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Grundsätzliches Kostenlos ?

Hallo du Fotobegeisterte,

 

Du hast dir eine Kamera gekauft, Hast viele Bilder gemacht. Bilder die du bei Facebook, Instagram, 500pic und sonst wo zeigt. Freunde, Bekannte und die Familie finden deine Bilder gut. Doch die Likezahlen, welche ja in der heutigen Zeit als Meßlatte verwendet werden, diese Likes erreichen keine schwindelerregende Höhen. Sie dümpeln nur so dahin.

Ich kann dir dabei helfen. „DU“ fragst du dich jetzt. Ja, ich und sogar kostenlos.

Nun kann man trefflich über den Sinn und Unsinn der Likes diskutieren. Richtig ist, Likes sagen nichts über die Qualität der Bilder. Es zeigt meist nur wie groß die Freundesliste ist. Oder wie groß und wie intensiv man Eigenwerbung macht. Es sagt wenig über die wirkliche Qualität über die Kreativität. Außer ihr seit in der erfreulichen Lage, das ihr Leute in eurer Freundesliste haben. Die wirklich kritisch Bilder betrachten, die nicht nach Faktor Nase liken. Wenn ihr diese Leute habt, Glückwunsch, und diese dann deine Bilder liken. Dann habt ihr echt Glück. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Doch zurück zum Kernthema. Du bist überzeugt das Du gut bist, doch irgendjemand erzählt dir jemand von Lernvideos in Youtube. Der nächste erzählt dir das man als Profi nur im M Modus arbeitet. Dann sagt einer du brauchst eine Kamera von xy, die wären die besten.

Alles Quatsch, alles Unsinn.

Egal welchen Hersteller du kaufts, deine Bilder werden dadurch nicht besser. Mit einer Leica für 20.000 Euro oder eine PhaseOne für nicht weniger Geld. Wirst du keine Besseren Bilder machen. Auch nicht mit einen Vollformat, Sony Alpha 9, einer Canon 1D und was es nicht schon noch von Nikon, Panasonic ect pp gibt. Eine Profikamera macht keine bessere Bilder, wenn du die Grundlagen nicht kennst. Wenn du das Motiv nicht erkennst. Wenn deine Lichtführung schlecht ist. Kauf dir eine Kamera, die für deine Vorlieben in der Fotografie gut ist. Micro Four Third und APS-C Kameras machen genau so gute Bilder wie die Vollformat. Genauso gut oder schlecht. Sinnvoll sind Vollformatkameras dann , wenn du keine Ausschnittvergrößerung in A2 ausdrucken willst. Wenn du keine Bilder für die Druckverarbeitung brauchst. Selber hab ich mit einem APS-C Sensor mehrere Fotomappen/Fotobücher drucken lassen. Selbst in A3 sahen die Bilder im Druck gut aus. Sehr gut sogar.

Fazit. Kauf die Kamera die dein Geldbeutel zulässt inkl. Zubehör (Blitz,Weitwinkelobjektiv, Teleobjektiv). Und wenn du irgendwann einmal an der Leistungsgrenze der Kamera angekommen bist, was viele viele Jahre dauern wird, kaufts du dir ein größeres Model. Vorteil ist du hast die alte als Zweitkamera zur Reserve.

Kein Profi, also die Fotografen die ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie verdienen, den was anderes sagt das Wort Profi nicht aus, arbeitet nur im M Modus. Zeit ist bei Profis Geld. Der Profi arbeitet immer in dem Modus, welcher die besten und schnellsten Ergebnisse liefert. Ein Sportfotograf wird gepflegt auf den M Modus verzichten, den Geht es um Geschwindigkeit. Da sind Blenden oder Zeitvorwahl knallharte Alternativen. Ähnliches dürfte sich bei den Hochzeitsfotografen, WildLifefotografen und Streetfotografen abspielen. Da ist keine Zeit um das Motiv einzufangen in dem man noch nach den richtigen Einstellungen sucht. Den M Modus verwenden die Profis im Studio bei Portrait, Landschafts oder StillLife Aufnahmen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Blendenvorwahl. Bei Manuell Modus wäre das Motiv aufmerksam geworden.

Fazit. Beherrsche deine Kamera blind. Verwende den Modus der dir in dem Moment am meisten hilft. Mach es wie die Profis. Den Zeit ist Geld. Klingt zwar doof ist aber so.

Ja und dann die Geschichte mit den YouTube Stars. Für die Grundlagen mögen sie ganz brauchbar sein. Das eine oder andere Video von ihnen ist hilfreich wenn es um Photoshop geht. Ja Photoshop. Man kann es ablehnen mit der Begründung „Ich fotografiere so wie ich es sehe. Und früher gab es auch kein Photoshop.“  Das ist nicht ganz richtig. Früher haben die Fotografen im Labor getrickst. War sehr zeitaufwendig uns man mußte es lernen. Doch es war nichts anders als was heute digital schneller geht.  Für die Kniffe in Photoshop sind die Videos gut. Für das normale Fotografieren nach einer Weile recht wenig. Auch wenn sie dir was anderes erzählen. Da gibt es übrigens auch eine schöne Alternative. BÜCHER. Was der Mensch liest merkt er sich besser. Und die kannst nachschlagen wenn du etwas vergessen hast. Mach das mal bei Videos.

Fazit. Bücher kosten Geld. Sind schwer. Haben den Vorteil, man lernt besser und man kann nachschlagen.

Irgendwann kommt jeder auf die Idee sich mit Fotografie selbstständig zu machen. Deine Bilder sind inzwischen ganz gut. Aber du hast noch keinen Kunden. Du hast kein Studio, du hast noch keine Nische wo du perfekt bist. Wer nicht wagt der gewinnt nicht. Und du machst es dann doch, dich selbstständig. Es muss ja klappen, wenn der Ben das kann, dann ich auch. Der fährt einen dicken PickUp und der Celvin einen Benz. Und der Kollop einen xyz. Und du springst ins kalte Wasser der Selbstständigkeit. Und komischerweise klappt es nicht. Aber die Jungs aus Youtube bitten dir Hilfe in Workshops, Bootcamps, MasterClass ect an. Hilfe um besser zu werden. Nur in den wenigsten Fällen werden Euch diese Bootscamps helfen. Viele Workshops gehen an deinem Ziel vorbei. Sie zeigen dir nur die Arbeitsweise des Workshopanbieter. Sie helfen dir nur das Geld auszugeben und deine Zeit zuverschwenden.  Das gleiche gilt im übrigen für die Vlogs die neuerdings wie verrückt gedreht werden. Sie sind zwar kostenlos, dafür nehmen sie dir die Zeit. Viel Zeit. Und obwohl sie kostenlos sind, sind sie gefüllt mit Werbung. Für Workshops und Produktempfehlungen. Es gibt natürlich Ausnahmen. Workshops die etwas ganz spezielles in der Fotografie vermitteln. Und das in nur kleinen Gruppen.

Fazit. Du brauchst in den meisten Fällen keine Bootcamps, Masterclass Kurse. Denn es gibt wirklich preiswerte Alternativen. FOTOCLUBS in deiner Region. Vorteil. Geballtes Fachwissen von verschiedenen Leuten. Und dazu kommst du raus und unter Leute. Soziale Kontakte in Reallife. Wunderbare Sache.

Und wenn du Kontakte in der Realen Welt gefunden hast. Da findest du den einen Menschen der mit dir auf Tour geht.

Seit ich mit meinen Freund und Kumpel Stefan auf Tour bin, haben sich die Fotos verbessert. Wir haben uns beide verbessert. Einer lernt vom anderen, einer reißt den anderen mit. Man wächst.

Als abschliessendes Fazit und mein letzten Tip.

GEH RAUS UND MACH BILDER. VERSUCHE DICH. LERNE DURCH VERSUCHE. ES KOSTET WENIGER ALS VORTRÄGE UND WORKSHOPS UND DIE ZEIT IST DIE GLEICHE.

HAB KEINE SCHEU..auch Profis machen schlechte Bilder nur sie zeigen sie nicht.

MACH ES EINFACH .. MACH EINFACH DEINE BILDER

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20 Kommentare zu „Grundsätzliches Kostenlos ?

Gib deinen ab

    1. Hi, ganz ehrlich das ist mir noch nie untergekommen. Das ist natürlich dann ein Problem. So als spontane Idee, Fotostammtisch eröffnen. Weil du ja nicht alleine im dem Problem in deiner Stadt wärst .

  1. Im Prinzip triffst du den Nagel voll auf den Kopf!
    In erster Linie machst du als Fotograf ja das Bild, dein Auge, deine Kreativität zählt!
    Das Instrument ist da (fast) zweitrangig. Ich mache auch viele Fotos mit dem Handy und natürlich ist irgendwann die
    Grenze der Machbarkeit erreicht und meine große Cam darf und muss ran.
    Bei den Worksops oder ähnlichem kommt es wirklich auf den Gesatalter des Kurs an, aus eigener Erfahrung, da konnte ich viel mitnehmen für mich!
    Gute Tipps habe ich auch in manchen Zeitschriften und Büchern gefunden, besonders wenn die Fotos mit den zugehörigen Werten versehen sind.
    Aber Learning by Doing ist angesagt, raus und los, nur so lernt man etwas.
    Allerdings hab ich für mich nicht vor mein Hobby irgendwann zum Beruf zu machen! Die Hatz nach Kohle würde mir den Spaß am Hobby nehmen.
    Und bei einer Sache darf ich dir widersprechen, ich fotografiere im Motorsport im M-Modus. Bringt zwar manchen Ausschuß aber die Ergebnisse gefallen mir deutlich besser. Nur muss ich nicht von meinen Fotos leben.

    Grüße
    Günter

    1. Danke Günter für deine Meinung. Klar kann man Motosport im M-Modus machen. Und du darfst mir da auch wiedersprechen. Im Modus Blenden oder Zeitvorwahl geht es ein wenig einfacher. Was ich damit allerdings nur sagen wollte. Man ist nicht Profi wenn man im M-Modus arbeitet. Im Umkehrschluß. Profis arbeiten auch nicht nur im M-Modus.
      P.S. Der letzte Workshop den ich mitgemacht hab, du erinnerst dich an unser Treffen in Bonn. Bei den hab ich auch etwas mitgenommen. Allerdings nichts positives.
      VlG Lars

  2. Sehr schöner Beitrag und wieder ein Argument, dass mein Handy noch eine Weile meine Hauptkamera bleiben darf ^^ Auch wenn eine ordentliche Spiegelreflexkamera immer noch weit oben auf meiner Wunschliste steht.
    Wenn man aber sieht, wie viel man mit den richtigen Programmen nachbearbeiten kann und was dann für tolle Bilder am Ende rauskommen, ist das schon beeindruckend. Aber natürlich klappt das auch nur, wenn man die Möglichkeiten seiner Kamera (oder Handykamera) kennt und auch nutzt. Und es ist wirklich erstaunlich, was man mit den richtigen Einstellungen auch bei Smartphone-Kameras bewirken kann.
    Danke für deinen interessanten und offenen Beitrag.
    Liebe Grüße,
    Melanie =^_^=

    1. Hallo Melanie, erst einmal danke für deinen Kommentar. Aber ich möchte dir widersprechen. Man kann mit einem Handy schöne Bilder machen aber niemals so gute wie mit einer richtigen Kamera.Motive in der Unschärfe verschwinden lassen. Sowas geht mit Handy schlecht und per Filter ist es auch nicht das wahre. Vg Lars

      1. Ohje. Das ist wohl falsch rübergekommen ^^‘ ich wollte es nicht so darstellen, als ob ein Handy das alles genauso gut kann, wie eine teure und gute Kamera. Sonst würden wahrscheinlich alle nur noch mit Handys fotografieren ^^‘ aber man kann auch aus einem Handyfoto recht viel rausholen, wenn man sich mal richtig mit den Möglichkeiten befasst. Aber natürlich stimmt es auch, dass die Möglichkeiten z.B. einer guten Spiegelreflexkamera weitaus größer sind. Es sollte jetzt nicht so rüberkommen, als ob das Handy eine gute Kamera komplett ersetzen kann.

      2. Alles gut 🙂 Handy und Kamera haben beide ihre Daseinsberechtigung. Für den Schnappschuss das Handy, für bessere Arbeiten die Kamera. 😉

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