Meine Stadt…

Meine Stadt an der Elbe. Ja jetzt nicht in meinem Besitz, das könnte ich eh nie bezahlen. Aber meine Heimatstadt, die Stadt in der ich einen beträchtlichen Teil meiner Jugend verbracht habe. Zwar nicht mein ganzes Leben, und inzwischen auch weniger als die Hälfte. Dafür aber den Zeitraum in der scheinbar die Liebe und die Zugehörigkeit festgelegt wird. Und so wird Dresden immer meine Stadt bleiben, meine Heimatstadt.

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Sonnenuntergang am Elbufer

Da es meine Heimatstadt ist, schau ich natürlich mit einer rosaroten Brille auf meine Stadt. Was woanders schlecht ist, das ist hier natürlich gut. Mecker ich in Berlin über die Ampelschaltung übersehe ich das gleiche in Dresden. Und schieb es lieber auf die Autofahrer die mehr auf ihr Smartphone glotzen als uf de Ampel. Und irgendwie schaff ich es auch die ganzen Fahrradfahrer auszublenden. Außer sie meinen einen persönlichen Angriff auf meinen Körper zu starten, wenn sie wie die Wilden durch die Fußgänger fahren.

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Keine Moschee sondern nur die geschickte Verschleierung, das es eine Fabrik ist.

Dresden, ist für mich die Großstadt mit der Geschwindigkeit der Provinz. Irgendwie geht alles ein wenig langsamer als in anderen Städten. Ob es an den Touristen liegt, die in der Stadt sind. Oder ob es die sprichwörtliche Gemütlichkeit der Sachsen ist. Ich weiß es nicht und es stört mich auch nicht. Es kann natürlich auch sein, das ich immer dann in der Stadt bin. Wenn die meisten Einheimischen schon beim Abendbrot mit Bemme und Wurscht sitzen. Und die meisten Touris in den zahlreichen Restaurants und Hotelbars.

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Altmark mit Kreuzkirche

So kann ich jedenfalls in einer Ruhe durch die Stadt bummeln, wie ich es sonst in anderen Städten nicht könnte. Meine Frau, übriges eine geborene Düsseldorferin, meint dazu eher „Du kennst fast alles und daher brauchst du dich nicht beeilen“. Ich glaub schon das sie da ein wenig falsch liegt. 🙂

Bei einer Sache sind die Dresdener allerdings nicht so ruhig wie ich es weiter oben beschrieben habe.

Autofahren.

Vielleicht sollte man einigen vielen Dresdener mal erklären, das man keine Lebenszeit verliert wenn man abbremst oder gar kurz stehen bleibt.

Aber das ist nur ein kleines Problem. Oder muß ich ab und zu wirklich die rosarote Brille ablegen ?

Wie es auch sei, Dresden ist für mich die schönste Stadt. Und ich bin zu gerne auf ihren Straßen, Parks und Plätzen unterwegs. Beim nächsten Besuch, werde ich dann einmal das moderne Dresden vor die Linse nehmen. Die historische Altstadt kennt ja inzwischen jeder 🙂

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9 Kommentare

  1. Nu meen Gutster des wäre ja och noch schöner meen Seppel wenn dies dein Eigchentum wäre die Stadt Dräsden lol ich lach mich schlapp aber dein Bericht erzählt mir als ich noch dort wäre weil ich ja auch fast dort beheimatet gewesen wäre in Schmiedeberg sechs Jahre und immer des Kampfes dort etwas zu vollbringen nämlich Westler mit Osterzgebirchler zusammen zu bringen beinahe ja beinahe hatte ich es geschafft aber wie es so ist kommt so ein Sch…. Wessi daher als Makler und meinte mich aus der Strohhut-Bude zu vertreiben aber der Ossi dem die Bude gehörte, hat sich, obwohl ich ihn vor Ihm warnte, die Ohren auf Durchzug gestellt. Und nu bin ich wieda im verh…. Berlin

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