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Heute möchte ich meine Kamera vorstellen, da es einige interessiert. Entgegen den Trend bin ich nach dem Wechsel von Minolta über Sony zu Canon dieser Marke treu geblieben. Und habe den Erneuten Wechsel auf die Sony nicht mitgemacht.  Zu einem ist ein Systewechsel eine recht teuere Angelegenheit und auch sehr zeitintensiv. Denn das neue System muß erst einmal verstanden werden. 2017-04-16 11.37.17_1492335519862

Die Canon 70D ist kein Highend Produkt und will es auch nicht sein. Preislich liegt sie im Mittelfeld und auch die Leistung der Kamera sind im oberen Mittelfeld anzusehen. Klar es gibt bessere Model von Sony, Nikon und auch Canon. Doch die kosten auch ein vielfaches mehr. Die 70D ist der Allrounder im Canonsystem, sie kann alles und vieles, ist aber auch kein Spitzengerät in der einen oder anderen Leistungsgruppe. Doch für den fortgeschrittenen Hobbyfotograf ist sie das Gerät mit dem besten Kosten/Nutzen Faktor.

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Sie ist nicht langsam im Focus aber auch nicht die schnellste. Das Rauschen fängt spät an, ist jedoch vorhanden. Hat keinen Vollformatsensor (Vollformat bedeutet im Grunde nur Kleinbildformat aus der analogen Fotografie) sondern einen entwas kleineren APS-C Sensor. Kreuzsensoren gibt es auch nur 19 Stück, doch die reichen gut aus. Doch dafür hat sie einige Highlihts die anderen teuere Kameras nicht haben.2017-04-16 11.35.12_1492335520240

Das Display ist der größte Pluspunkt überhaupt. Es zeigt erst einmal alle Funktionen an die man wirklich benötigt. Da das ganze noch mit einer Touchfunktion ausgestattet ist, geht die Einstellung mehr als schnell und einfach. Liveansicht ist selbstverständlich. 2017-04-16 11.35.53_1492335520161

Aber der eigentliche Clou ist die Dreh und Schwenkmöglichkeit des Display im laufenden Betrieb. Canon 70D Besitzer sind die Fotografen die meist sauber von den Fototouren zurück kommen. Durch das Display braucht man nicht nicht in den Dreck zulegen um tiefe Aufnahmen zu machen. Überkopfaufnahmen sind genauso einfach zu bewerkstellen. Hast du eine Canon 70D gehts du wenig auf die Knie, brauchst keinen Winkelsucher und der Fernauslöser, bei Langzeitbelichtungen nötig, bleibt auch im Rucksack.  Wer möchte kann die Kamera auch mit dem Handy/Tablet per WiFi verbinden. Doch die meisten Canon 70D Besitzer machen es praktisch nie, da es einfach keine Grund dafür gibt.

Wechseln auf ein höherwertiges System wird den Canon 70D Besitzer sehr schwer gemacht. Gut eine Canon 7D ist schneller. Eine Canon 6D ist mit dem Vollformatsensor ausgestattet und hat eine sehr gute Lichtleistung. Das Bildrauschen fängt sehr viel später an. Eine 5D kann alles noch besser allerdings zum 5fachen Preis. Von der 1D sprechen wir erst lieber gar nicht. Den allen höherwertigen Systemen fehlt eines. Das Klapp-Schwenk-Touchdisplay. Und noch ein Vorteil hat die 70D, sie arbeitet mit den einfacheren APS-C Objektiven genauso gut zusammen, wie mit den teuren und besserer L Serienlinsen aus dem Haus Canon. Objektive von Sigma, Tamron ect.pp. funktionieren als APS-C oder Vollformatsystem genauso gut oder schlecht.

Der 70D User wird nur dann nervös, wenn es um den Nachfolger der Canon 80D geht. Den dieses Model hat ein paar Feinheiten dazubekommen.

Noch ein kurzes Wort zu Sony. Ja Sony baut auch gute Kameras keine Frage. Doch noch konnte mir keiner sagen wie sich der Akkuverbrauch bei dem elektronischen Sucher auswirkt. Den schau ich bei Sony durch den Sucher, blicke ich nur vor ein Minidisplay was im Gegensatz zu den optischen Suchern ständig Strom verbraucht. Und noch etwas fällt mir bei der Sony Alpha 7 II auf, die Bilder sind sehr oft überschärft. Dadurch wirken sie für mich unnatürlich. Inwieweit das durch die Nachbearbeitung der Sony User kommt, kann ich nicht beurteilen.

Alles in allem, die Canon 70D und ihr Nachfolger die 80D sind die Kameras für fortschrittliche Hobbyfotografen und den einen oder anderen Profi. Gute Mittelklassekamera für einen akzepablen Preis. Die Leistungsgrenzen der Kamera zu erreichen, wird für viele Fotografen jahrelang dauern.

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Ein Kommentar zu „Canon 70D.. warum etwas anderes.

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  1. Das EOS/EF Konzept gibt es seit nunmehr 30 Jahren. Inzwischen sind zahlreiche Wünsche der Kunden von Canon berücksichtigt worden. Insbesondere die ausgereifte Bedienung der EOS ist eine Art Alleinstellungsmerkmal im Segment der APS-C DigiCams. Die Brennweite, die Blende und die Zeit stelle ich vor der Aufnahme manuell ein und erlaufe die Perspektive – ohne die Kamera ans Auge zu nehmen. Erst kurz vor der Belichtung lege ich von Hand am Entfernungsring oder mit dem Daumen per Servo über die AF-Taste die gewünschte Schärfeebene fest. So kann ich mich prima der Komposition widmen, ohne von den übrigen Schaltern, Rädern etc. abgelenkt zu werden. Wenn immer möglich, nutze ich die native Empfindlichkeit von ISO 50 meiner 5DII und speichere im CR2 Format ab. Die Entwicklung erfolgt dann mit Canons DPP in 16 Bit TIFF zur Weiterverarbeitung mit PS für 8 Bit TIFF LaserPrints im Format 20×30 cm (2.400×3.600@300dpi) …

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von Anders Noren.

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