  6. Über all die Panikläufe wegen diesem neuen DSGVO könnte man ganze Romane schreiben gelle😄… und versuchte zumindest bei mir im Blog immer wieder mit rebloggten Seiten, in denen ganz einfache, plausible Erklärungen nachzulesen sind die eigentlich alles etwas beruhigen sollten, die Blogger zu erreichen. Aber half nix und leider schlossen inzwischen so viele ihren Blog, oder löschten ihn sogar, was ich als sehr schade empfinde und mich traurig macht. 🙁
    Schön dass es dich weiterhin hier gibt und einfach mal abwarten was noch kommt gelle😉
    Liebs Grüßle von Hanne 🌞🍀

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von Anders Noren.

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