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vom Setaufbau zum Bild

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Weinbild gemacht. Freunde übten an dem Bild  positive Kritik.

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Nicht diese Art von Kritik „Das sieht total sch*** aus“. Sondern in Form von dem Aufzeigen der Kleinigkeiten die ich übersehen hatte. Oder wo die BA nicht optimal war. So war der Öffner nicht so gut. Oder die losen Ende von den Weinreben störten. Hintergrund zu langweilig. Sieht aus als würde das Motiv schweben. Zu eng geschnitten.

Was soll ich sagen? Ja sie hatten Recht. Und wenn man ehrlich ist nur die ehrliche Kritik ist die welche einen wirklich weiter bringt. Wenn man das Bild macht dann ist man oft ein wenig „Betriebsblind“ weil man ja von dem Motiv nicht nur einen Probeschuss macht sondern ein paar mehr. Dann sortiert man aus und ist der Meinung das Topbild zu haben. Man ist ja von seiner Arbeit selbst überzeugt.

Doch reich ist der, der wirkliche Kritiker hat, Ideengeber, Hinweißtypen. Die das Potenzial eines Bildes erkennen und die Fehler , wie klein sie auch sein mögen aufzeigen.  Den oft ist das vermeintliche Topbild „nur“ ein gutes Bild. Was den Menschen gefällt aber auch schnell vergessen wird. Ein Topbild bleibt den Betrachtern viel länger im Gedächtnis.

Heute war es dann an der Zeit die Hinweise der Kritiker in einem neuen Bild umzusetzen. img_8034

Als erstes, davon hab ich keine Bilder gemacht. Hab ich einen Teil eines Tapeziertisch aufgebaut. dahinter wurden Lampenstative aufgestellt. An diese hab ich eine feste Schnur gebunden. Über diese Schnur wurden dann der Hintergrund. Ein Bambusläufer wurde dazu zweckentfremdet. Vom Ansatz war es okay. Doch es ist noch nicht der Weisheit letzter Schuß. Das Problem an der Geschichte ist die richtige Ausrichtung des ganzen. Die Lampenstative sind nicht dafür gemacht um Seitenkräfte, die ja von der Schnurr und dem Gewicht des Läufers kommen, aufzunehmen. Das Ganze ist doch recht instabil.

Im nächsten Schritt wurde PVC Auslegeware in Holzoptik auf den Tisch platziert. Auch das war noch nicht optimal. Eine Lösung wurde aber schon gefunden 🙂 . In einen neuen Beitrag werde ich euch die Lösung vorstellen. Nachdem das Grundgerüst stand konnten die Zutaten des Bildes grob platziert werden. Dann ging es an die Vorbereitung der einzelnen Komponenten. Die Weintrauben wurden in einer Schüssel mit Wasser und 3 Tropfen Öl gewaschen. Dann die leeren Zweige heraus geschnitten. Rote und weiße Trauben wurden dann platziert. Der Käse wurde platziert und das Messer gesetzt. Danach fing die Putzarbeit an. Baumwollhandschuh angezogen um Glas und Flasche fusselfrei putzen zu können. Nachdem das alles erledigt war konnte der erste Probeschuß gemacht werden.   Ohne Blitze, ohne Reflektor nur mit dem Tageslicht. img_8037

Ergebnis war ein hässlicher Schatten hinter der Flasche. Also wurde hinter dem Hintergrund eine Dauerlichsoftbox aufgebaut. Das Ergebnis war nicht so wie ich es erhofft hatte. Was schlussendlich mich dazu brachte die Systemblitze auszupacken. Die beiden YN-560 III wurden rechts und links aufgestellt. Mit Unterschiedlichen Leitungen. Unter den Tisch wurde ein Canon Speedlite 430exII aufgestellt. Nachdem ich mit den Leistungen der YN-560 III ein wenig experimentiert hatte. Kam ich den erwünschten Bild doch schon sehr nah.  Am Ende blitzte ich indirekt über die Decke. Damit waren die Lichter auf dem Glas fast beseitigt.

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Und so sah es am Ende aus. Ein paar kleiner Arbeiten mußten noch im Photoshop gemacht werden.  Ganz zufrieden bin ich nicht. Ein paar kleine Änderungen im Bezug auf Hintergrund und Untergrund müssen noch umgesetzt werden.

 

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5 Kommentare zu „vom Setaufbau zum Bild

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