Werbeanzeigen

Die Volksmusiker der Fotografie. Viel Rauch um nix.

Dem einen oder anderen wird dieser Titel bekannt vorkommen. Der von mir geschätzten Corwin von Kuhwede hat diesen in seinem Blog schon einmal verwendet. Und er hat auch seine Meinung zu den modernen Stars der Fotografie in dem Beitrag beschrieben. Es sind ehrliche und auch harte Worte die er da niedergeschrieben hat. Doch in meinen Augen geht es nicht weit genug, ist oft zu weich geschrieben. Nicht das ich jetzt mit der Keule auf Corwin und den Stars der Fotografie einschlagen möchte. Nein ich möchte den Jüngern und Fans dieser Stars nur ein wenig die Augen öffnen. Sie zum Nachdenken anregen. Und sich schlußendlich auf zu machen, ihren Weg zu gehen. Ohne im Schatten ihrer „Götter“ zu laufen.

Wie alle Stars in der modernen Fotoscene ist auch Corwin in Youtube vertreten, wie alle anderen auch verkauft er Workshops und Reisen. Schreibt Bücher und ist Dozent an verschiedenen Orten und Events. Auch er hat ein Interesse an seiner Vermarktung, und an dem Absatz seiner Produkte und Arbeiten. Im Gegensatz zu anderen ist es alles ein wenig erdiger, ein wenig ehrlicher gemacht. Sicher ist er nicht ganz so präsent wie ein Jarworski,  Hollywood, Kaplun, Stillpirat, Krolop & Gerst oder neuerdings auch Wiesner. Doch er macht auch zu sehr Werbung in eigener Sache. Und wie bei allen immer schön verpackt. Deshalb gehört er auch zum Kreis der Volksmusiker der Fotografie.

Zu gute halten kann man ihn dabei. Das er eigentlich erkannt hat, was falsch in der Scene läuft. Das die meisten der oben genannten, soweit weg von der Fotografie sind, wie der Mond von der Erde. Das die meisten Photoshoper sind und keine Fotografen. Oft nicht einmal gute. Calvin Hollywood kann nicht fotografieren, er kann Bildbearbeitung. Das hat er in einer Zeit gelernt als es wenige konnten. Und er hat es geschafft mit Lehrvideos den Leuten die Schritte in Photoshop zu vermitteln. Das kann man Calvin zu gute halten. Seine rein fotografischen Arbeiten sind dagegen Mittelmaß. Nicht gut nicht schlecht. Masse halt.

Fast ähnlich verhält es sich bei Jarworsky. Der kann schon einmal sehr viel besser fotografieren. Hat mehr Gespür für gute Fotos. Und er hat die Zeichen der Zeit damals erkannt, als digitale Spiegelreflexkameras günstiger wurden. Die Videos für Anfänger sind für diese gut gemacht. Wenn auch mit Abstrichen in der B Note. Denn man soll ja seine Bücher kaufen.

Über Kaplun will ich mich gar nicht erst auslassen. Der Mensch ist für mich einfach unerträglich. Fotografieren mag er können, Bildbearbeitung geht auch. Wenn auch nur im starken abstraktem Rahmen.  Krolop & Gerst…. ja.. wer zu diesem Team eine Meinung hat, darf sich gerne melden. ich empfinde sie als Selbstdarsteller mit den Hang zum Meinungsmache.

Doch egal wenn wir hier auch ansprechen und auch kritisch betrachten. Sie haben die Signale der Zeit erkannt. Und sind zum richtigen Zeitpunkt auf der großen Bühne der Volksmusiker der Fotografie aufgetaucht. Sie haben den Zeitpunkt genutzt um ihre Marke gut zu plazieren. Haben es geschafft damit Geld zu verdienen. Mal mehr, mal weniger. Das muß man anerkennen. Und das mache ich auch.

Schlimm finde ich allerdings ihre Follower/Fans oder wie ich sie gerne nenne Jünger. Die den Stars hinterher laufen, alles gut finden. Jeden Kritiker wüst beschimpfen und versuchen im Fahrwasser der Stars Erfolg zu haben.

Gehen wir mal ein Stück von der Fotografie weg. Schauen mal ein wenig über den Tellerrand. Im Showgeschäft gab es eine Frau, nennen wir sie mal Veronika. Die wurde von ihrem Exman als blöd dargestellt. Die Medien sprangen auf den Zug auf. Und was macht diese Frau? Sie erkennt die Situation richtig und spielt dieses Spiel mit. Und das so gut, das sie selber zum Star wird. Ihre vermeintliche Dummheit setzt sie geschickt ein und macht Geld wie keine andere. Eine andere Frau, komischerweise mit dem selben Exman, Sachen gibt es im Leben, die kann sich keiner ausdenken, und Zufälle sind ja nicht planbar, meint auch auf diesen Zug aufspringen zu müssen. Quassi die Kopie der Veronika. Und was passiert? Sie scheitert, scheitert an dem Versuch es genauso weit zu bringen. Dumm gelaufen könnte man sagen. Eine dritte Frau, die Jahre später auf den TV Geräten der Nation auftaucht. Macht keine Kopie der ersten Frau, sondern sie setzt die Idee nur anders um.  „Sei schlau, stell dich dumm“.

Und mit diesen kurzen Ausflug und geballten Wissen, gehen wir zurück in die Fotografie. Den jetzt sollen mir mal die Jünger der Volksmusiker der Fotografie erklären. Wie sie mit sinnfreien Kopieren ihrer Idole Erfolg haben werden? Es wird nicht klappen. Auch nach dem 10 Workshop nicht, in dem sie nur sehen wie ein Hollywood, Heinrich, Kaplun ect.pp arbeiten.

Die ganzen Volksmusiker der Fotografie können eines sehr gut. Ihr eigenes Ich perfekt verkaufen, die eigene Meinung als das heraus zustellen was das Maß aller Dinge sein soll. Wobei sie natürlich betonen das es nicht an der von ihnen beworbenen Technik liegt. Das sie gute Bilder auch mit Produkt xy machen würde. Setzen sie nur nicht ein.

Nehmen wir mal ein Beispiel der Workshops. Da bietet einer der Stars einen Beautyworkshop an. Von 10 Uhr bis 17 Uhr inkl 1 Stunde Mittagspause. 199 Euro bei einer Teilnehmeranzahl von 12 Personen. Es wird versprochen das der Teilnehmer nach dem Workshop richtig gute Bilder machen kann. Perfekt in den Umgang mit Kamera, der Modelführung und den technischen Gegebenheiten ist. Also ein Programm für das andere Monate, wenn nicht Jahre brauchen. Alles in 6 Stunden. Wau… ohh es war nur der Grundlagenkurs. Also alles nur sehr kurz angekratzt. Nichts geht in die Tiefe. Kann ja auch nicht.

workshop inhalt
Ausschreibung (Bildschirmausdruck) eines Workshop. Wird allerdings „nur“ von einem Mitarbeiter durchgeführt.

Wenn ich jetzt mal Amazon auf dem PC öffne und nach Fachbüchern für Beautyfotografie suche. Dann kann ich den Postboten ganz schön beschäftigen mit den ganzen Büchern die da kommen. Und ich hab am Ende eine eigene Fachbücherei zu Hause stehen. Die ich jederzeit nutzen kann, zum nachschlagen, zur Weiterbildung und vieles mehr. Also ein Mehrwert an Informationen für den gleichen Preis.

Das ganze lässt sich für den Bereich Landschaft – Nude fortsetzen. Und in den Büchern steht mehr drin als ein Workshop in 5 Stunden. Wieso jetzt 5 Stunden ? Ja bei jeden Workshop geht Zeit verloren mit sinnfreien Vorstellungsrunden, Hinweisen zum Ablauf und vielen anderen Sachen mehr. Die allerdings nur wenig mit dem Thema des Workshop zutun haben.

Ähnliches kann man über die Reiseangebote der Stars sagen. Dort ist die Rechnung etwas anders. Den es gibt tatsächlich Fotoreisen die mit wenigen Teilnehmern inkl. Flug und Unterkunft angeboten werden. Wo der Veranstalter die ganze Zeit ansprechbar ist. Diese Fotoreisen sind dann interessant, wenn man das Land oder die Region kennenlernen möchte. Aber nicht alleine auf Reisen gehen möchte.

Der Ehrlichkeit halber, muß an dieser Stelle auch erwähnt werden. Das es ein paar wenige Fotografen gibt. Welche Workshops und Reisen zu einen Preis anbieten der wirklich angemessen ist.  Welche in kleinen Gruppen gemacht werden in der man als Teilnehmer wirklich etwas mitnehmen kann. Doch das ist sehr selten.

_MG_7308
Dein Weg muß das Ziel sein. Und das erreichst du nur durch viel Arbeit und keine Workshops.

Egal wie gut und wie schlecht diese Workshops und Reisen am Ende auch sind. Sie zeigen doch nur das was die Dozenten können, oder glauben zu können. Zeigen nur die Arbeitsweise und den Umgang mit der Technik. Bringen die Teilnehmer im Grunde keinen Schritt weiter.

Lange Zeit hab ich mir die Fotobesprechung von FF-Fotoschule angesehen. Oft waren gute Bildbesprechung dabei. Doch noch mehr gab es die Meinung des Frank Fischer. Die sich dann kaum mit meiner Meinung deckten. Man muß ihm aber zu gute halten das er immer betont das es seine Meinung ist. Doch eines passierte dann immer mehr. Die Teilnehmer schickten Bilder ein, die nach Frank Fischer Geschmack waren. Und damit wurden die Bilder austauschbar. Kopierer sind austauschbar. 100 Kopierer 90 fast gleiche Bilder.

Die größten Fotografen der Welt, Lindbergh, Bresson, Newton, Leibovitz, Sehman, Adam und so viele andere mehr. Sie haben von ihren Vorbildern gelernt, sich von ihnen inspirieren lassen ohne sie zu kopieren. Und damit hatten sie, auch weil sie zum richtigen Zeitpunkt an richtigen Ort mit den richtigen Leuten waren, Erfolg gehabt.

Und das ist es was die meisten der Teilnehmer der modernen Volksmusiker der Fotografie nicht begreifen. Nicht kopieren sondern inspirieren.

Ich selbst hab auch das eine oder andere von „Kollegen“ nachgemacht. Eine Idee von ihnen anders umgesetzt. Neu interpretiert. Und ich schäme mich nicht dafür. Den es ist lehrreich gewesen. Doch ich hab nicht versucht ihren still zu kopieren. Und ich hab die Idee nicht als meine ausgegeben. Aktuelles Beispiel war die Idee von Jürgen Herschelman für meinen Zweck umzusetzen. Er hat mich inspiriert mein Projekt ähnlich zu machen.

Am Ende dieses Artikels, der so muß ich jetzt zugeben. Sehr lang geworden ist und einige Themen nur kurz anschneidet. Zu kurz leider. Möchte ich zwei Fotografen erwähnen die eigentlich das zeigen was ich gut finde. Was ich als sinnvoll erachte.

Akigrafie ist der eine. Der hinterfragt ob es immer Vollformat sein muß. Der aufzeigt das es auch mit einer Ausrüstung geht. Die keinen Kleinwagen kostet. Der einfach die Leute dazu bewegen will, mehr zu hinterfragen und nicht allem hinterher laufen was die Großen vorgeben.

Der zweite ist Alex Schwarz. Fotograf aus Augsburg. Ab und an zeigt er ein Video. Wo er aufzeigt das man auch mit ein wenig Willen, logischen Denken und Bastelgeschick richtig gute Bilder machen kann. Und der nicht 2 oder mehr Videos pro Woche auf Youtube postet.

Beide machen die eine oder andere Produktempfehlung. Doch ich nehme beiden ab, das es ihre volle Überzeugung ist. Und nicht nur bezahlte Werbung.

Als letzten möchte ich den, in dem Artikel schon erwähnten Jürgen Henschelman, erwähnen. Zeigt er doch in sehr humorvollen Texten, das es nicht einfach ist als freiberuflicher Fotograf zu überleben.

Allen dreien, Aki, Schwarz und Henschelman halte ich zu gute. Das sie ihr Wissen und Hilfe auf Anfrage kostenlos abgeben.  Wenn sie dabei Affinate Links bei Amazon einsetzten ist es okay.  Wenn man die Artikel, welche vorgestellt werden, kaufen will. Ist es doch okay, wenn die Jungs einen kleine Provision bekommen. Leben können sie davon nicht.

Besonders mit Akigrafie geh ich in der Meinung konform.

„Geht raus. Probiert aus. Habt Erfolg und Niederlagen. Nur so lernt ihr am besten. Es kostet nur Zeit. Und wenn ihr ein Problem habt. Erst dann sucht im Internet. Gute Informationen gibt es kostenlos. Man muß sie nur lesen“.

Es dauert Jahre um seinen eigenen Still zu finden. Und nicht jeder wird erfolgreich werden. Da hilft kein Workshop, kein Businesscamp, keine Masterclass.

Jaworsky, sagt in jedem seiner Videos „Ich hab mir das Fotografieren selbst beigebracht. Und ihr könnt es auch“

Ja könnt ihr, da hat er Recht. Aber es sagt euch nicht. „Geht raus und probiert aus. Experimentiert“  Nein er will euch auf seinen Kanal binden. Jeder klick jeder Abruf bring ihm Geld. Kostet euch Zeit.

Eure Meinung,eure Hinweise, eure Kritik dürft ihr gerne in die Kommentare schreiben.

 

 

Werbeanzeigen

7 Kommentare zu „Die Volksmusiker der Fotografie. Viel Rauch um nix.

Gib deinen ab

  1. Wieder ein klasse Artikel von dir! Lese immer wieder gerne rein.
    Du triffst die Sache schon ganz gut. Aber vielleicht solltest du oder man einfach vieles lockerer sehen in Sachen Fotografie. Wir hatten ja mal das Thema Calvin und Zubehör vor einiger Zeit bei einem Sharing. Muss gestehen dass ich den Calvin bis dato überhaupt nicht kannte und ihn erst vor kurzem bei Instgedöns markiert habe um zu sehen was er macht. Nun, Show gehört heute einfach zum Geschäft. Das Thema Fotografie ist ein Mega Haifischbecken, jeder der meint eine Kamera halbwegs gerade zu halten, nennt sich Fotograf. Klick und drinne, Qualität oder Sinn ist da manchmal schwer zu erkennen. Jeder glaubt und versucht damit Kohle zu machen…..Da bleibt natürlich die Volksmusik der Fotografen nicht aus die mit vielen „Fotografen“ ihr Geld machen. Sei ihnen gegönnt, denn jeder muss für sich entscheiden ob so ein Workshop Sinn macht. Im letzten Jahr auf der Messe in Köln konnte ich eine Vorführung vom Pavel erleben. Ich fand das gar nicht mal so schlecht, er hatte eine Stunde Zeit und brachte das Thema gut rüber. Ich bin wahrlich kein Profi in Sachen Blidbearbeitung und Design aber war schon beeindruckt. Da liegt ja anscheinend auch die Kunst des Kohlescheffelns. Je ausgefallener das Bild, umso mehr Jubel. Ich schau mir das gerne an aber das alles ist nicht mein Ziel. Ich habe da andere Prioritäten.
    Du hast das richtig erfasst, geht raus und los! Learning by doing. Auch meine Devise. Ich habe für viele meiner Bilder ordentlich Haue eingesteckt aber es kann und soll ja auch nicht jedem gefallen was ich präsentiere. Konstruktive Kritik nehme ich mit, das bringt weiter, nur wer steckt schon gerne Kritik ein?

  2. Ich finde alles schön und gut, aber ich lerne lieber bei learning by doing bis es klappt und wenn ich dann meine Bilder oder Bearbeitung für gut befinde im Moment, ist alles okay, es kann ja auch passieren das ich das gleiche Bild Tage Monaten bescheiden finde und dann ändere ich es oder ab in die Tonne

  3. Hey Lars. Toller Beitrag, auch wenn ich dir in vielen Punkten nicht voll zustimmen kann, bzw. Es genau anders herum sehe.
    Du hast recht, die neuen „Fotografen“ bzw. YouTuber versuchen die Zuschauer an sich zu binden und ihnen ihren Stil zu „verkaufen“. Und nicht jeder von Ihnen hat vielleicht die top Qualitäten um als „richtiger“ Fotograf durchzugehen. Aber ist es nicht genau das, was die Menschen in der heutigen Zeiten sehen wollen. Die meisten wollen nicht stundenlang Bücher wälzen und von der einen Lektüre zur anderen zu hechten um das passende zu finden. Heute ist es umso einfacher es einfach kurz zu googlen und sich das Format auszusuchen, das einen weiter bringt. Natürlich bringt es nichts einen „star“ nachzumachen aber für den Anfang, wo man selbst noch nicht weiß was man will, finde ich es nicht schlecht. 😊

    Ich habe vor ca. 2 Jahren auch angefangen zu fotografieren und bin super dankbar für den ganzen Input, den ich auf YouTube gefunden habe. So ging es ganz schnell mit dem lernen und ohne überhaupt einen Cent auszugeben. Und wenn einem die Person zusagt, dann kann man ja auch ein Workshop besuchen. Ich selbst kenne keinen persönlich, habe aber mal einen Workshop bei mir in der Nähe besucht. Und muss sagen das ich dort in vier Stunden mehr gelernt habe als ich in der vierfachen Zeit hätte aus Büchern lernen können (Glaub ich zumindest) 😅

    Aber es ist wie immer in der Fotografie – Alles Geschmacksache.

    Vielen Dank für dein Statement es ist echt interessant zu lesen, wie manch andere auf die ganzen „stars“ reagieren. 😊

    Viele Grüße
    Johannes

    1. Hallo Johannes,
      ja leider wollen die Menschen heute alles und das sofort und möglichst von dem heimischen Sofa aus. Schnell per Copy and Paste Infos bekommen. Und leider nehmen sie dann auch ein Mittelmaß als gegeben hin. Nein sie halten es für Super, da sich 200.000 Follower ja nicht irren können.

      Sicher für den Anfang als Fotograf und Bildbearbeiter ist es okay. Nur dann sollte es sich ändern. Dann sollte die Zeit zum betrachten der Videos weniger werden.

      Ob und wie weit ich den richtigen Srandpunkt vertrette muß jeder für sich selbst erkennen.

      Es gibt Workshops die sind gut. Und die Dozenten leiten einen an für die Grundlagen. Und die leiten die Teilnehmer an auch selbst zu experimeniern. Nur leider sind das sehr wenige.

      Als wirklich gute Alternative kann ich die VHS empfehlen. Klar sie kosten auch ein wenig Geld. Nur das ist gering für die Dauer. Und man kann direkt Fragen stellen. Sehr viel persönlicher als jedes YouTube Video.

  4. Klasse Artikel Lars…sprichst mir in vielen Punkten aus der Seele. Auch ich kenne die meisten davon und Stelle mit wachsendem Entsetzen fest, in welche Richtung manche sich entwickeln. Da wird in einem extremen Beispiel der zukünftig erfolgreiche Fotograf angehalten Business-Bootcamps zu besuchen um sein Geschäft zukünftig in den Griff zu bekommen. Ob da wohl die Erfahrungen als Zeitsoldat eine Rolle spielen? Ich würde mir lieber bewährte Fachliteratur zulegen, weil preiswerter und ständig im Zugriff. Der mir mittlerweile in diesem Genre, als „kleiner Reveluzer“ an’s Herz gewachsene Aki ist auch für mich einer der wenigen glaubwürdigen Vertreter der Youtuber-Zunft.

    1. Danke für deinen Kommentar. Mit Camps haben Zeitsoldaten bestimmt Erfahrung. Ob es allerdings für ein Businsse Seminar reicht, das bezweifel ich sehr. Und wenn ist es mehr nur ein sehr oberflächliches. Aber was machen die Leute nicht alles um mit Mittelmässigkeit sehr viel Geld zu verdienen.

Und was sagst du dazu :)

von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: