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Das Problem mit dem Nebel

Vor Monaten habe ich ein Video von Lyonel Stief  bei Youtube gesehen, was mich einfach begeistert hat. Models im Nebel. Umhüllt nur von Wasserdampf. Das ganze so geschickt eingesetzt das es fast Facebook tauglich ist.

Die Idee wollte ich dann ein wenig anders selbst umsetzen.  In meinem Still in schwarzweiß. Und so ging es irgendwann an die Planung. Studio, Model, Helfer und die Nebelmaschine mußten besorgt, oder angemietet werden.img_8441-bearbeitet

 

Als Studio konnten mir die Freunde der Fotofabrik Mönchengladbach-Vieren ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Im Übrigen immer meine erste Wahl wenn es um Studios geht. 3 einzelne Räume  mit noch mehr Ecken und Möglichkeiten. Guter Technik. Bei Bedarf auch Tageslicht und einen kleinen Außenbereich. Nicht ganz unwichtig das die  Truppe um Willi und Maria sind einfach gut drauf.  Okay  genug der Werbung 🙂

Kommen wir zurück zum Nebelshooting.  Das es nicht einfach würde war mir im Vorfeld schon klar. Probieren wollte ich es trotzdem.  Der Lichtaufbau war ein klassisches Zangenlicht mit langen Softboxen und Gitter. Beide Softboxen waren ca 20° nach hinten ausgerichtet  und leicht geneigt. Dazu stand das Rechte etwas nach vorne versetzt.

Model war die bezaubernde Eva Kisimova,  ein absolutes Topmodel. Als Helfer konnte ich den Chef Willibert Fünger verpflichten. 😉

Aufgebaut wurde das ganze Set im Studio Schwarz. Willi gab mir auch die Nebelmaschine. Meine eigene steht leider z.Z. unerreichbar in der Garage. Eva ölte sich komplett ein, damit es zu dem Nebel passt. Und dann konnte es los gehen. Die ersten 3 Bilder waren nur um das Licht so einzustellen, das Eva so belichtet war wie ich mir es vorstellte. Im nächsten Schritt gab Willi den Nebel dazu. Die ersten Bilder waren sehr Erfolgsversprechend und so wurde fleissig gearbeitet.Immer und immer wieder kann ein Schub Nebel dazu. Und dann kam ein Problem was ich so nicht bedacht hatte. Bedacht schon, aber nicht das es so schnell gehen würde.

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Nebel aus der Maschine in einem relativ kleinen Raum schränkt die klare Sicht sehr sehr schnell ein. Ich muß zugeben, obwohl wir am Anfang recht sparsam mit der Nebelmaschine hantiert haben, war der Raum schnell blickdicht. Was uns zu einer Pause zwang. Willi verwendete kurzentschlossen die Windmaschine als Lüfter um einen Teil des Nebels aus dem raum zu bekommen. Das nächste Problem lag schlicht an mir selber. Da ich noch keine Erfahrung mit Nebel im Studio hatte. Konnte ich nicht die Richtigen Kommandos für die Nebelmaschine geben.  Und dann hätte ich zwei Maschinen einsetzten müssen. Jedenfalls wenn ich nur normale Nebenmaschinen einsetze. Was natürlich auch eine Möglichkeit ist, das der Nebel einfach zu schnell nach oben steigt und sich auflöst. Da müßte man ein anderes Fluid einsetzten.

Wenn jemand einen Tip dazu hat. Immer her damit.

Im Großen und ganzen bin ich jedoch ganz zufrieden mit dem ersten Nebelversuch im Studio. Es wird nicht der letzte sein. Auf der Agenda stehen jetzt, zwei Nebelmaschine mit schweren Nebel. Das Model sollte dann doch besser stehen. Und ich würde beim nächsten mal den Nebel mehr von der Seite oder von hinten kommen lassen.

Trotz allem möchte ich sagen. Das ich an dem Tag mit den Bildern sehr zufrieden war und jetzt auch noch bin.  Nicht ganz das was geplant war, trotzdem sind es gute Bilder geworden. img_8426

 

P.S. Nebel aus der Maschine sieht um ein vielfach besser aus, als im Photoshop zugefügter.

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2 Kommentare zu „Das Problem mit dem Nebel

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