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Seebrücke Sellin / Rügen

Ein MUß auf meiner kleinen Tour war der Besuch der Seebrücke in Sellin. Leider hatte ich an dem Tag Pech mit dem Sonnenuntergang. Und doch sind es schöne Bilder geworden.

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Probebild. Einer der ganz seltenen Momente wo wirklich keiner im Bild war.

Der der sich aufmacht die Seebrücke zu fotografieren, sollte unbedingt ND Filter im Handgepäck haben. Da die Brücke sehr beliebt und somit gut besucht ist.

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Mit 0,9 ND Filter. Rollstuhlfahrer sind sehr viel langsamer. Das hatte ich nicht bedacht.

Ich hatte das seltene Glück vor Ort auf eine Gruppe Fotografen zu treffen, welche eine Rügentour machten. Die Jungs und Mädels blieben dann leider sehr viel länger an einem Platz stehen als „normale“ Touristen. Was sich dann als Geister abzeichnete.

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Mit ND Filter 1,8 die Fotografen auf dem Steg mußte ich dann doch retuschieren. Die standen 1,5 Minuten auf einer Stelle.

Leider wird es langsam üblich, das man nicht schaut wo sich andere Fotografen aufhalten. Besonders bei solchen Motiven. Rücksicht oder Absprachen sind da oft ein Fremdwort.

Bei guten Wetter ist die Seebrücke genauso von Fotografen überlaufen wie der Kölner Dom mit Hohenzollernbrücke am Abend, oder die Basteibrücke im Elbsandsteingebirge zum Sonnenaufgang.

Man muß viel Glück haben oder sehr viel Ausdauer. Am besten beides. Oder mit kleinen Abstrichen leben können.

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20 Kommentare zu „Seebrücke Sellin / Rügen

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  1. Sehr schöne Bilder. Da hast Du aber lange gestanden 😊
    Das manche Menschen mit Fotoapparaten wenig rücksichtsvoll sind, wird scheinbar immer häufiger. Ein Trost sollte sein, dass das keine Fotografen sein können.

    1. Oh es war schon eine ganze Weile die ich rumgesessen habe. Rücksichtnahme wird wirklich immer mehr zu einem Fremdwort. Ganz schlimm sind leider muß man es so sagen, die Handy und Tablet Knipser.

      1. Handy für Fotos ist eine tolle Sache. Jederzeit verfügbar, weil in der Tasche platzsparend dabei. Und die hunderte und tausende Bilder die damit geknipst werden landen auf einem Chip und werden nie mehr gesehen.
        Es scheint eine Volkskrankheit zu sein, alles und jeden (vor Allem sich selbst) mit dem Handy abzulichten.

    1. Danke. Soviel Arbeit war es zum Glück nicht. Da ich von natur aus eher faul bin. Versuch ich das Bild mit so wenig wie möglich an Nacharbeit schon in der Kamera zu machen. Gut das hat den Nachteil das ich oft mit 15 – 20 Bildern vom gleichen Motiv zu Hause ankomme. Der faule Fotograf sitzt mehr hinter der Kamera als vor dem PC 🙂 🙂 🙂

  2. Die Bilder sind wirklich sehr schön. Finde es auch gut, dass Du etwas zur Technik schreibst. Es ist eher nervig, wenn bei normalen Fotos alle möglichen Parameter mitgeteilt werden, aber bei besonderen Herausforderungen finde ich das Making-of schon interessant.
    Und eins lernt man als Fotograf besonders: Geduld 😉
    Schöne Urlaubstage und viel Spaß beim Fotografieren.
    Grüßle Bernd

    1. Erst einmal Danke. Sicher kann man an den Exif Daten der Bilder einiges ableiten, aber auch nicht wirklich was erkennen. So sind die Exif Daten immer noch vorhanden auch wenn das Bild nachbearbeitet wurde. Den Technikteil werde ich nur soweit beschreiben wie es sinnvoll erscheint. Den eine andere Kamera braucht andere Werte an ISO , Blende oder Zeit. Und auch ein anderer Fotograf möchte das Bild anders aufbauen. Ich bin der Meinung das man lieber sagt, welche Hilfmittel (Filter / Stativ ect.) man verwendet.

      1. Das ist genau der wichtige Aspekt: die verwendeten Hilfsmittel. So kann jeder für sich bewerten, ob sich die Anschaffung lohnt und was man damit erreichen kann bzw. für was man diese Hilfsmittel benötigt.

      2. gibt auf der Hauptseite von dem Blog einen Menupunkt Photo Stuff. Da versuche ich meine Eindrücke zu vermitteln. Vieleicht kennt der eine oder andere das schon.

Und was sagst du dazu :)

von Anders Noren.

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