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Spiegelei

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Man nehme:

  • ein Ei
  • einen Spiegel
  • Baumwollhandschuh
  • Zange
  • Glasreiniger
  • Microfasertuch
  • Eine Fotobox
  • ein Dauerlichtlampe mit Softbox und Stativ
  • ein Reflektor
  • Hama Haftpaste
  • ein Stück Draht
  • einen Kaffee bzw doppelten Cognac
  • einen Fototisch
  • ein Stativ
  • eine Kamera.

Tisch aufgebaut, darauf die Fotobox. Die nicht anderes ist als eine Plastikbox in transparent, bei der die Seitenwände mit schwarzer Pappe ausgekleidet sind. Die Fotobox stellen wir auf eine der kleinen Seiten, so das der Boden nach hinten zeigt.

Hinter die Box stellen wir unser Dauerlichtlampe. Vor unseren Tisch die Kamera auf dem Stativ.

Danach putzen wir mit den Baumwollhandschuhen, den Glasreiniger und dem Microfasertuch den Spiegel. Je gründlicher wir das machen, deso weniger gibt es hinterher nacharbeit am PC. Nachdem der Spiegel sauber ist, lassen wir ihn VOR der Box liegen. Glasreiniger und Microfasertuch brauchen wir jetzt nicht mehr. Die Baumwollhandschuh lassen wir in reifbarer Nähe liegen.

Jetzt biegen wir mit Hilfe der Zange den Draht so, das er von hinten das Ei stütz und dabei  im Bild nicht sichtbar wird. Ein viertel Kreis in der Größe das maximalen Eidurchmesser sollte reichen. Der so zurecht gebogene Stützdraht wird mit Hilfe der Haftpaste auf dem Spiegel befestigt. Jetzt vorsicht mit den Fingerchen. Jeder Kontakt der Hand auf dem Spiegel macht Flecke. Die dann wieder aufwendig weg geputzt werden müssen.  Dann nehmen wir ein wenig Haftpaste und kleben diese unten an das Ei. Jedoch nicht direkt ganz unten, sondern nach hinten versetzt. So das man die Haftpaste auf dem Bild nicht erkennen kann.

 

Nun sind wir bereit das Ei auf dem Spiegel zu platzieren. Dabei achten wir natürlich darauf, das unser Ei schön gerade steht. Mit der Haftpaste wird das Ei sowie der Stützdraht fixiert. Sollte dir das direkt gelingen, hast du meinen allergrößer Respekt. Den ab hier wird es fummelig bis nervenaufreibend. Stichwort Kaffee vs. Cognac.

Ist dann das Ei gut auf dem Spiegel platziert, muß das ganze noch in unsere Fotobox geschoben werden. Seit vorsichtig dabei, sehr schnell kann das Stichwort Kaffee vs. Cognac wieder ein Thema werden.  Verwendet hier die Baumwollhandschuhe.

Wenn dann alles auf der richtigen Stelle steht, können wir beginnen unsere Bilder zu machen. Dauerlicht einschalten, Kamera ausrichten und Belichtungswerte ermitteln ( Achtung !!!! den Weißabgleich nicht vergessen.)  Mit dem Reflektor bringt ihr Licht auf die Vorderseite des Ei.

Jetzt viel Spaß beim Fotos machen.

Tip 1. Ein rechteckiger Spiegel ist grundsätzlich vor zu ziehen. Dabei die lange Seite nach hinten legen. Achtet dabei aber sehr genau darauf was in dem Spiegel alles sichtbar wird.

Tip 2. Bleibt mit der Kamera, dem Dauerlicht sowie dem Reflektor weit weg von dem Fototisch. Das Ei steh trotz der Haftpaste nicht felsenfest.

Tip 3. Wenn ihr kein Dauerlicht besitzen solltet. Verwendet das Tageslicht an einem sonnigen Tag. Jedoch nicht zur Mittagszeit.

Tip 4. Wenn ihr kein Dauerlicht besitzen solltet. Denkt über einen Kauf nach. Die Teile sind nicht teuer. Von dem Einsatz der viel erwähnten Baustrahler kann ich euch nur abraten. Die Teile sind im Betrieb viel heiss. Die LED Baustrahler kosten jedoch mehr als ein Dauerlicht mit Softbox und Lampenstativ.

Zum Schluß bleibt mir nur zu sagen:

„Ausprobieren macht am meisten Spaß“

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Und was sagst du dazu :)

von Anders Noren.

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