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Experimentel

Man nehme ein Stück Lochblech und eine alte Linse. Hat keinen Plan was man eigentlich machen will und fängt einfach mal an.

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Irgendwann hatte ich eine schöne Fotoidee. Doch dazu brauchte ich ein Lochblech. Dieses war damals jedoch nicht vorhanden. Und die örtlichen Baumärkte hatten auch nichts, was man käuflich erwerben konnte.

Die Zeit ging ins Land. Und immer wieder machte ich Ausschau nach einem Stück Lochblech. Denn da war ja noch die Fotoidee.  Durch reinen Zufall, entdeckte ich bei einem Kunden ein größeres Stück. Ganz höflich nachgefragt, ob ich ein Stück davon haben könnte.

Kein Problem, war die Antwort. Und ich damit glücklicher Besitzer eines solchen Bleches. Was ich jedoch nicht mehr hatte. War die Fotoidee. Diese hatte ich im laufe der Zeit vergessen. Und selbst in meinem kleinen Fotoideenbüchlein war nichts hinterlegt.

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Da ich wochenlang die Kamera recht wenig in der Hand hatte. War es jedoch an der Zeit, wieder ein paar neue Bilder zu machen. Nur die Idee war weg. Und so mußte ich halt ein wenig experimentieren.

Schnell war ein Miniset aufgebaut. Meine umgebaute Plastikbox hingestellt. Ein Stück Pergamentpapier darauf. Darauf das Lochblech mit einer alten Linse.  Ein Systemblitz unten drunter. Die Kamera auf das Stativ und so gut wie möglich mittig ausgerichtet.

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Mit einem zweiten Systemblitz konnte ich dann das Erscheinungsbild von dem Blech beeinflussen. Flaches Licht = dunkles Blech, steiles Licht = helles Blech.

Wer mehr von der Lichtführung bei Glas und Metalmotiven wissen möchte. Dem kann ich nur das Buch „Licht – Magie & Wissenschaft“ von Hunter/Biver/Fuqua aus dem dpi Verlag empfehlen. Leider muß ich an dieser Stelle sagen. Das Buch gibt es als deutsche Ausführung nur noch gebraucht. Und es ist auch dann noch teuer. Doch es ist jeden Cent wert. Wer der englischen Sprache mächtig ist. Kann es sich als Neuware bestellen.

Und so sind am Ende dann doch ein paar interessante Bilder entstanden.

 

 

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2 Kommentare zu „Experimentel

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von Anders Noren.

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