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Basteltag DIY

Seit ein paar Wochen ist die kleine Olympus im Haus. Und ich bin immer mehr von dem kleinen Stück Hi-Tech begeistert. Sie macht schöne Aufnahmen mit dem kleinen MFT-Sensor. Doch es gibt einen kleinen Schatten über der OM D-10MkII.

Ich hatte sie auch ausgesucht, weil die Olympus einen von Haus aus eingebaute Timelape Funktion bietet. Zeitraffer ohne das man ein App, wie bei Sony, kaufen muß. Oder wie bei den großen DRSL Kameras mit Fernauslöser und Software umständlich arbeiten muß.

Olympus hat das ganze schon in der Kamera und liefert am Ende den fertigen Timelape. Ja, wenn der Akku das ganze durchhalten würde. Und bei der verbauten Größe ist nach 200 Bildern Schluß mit Strom. Olympus bietet aber auch kein Netzteil für die OM D-10MkII an. Überhaupt ist für die kleine wenig Zubehör vorhanden.

Und so blieb mir nur der Eigenbau übrig. Amazon bietet da so einiges an, wenn man richtig sucht.

Zuerst wollte ich einen billigen Nachbauakku kaufen und den vorsichtig demontieren. Damit man ein leeres Akkugehäuse erhält.akkudummi

Doch ich fand einen DC-Kuppler, Akkuadapter für Olympus BLS-5. Der auf dem Bild genauso aussah wie der Standartakku. Kosten ca 10 Euro. Dafür kann man das Teil bestellen, selbst wenn er nicht passen sollte.

Die Freude bei mir war allerdings sehr groß als er vor mir lag. Die Abmessungen sind absolut identisch. Selbst die Farbe und die Sticker sind gleich. Nur das Stück Kabel ist zusätzlich vorhanden.

Teil 1 war nun vorhanden. Als Akku soll meine Powerbank von Anker verwendet werden. Mit 10.000mAh sollte genug Saft für mehr als 200 Bilder vorhanden sein. Der Original Akku hat 1210mAh.  Problem ist allerdings, das die Powerbank 5 Volt liefert und die Kamera 7,2V benötigt. Also brauchte ich ein Bauteil was mir die 5 Volt um 1,2 Volt auf 7,2 Volt anhebt. Ein guter Freund aus Facebook konnte mir da schnell helfen.

LAOMAO Step-up boost Power Converter XL6009 Mit Schutzhülle und Aluminum Kühlkörper sollte das Problem erledigen. Und mit knapp 7 Euro auch nicht zu teuer.PowerConverter1

Und das ganze wird mit einem Gehäuse geliefert. Allerdings ohne Beschreibung und ohne Anleitung. Ein Blick auf die kleine Platine reichte dann aber aus. Um auch mir nicht Elektriker zu sagen wo was angeschlossen bzw. angelötet werden muß. Und die einzige Schraube dürfte damit zum einstellen der Ausgangsspannung  sein.. Gleichzeitig mit dem Bauteil hatte ich USB-A Stecker in der Lötvariante bestellt. Da allerdings 2 Stück. Ich kenne ja mein Geschick beim Löten zu gut. Zwar sind 3 billiger, nur soviel Versuche wollte ich dann doch nicht brauchen.USB-A Stecker Lötversion1

Ein Stück Kabel hatte ich noch von meinen Modellbauhobby übrig.

Und so sass ich dann im Bastelkeller meiner Frau. Um das ganze zusammen zu löten.

Wenn sich gute Freunde jetzt fragen „Wieso im Bastelkeller seiner Frau?“. Ja mein Bastelkeller ist noch im Umbau. Und das ganze elektrische Zubehör. Proxon Minischleifgerät mit Lötkolben und Netzteil. Hab ich meiner Frau überlassen. Die damit inzwischen viel mehr anfangen kann als ich. So ändern sich die Zeiten :). Nach gut einer Stunde hatte ich jedenfalls alles hübsch zusammen gelötet. Wobei ich mir Zeit gelassen habe. Um wirklich Plus und Minus nicht zu vertauschen.

Nachdem alles zusammen gebastelt war. Wurde die Powerbank auf der einen Seite angeschlossen und ein Multimeter auf der anderen Seite. Um die Ausgangsspannung auf 7,2 Volt einzustellen. Ja und da gibt es jetzt ein kleines Problemchen. Das olle Multimeter zeigte nach der 3 Kontrollmesung  7,3 Volt an und wenn ich die Messleitung abziehe 0,1Volt. Da muß ich die nächsten Tage einmal einen Freund besuchen, der noch gar nichts von seinem Glück weiss, der das nachmessen darf.  Den schliesslich will ich nicht das Rauch aus der Kamera aufsteigt.

Wenn ich jetzt allerdings mal nach rechne kostet das ganze 20 Euro. Warum Olympus das ganze nicht selber baut und vertreibt ist mir dann ein Rätzel. Ich bin der Meinung das der Fotograf freiwillig 40 Euro ausgeben würde. Wenn er ein System bekommt, was er nur anstecken muß.

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Ein Kommentar zu „Basteltag DIY

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  1. Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel verstanden habe, finde ich es toll, dass so etwas in Marke Eigenbau machbar ist. Vor allem sind 200 Bilder wirklich nicht allzu viel. Toll, dass es solche Möglichkeiten gibt =^_^=

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von Anders Noren.

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